In der neuen Studie des Monats wird ein Aufsatz der bemerkenswerten psychologischen Anthropologin Tanya Luhrmann vorgestellt, die sich darin mit dem Phänomen der Halluzinationen beschäftigt. Mit ihrem kulturvergleichenden Ansatz differenziert sie verschiedene Varianten von halluzinativen Erfahrungen, die keineswegs alle als belastend erfahren und als pathologisch betrachtet werden müssen. In ihren Feldstudien zu charismatischen religiösen Gruppen in den USA bekam sie ebenso erwünschte und bereichernde Halluzinationserfahrungen berichtet, wie dies aus dem Bereich indigener Spiritualität, etwa aus Formen des Schamanismus bekannt ist.
Aktuelles

Soeben ist Ausgabe 2+3, Band 2012 der Zeitschrift für Anomalistik erschienen:
Mit Beiträgen von Stefan Schmidt, Peter Conrad und Harald Walach, Takeshi Shimizu und Masato Ishikawa, Danny Ammon u.a.
In der Ausgabe sind Beiträge zu den Themen Anomalistik und Zusammenhang zwischen Meditation und Psi, Feld-RNG-Experimente mit Kurzfilmen, Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis der UFO-Forschung, ASW mit einem Hohlspiegel u.w.m. enthalten.
Tagung der GfA am 26.-27. April 2013 in Freiburg
Tagungsbericht von Corinne Dialer aus der Zeitschrift für Anomalistik 13 (2013), Nr. 1+2 als PDF
Die Gesellschaft für Anomalistik richtet 2013 eine Tagung zum Thema "Klinische Parapsychologie" mit Vorträgen und Diskussionsrunden entsprechender Experten aus. Sie findet vom 26.-27. April im Konferenzsaal des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (Wilhelmstraße 3a, Freiburg) statt. Am Abend des 26. April wird außerdem die Mitgliederversammlung der GfA in diesem Jahr abgehalten. Hier können Sie sich einen Überblick zu Thema und Programm verschaffen und sich für die Tagung anmelden.
Für die beiden neuesten Ausgaben der Zeitschrift für Anomalistik, Band 11 (2011), Nr. 1+2+3 und Band 12 (2012), Nr. 1, sind jetzt die Editorials als PDF-Dokumente online verfügbar. Die beiden Vorworte sind 20 bzw. 12 Seiten lange Beiträge und erläutern ausführlich die Inhalte und Themen der jeweiligen ZfA-Ausgaben, im ersten Falle die Grenzgebietsforschung allgemein, im zweiten Falle das Thema 2012 und Maya-Kalender sowie die zugehörige Preisausschreibung der GfA im letzten Jahr.
Hier die Direktlinks der Editorials:
Die Frage, welchen Einfluss die Wissenschaft auf das Weltbild, die Glaubensvorstellungen und die Plausibilitätsannahmen einzelner Personen in den modernen, westlich orientierten Gesellschaften haben, wird besonders bei Gegenständen aus dem Bereich der Anomalistik virulent. Denn hier steht die alltagsweltliche und auch massenmedial transportierte Einstellung zu paranormalen Phänomenen oft derjenigen der "Wissenschaftsöffentlichkeit", d.h. also dem, was Vertreter der Wissenschaft zu diesen Themen popularisieren, deutlich entgegen. Genauer noch geht es bei dem Letztgenannten um das, was als populäres Bild von der Meinung oder Einschätzung "der Wissenschaft" vorherrschend ist. Zu diesem Verhältnis von populärer und wissenschaftlicher Meinung führten die Sozialpsychologen Ridolfo, Baxter und Lucas eine Untersuchung durch, die ich hier als Studie des Monats vorstellen will.
- Manifest für eine reflexive UFO-Forschung veröffentlicht
- Zeitschrift für Anomalistik online: Volltextsuche möglich
- Zeitschrift für Anomalistik: Themenheft zum 21. Dezember 2012 und dem Maya-Kalender erschienen
- Vom Nutzen der Grenzgebietsforschung für die Wissenschaft
- Vom Nutzen der Grenzgebietsforschung für die Wissenschaft
- Universität von British Columbia veröffentlicht Studienaufruf zu Poltergeist-Erlebnissen und Untersuchungen
- Parapsychologische Forschung mit Doppelspaltexperimenten
- Eine Replikation des Ballzieh-Test von Ertel zum Nachweis außersinnlicher Wahrnehmung
- Zeitschrift für Anomalistik: Jahresband 2011 erschienen.
- Jahrestagung der Gesellschaft für Anomalistik (15.-16.09.2007 im Bildungshaus Schmerlenbach)