Perspektiven der Anomalistik Band 5

Der fünfte Band unserer Buchreihe "Perspektiven der Anomalistik" ist erschienen. Er trägt den Titel "Götter-Astronauten: Erich von Däniken und die Paläo-SETI-Mythologie" und ist die Dissertationsschrift des Germanistikers, Religionswissenschaftlers und GfA-Mitglieds Jonas Richter. Im Rahmen seiner Promotionsarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen untersuchte er die Arbeiten des erfolgreichen Autors Erich von Däniken, der seit seinem Buch "Erinnerungen an die Zukunft" aus dem Jahre 1968 die Paläo-SETI maßgeblich prägt. In "Götter-Astronauten" beschreibt Jonas Richter die Grundannahmen, auf denen Dänikens Argumentationen beruhen und erschließt die religiösen und mythologischen Bausteine seiner Weltanschauung.

Perspektiven der Anomalistik Band 4

Soeben ist der vierte Band unserer Buchreihe "Perspektiven der Anomalistik" erschienen. Die englischsprachige Publikation "Legitimacy of Unbelief" wurde von Gerd H. Hövelmann und Hans Michels herausgegeben und versammelt zahlreiche Beiträge von und über den niederländischen Journalisten Piet Hein Hoebens. Der früh verstorbene Hoebens hatte in den 70-er bis 80-er Jahren zahlreiche anomalistische Diskurse, u.a. über den sogenannten Mars-Effekt, durch kritische Beiträge bereichert.

Eine nähere Beschreibung und Buchdaten finden Sie auf der Seite zum Band. Geordert werden kann er ab sofort über unser Bestellformular.

In den letzten Jahren sind viele historische Arbeiten zum Verhältnis von Okkultismus und Wissenschaft für die Entwicklung der westlichen Moderne erschienen. Um nur drei wichtige Arbeiten zu nennen: Corinna Treitels 2004 erschienener Band A Science oft he Soul, Heather Wolfframs The Stepchildren of Science (2009) und Egil Asprems The Problem of Disenchantment (2014). In der neuen Studie des Monats wird eine Arbeit der amerikanischen Historikerin Linda Henderson vorgestellt, die die Schlüsselrolle der von 1893 bis 1922 in Berlin erschienenen deutschen Wochenschrift „Die Uebersinnliche Welt“ in den Blick nimmt.

Gerd H. Hövelmann

Mit tiefer Trauer müssen wir den Tod unseres langjährigen Mitglieds Gerd H. Hövelmann vermelden, der am 5. Februar nach langjähriger und schwerer Erkrankung verstorben ist.

Gerd Hövelmann trat im Jahr 2001 der Gesellschaft für Anomalistik bei. Er hat sich von Beginn an stark für die Belange der Vereinigung engagiert, und zwar sowohl als Mitglied des erweiterten Vorstands als auch als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der im selben Jahr erstmals erschienenen Zeitschrift für Anomalistik, der ZfA. Seit 2003 übernahm er die redaktionelle Verantwortung für die Buchrezensionen. Als Autor für diese Zeitschrift ist er zunächst mit seinen klugen und umsichtigen Kommentaren in Erscheinung getreten. Im Jahr 2004 dann folgte ein wunderbarer Nachruf auf den „leisen Revolutionär“ Robert Morris, dessen unerwarteter und unzeitiger Tod die parapsychologische und anomalistische Community in ähnlicher Weise schockiert hat, wie dies jetzt bei ihm selbst der Fall ist. Diesen würdigen Nachruf hatte er damals gemeinsam mit Friederike Schriever verfasst.

Zeitschrift für Anomalistik Band 11 (2011) Nr. 1+2+3

Ab sofort ist auf unserer Website der Vollzugriff auf den Jahrgang 2012 der Zeitschrift für Anomalistik möglich. Dazu gehören die Volltexte aus zwei Ausgaben:

Die Ausgabe 1 ist ein Themenheft zum Mythos des Weltuntergangs am 21. Dezember 2012, der sich angeblich aus dem Maya-Kalender herleitet. Es bietet aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen Artikel zu diesem Thema. Der Beitrag der beiden Autoren Barbara McLeod und Mark Van Stone ist der Wettbewerbssieger der letztjährigen Preisausschreibung der GfA für einen wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema 2012 und Maya-Kalender.