Zeitschrift für Anomalistik Band 16 (2016) Nr. 3

Soeben ist Ausgabe 3 vom Band 2016 der Zeitschrift für Anomalistik erschienen:

Mit Beiträgen von

Max Fuhrmann und Gerhard Mayer, James Allan Cheyne, Gerhard Mayer, Alan Schink, Kim Schlotmann u.a.

Die Artikel behandeln Themen wie Schlafparalyse, „Tierhypnose“ und wach erlebte Alpträume, Bausteine einer Konspirologie, das skeptische Leakage-Problem-Argument sowie die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter WGFP- und GfA-Mitgliedern, Tagungsberichte und Rezensionen.

Der englischsprachige Beitrag von James Allan Cheyne, Animal “Hypnosis” and Waking Nightmares. Biological and Experiential Origins of Malevolent Spirits, kann auf der Inhaltsseite der neuen Ausgabe im Volltext als PDF heruntergeladen werden!

Bei dem hier vorgestellten Text handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie im eigentlichen Sinn, sondern um einen kurzen Essay eines New Yorker Professors für Philosophie, David Livingston Smith, den er in dem Online-Magazine Aeon veröffentlicht hat. Der Artikel kommt hier fast ein wenig spät, würde er doch besser an den Übergang vom Oktober zum November, nämlich zu Halloween, passen, denn er behandelt die Frage, was es genau ist, das ein Gefühl des Grusels und des Unheimlichen in den Menschen auslöst. Dieses Gefühl unterscheidet sich deutlich von anderen Formen der Angst, die durch verschiedenste Formen der Bedrohung ausgelöst werden können.

GfA auf Twitter

Neben der Homepage der Gesellschaft für Anomalistik und der Möglichkeit, diese über einen RSS-Feed in Newsreader einzubinden, werden Neugkeiten aus der GfA auch in sozialen Netzwerken geteilt. Dazu haben wir seit Oktober 2011 eine eigene Seite auf Facebook und sind seit diesem Monat nun auch auf Twitter vertreten. Sie finden uns dort unter dem Namen @anomalistik_DE.

 

Dieses Mal erlaube ich mir, in eigener Sache aufzutreten und einen eigenen, gemeinsam mit dem Soziologen und GfA-Mitglied Michael Schetsche verfassten Aufsatz als Studie des Monats vorzustellen. Nachdem wir uns in den letzten Jahren eingehend auch mit den methodologischen, theoretischen und wissenschaftssoziologischen Besonderheiten der anomalistischen Forschung auseinander setzen mussten – als Teilaspekte wurde dies bereits in verschiedenen Publikationen berücksichtigt –, war es an der Zeit, die Überlegungen und Ergebnisse zu bündeln und als Grundlagentext auch der englischsprachigen Leserschaft vorzustellen.

 

Die beiden Disziplinen Anthropologie und Parapsychologie hielten meist eine große Distanz zueinander und wurden auch schon als „hostile sisters“ bezeichnet. Mit dem Ansatz der Paranthropology wird versucht, diese ‚Feindschaft‘ zu überwinden und einen anthropologischen Zugang zu paranormalen Phänomenen und dem Übernatürlichen zu verfolgen. In der aktuellen Studie des Monats werden einige grundlegende Überlegungen vorgestellt, die den paranthropologischen Ansatz prägen.