CORT ist das Akronym für Cases of the Reincarnation Type, also Fälle des Reinkarnationstypus. Sie betreffen Personen, zumeist Kinder, die sich an frühere Leben zu erinnern scheinen. Der kanadisch-amerikanische Psychiater Ian Stevenson (1918-2007) hatte diesen Forschungsbereich durch seine umfangreiche und systematische Feldforschung entscheidend geprägt. In der hier vorgestellten Studie des Monats wird der Fall eines amerikanischen Mannes vorgestellt, der aufgrund eines seit seiner Kindheit immer wiederkehrenden Traumes vom Ertrinken in einer Flutwelle mit eigenen Recherchen begonnen hatte.

Gast: Dr. Michael Nahm

  • Dipl.-Biologe
  • wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg

Der August ist der klassische Monat dessen, was in der Presse das Sommerloch genannt wird, und das „Monster von Loch Ness“ gehört zu den typischen Sommerlochthemen. Mit der Studie des Monats klinke ich mich in diese Tradition ein und stelle ein jüngst im Journal of Scientific Exploration erschienenen Aufsatz zu den Interpretationen der ersten „Nessie“-Fotografie vor. Der Autor, Roland Watson, beschäftigt sich seit langem mit dem Mythos, den Sichtungen und ihrer Geschichte und betreibt auch einen Blog zu diesem Thema. Die Fotografie von Hugh Gray aus dem Jahr 1933, die ein bislang nicht hinreichend geklärtes Objekt auf der Wasseroberfläche zeigt, hat zu etlichen Deutungen geführt, deren Plausibilitätsgrad recht unterschiedlich beurteilen werden kann.

Perspektiven der Anomalistik Band 6

In der Buchreihe "Perspektiven der Anomalistik" sind unter Herausgeberschaft der GfA im LIT-Verlag inzwischen sechs Bände in deutscher oder englischer Sprache zu verschiedenen anomalistischen Themen erschienen: zu Außergewöhnlichen Erfahrungen, UFO-Forschung, Paläo-SETI, Atopologie, anomalistischen Einzelfallstudien u.w.m.

Ab sofort sind diese Buchbände als Open Access im PDF-Format bei uns online kostenfrei abrufbar! Der Download-Link findet sich auf der Seite des jeweiligen Bands.

Papierexemplare können weiterhin über unser Bestellformular geordert werden.

Wer sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens Tod beschäftigt, der wird sich auch sogenannten Nachtod-Kontakten widmen. Begegnungen mit verstorbenen Menschen können bewusst gesucht werden, indem man mit medial begabten Menschen Kontakt aufnimmt.

Nachtod-Kontakte können jedoch auch unabhängig von solchen medialen Vermittlungen auftreten, nämlich wenn jemand spontan einen verstorbenen Angehörigen oder Freund wahrnimmt.

Sogenannte spontane Nachtod-Kontakte können auf sehr unterschiedliche Weise stattfinden. Die vorliegende Umfrage will dazu beitragen, diese Phänomene besser zu verstehen und zu dokumentieren. Es handelt sich um die Fortführungen eines Projekts, dass von Evelyn Elsaesser (unabhängige Forscherin, Schweiz), Prof. Dr. Chris A. Roe und Associate Prof. Dr. Callum E. Cooper (Universität von Northampton, Großbritannien) und David Lorimer (Scientific and Medical Network, Großbritannien) konzipiert und durchgeführt wurde (die bisherigen Erträge wurden dokumentiert in dem Buch:  E. Elsaesser, Spontane Kontakte mit Verstorbenen: eine wissenschaftliche Untersuchung bestätigt die Realität von Nachtod-Kontakten, Amerang 2021). Die bisherigen Umfragen wurden durchgeführt in den Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch. Mit der vorliegenden Umfrage besteht nun auch die Möglichkeit, an dieser Studie auf deutscher Sprache teilzunehmen welche in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Enno Edzard Popkes (Universität Kiel, Deutschland) durchgeführt wird.

Wenn Sie glauben, einen spontanen Nachtod-Kontakt erlebt zu haben, und wenn Sie an unserem Forschungsprojekt teilnehmen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen, den Fragebogen auszufüllen, den Sie unter folgendem Link finden:

https://northampton.onlinesurveys.ac.uk/german-adc-questionnaire

Eine Teilnahme ist bis zum 31. Januar 2023 möglich.