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Die Gesellschaft für Anomalistik ist eine wegen Förderung der Wissenschaften als gemeinnützig anerkannte Organisation. Ihre rund 130 Mitglieder beschäftigen sich mit natur- und sozialwissenschaftlich orientierten Studien zu wissenschaftlichen Anomalien, außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen und sog. Parawissenschaften.

In diesem kontrovers diskutierten Feld will die Gesellschaft für Anomalistik dazu beitragen, statt unkritischer Akzeptanz oder voreiliger Ablehnung eine Haltung des sorgfältigen und vorsichtigen Abwägens auf fachlich fundierter Basis zu kultivieren. Sie ist ein Forum für einen genauso anspruchsvollen wie konstruktiven Dialog zwischen Vertretern verschiedener inhaltlicher Positionen.

Zum Weiterlesen:

 

Entwicklung und Phänomene eines deutschen mediumistischen Zirkels

Studie des Monats

05.08.14 Gerhard Mayer

Während der Ferienzeit findet man eher Muße, einen etwas längeren Artikel wie die neue Studie des Monats zu lesen. Die Länge des Textes ist insofern gerechtfertigt, als sie den beträchtlichen Aufwand des Projekts widerspiegelt, den der Autor im Rahmen seiner Untersuchung betrieb. Der Biologe Michael Nahm, Mitglied der Gesellschaft für Anomalistik e.V., begleitete und untersuchte während eines Zeitraums von viereinhalb Jahren einen deutschen mediumistischen Zirkel als teilnehmender Beobachter in insgesamt 21 Sitzungen. Es handelt sich um den im Jahr 2005 von Kai Mügge gegründeten Felix-Zirkel, auch Felix Experimental Group (FEG) genannt. Diese Gruppe hat sich inzwischen mit ihren spiritistischen Sitzungen und den dabei regelmäßig stattfindenden angeblich paranormalen Phänomenen international einen Namen gemacht.

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Zeitschrift für Anomalistik: Ausgabe 1 des Jahres 2014 erschienen

Aus der GfA

01.08.14 Danny Ammon

Zeitschrift für Anomalistik Band 14 (2014) Nr. 1

Soeben ist Ausgabe 1 vom Band 2014 der Zeitschrift für Anomalistik erschienen:

Mit Beiträgen von Gerhard Mayer und Jürgen Kornmeier, Dieter Hassler, Etzel Cardeña, Alan Schink u.a.

Das Heft enthält Beiträge zur Wahrnehmung von Objekten auf Bildern, zu einem neuen europäischen Fall vom Reinkarnationstyp, zur ergebnisoffenen Untersuchung des gesamten Spektrums des Bewusstseins und vieles weitere mehr.

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Neuerscheinung 2014: Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik

Aus der GfA

02.07.14 Danny Ammon

Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik

Voraussichtlich Ende des 4. Quartals 2014 wird der Band "An den Grenzen der Erkenntnis: Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik" im Schattauer-Verlag erscheinen. Das Handbuch ist unter Mitwirkung zahlreicher Autoren, zum Teil auch Mitglieder der Gesellschaft für Anomalistik erschienen. Es kann beim Verlag oder bei der GfA vorbestellt werden. GfA-Mitglieder erhalten bei Vorbestellung über uns 30% Mitgliederrabatt auf den Verkaufspreis!

Zur GfA-Seite des Handbuchs mit Vorbestellmöglichkeit

   

Libet-Experiment und (un-)freier Wille - eine Fehlinterpretation

Studie des Monats

11.06.14 Gerhard Mayer

Der Physiologe Benjamin Libet (1916-2007) führte ein berühmt gewordenes Experiment zur zeitlichen Abfolge von neurophysiologischen Maßen, bewusster Handlungsentscheidung und -ausführung durch. Obwohl er selbst vor einer Überinterpretation seiner Befunde warnte, bildete der in solchen Experimenten im EEG entdeckte Anstieg des Bereitschaftspotenzials, der vor der bewusst erlebten Entscheidung entsteht, für viele – auch prominente – Neurowissenschaftler einen starken Hinweis darauf, dass der freie Wille des Menschen eine Illusion sei (siehe beispielsweise der Bericht zum Symposion turmdersinne „Freier Wille – frommer Wunsch?“ in der Zeitschrift Skeptiker 4/2004). In den letzten Jahren gab es allerdings zunehmend Kritik an dieser Interpretation. In ausgeklügelten Experimenten ist es nun einem Forscherteam an der Universität Freiburg gelungen, den größten Teil des Anstiegs des Bereitschaftspotenzials als unabhängig von Handlungsentscheidung und -durchführung zu erklären.

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