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Die Gesellschaft für Anomalistik ist eine wegen Förderung der Wissenschaften als gemeinnützig anerkannte Organisation. Ihre rund 130 Mitglieder beschäftigen sich mit natur- und sozialwissenschaftlich orientierten Studien zu wissenschaftlichen Anomalien, außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen und sog. Parawissenschaften.

In diesem kontrovers diskutierten Feld will die Gesellschaft für Anomalistik dazu beitragen, statt unkritischer Akzeptanz oder voreiliger Ablehnung eine Haltung des sorgfältigen und vorsichtigen Abwägens auf fachlich fundierter Basis zu kultivieren. Sie ist ein Forum für einen genauso anspruchsvollen wie konstruktiven Dialog zwischen Vertretern verschiedener inhaltlicher Positionen.

Zum Weiterlesen:

 

"Okkulte Wissenschaften" und Aufklärung

Studie des Monats

14.04.14 Gerhard Mayer

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde der Bereich des Okkultismus und der Esoterik zunehmend mehr zu einem respektablen Forschungsgebiet der Geschichtswissenschaften. Dies nicht etwa, weil die 'normalen' Themen ausgegangen wären und man sich deshalb auf die bislang marginal gebliebenen Bereiche stürzen würde - nein, es stellte sich zunehmend heraus, wie verzerrt der auf die Aufklärung fixierte Blick den historischen Ablauf und die Bedingtheiten der Wissenschaftsgeschichte abbildete. Inzwischen gibt es zahlreiche wertvolle Publikationen zu diesem Thema. Die heutige Studie des Monats stammt von einem der Pioniere der modernen akademischen Esoterikforschung, Wouter Hanegraaff, der die Bezeichnung "Okkulte Wissenschaften" einer kritischen Prüfung unterzieht und deren Bedeutungswandel in seinem historischen Verlauf nachzeichnet.

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Methodische Probleme bei Psi-Experimenten mit bildgebenden Verfahren

Studie des Monats

11.03.14 Gerhard Mayer

In der Zeitschrift „Frontiers in Human Neuroscience“ ist rezent ein Artikel zu Psi-Experimenten erschienen, die neben dem Versuch des Nachweises der Psi-Hypothese auch überprüfen wollten, ob neuronale Korrelate zu Psi-Prozessen in der Gehirnaktivität mittels bildgebender Verfahren nachgewiesen werden können. Obwohl fünf der sechs mit einer solchen Methodik durchgeführten Experimente signifikante, die Psi-Hypothese stützende Ergebnisse lieferten, ist deren Gesamtbewertung aufgrund methodischer Schwächen schwierig, wie die drei Autoren David Acunzo, Renaud Evrard (GfA-Mitglied!) und Thomas Rabeyron feststellen.

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Mitgliederversammlung der GfA am 22.3.2014 in Heidelberg

Veranstaltungen

11.02.14 Danny Ammon

Am 22.3.2014 findet im ehemaligen Senatssaal, Gebäude 2170, 2. Obergeschoss in der Grabenstraße 3-5 in Heidelberg die diesjährige Mitgliederversammlung der GfA statt. Ein eintägiges Programm mit vier Vorträgen ist geplant:

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"Im Schatten der Aufklärung": Perspektiven der Anomalistik Band 3 erschienen

Aus der GfA

11.01.14 Danny Ammon

Perspektiven der Anomalistik Band 3

Soeben ist der dritte Band unserer neuen Buchreihe „Perspektiven der Anomalistik“ erschienen. Er trägt den Titel „Im Schatten der Aufklärung: Grundzüge einer Theorie der Atopologie“ und stammt vom Autor Klaus E. Müller, Prof. emer. für Ethnologie der Universität Frankfurt a.M. Er zeigt in seinem Buch auf, dass Telepathie, Hellsehen, Psychokinese und andere atopische Phänomene mehr in allen Kulturen Teil der Erfahrungswirklichkeit waren, bzw. es bis heute sind und versucht, sie als gegeben ernstzunehmen und eine Theorie der Atopologie zu entwickeln.

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