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Die Gesellschaft für Anomalistik ist eine wegen Förderung der Wissenschaften als gemeinnützig anerkannte Organisation. Ihre rund 130 Mitglieder beschäftigen sich mit natur- und sozialwissenschaftlich orientierten Studien zu wissenschaftlichen Anomalien, außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen und sog. Parawissenschaften.

In diesem kontrovers diskutierten Feld will die Gesellschaft für Anomalistik dazu beitragen, statt unkritischer Akzeptanz oder voreiliger Ablehnung eine Haltung des sorgfältigen und vorsichtigen Abwägens auf fachlich fundierter Basis zu kultivieren. Sie ist ein Forum für einen genauso anspruchsvollen wie konstruktiven Dialog zwischen Vertretern verschiedener inhaltlicher Positionen.

Zum Weiterlesen:

 

Die generalisierte Quantentheorie als Erklärungsmodell für Psi-Effekte

Studie des Monats

06.02.15 Gerhard Mayer

Obwohl es nicht an Theorien zur Erklärung von paranormalen Effekten mangelt, gibt es wenige, deren Erklärungsreichweite auch merkwürdige Eigenschaften, die oft unter dem Begriff Elusivität von Psi zusammengefasst werden, umfasst. Die Elusivität beinhaltet, dass sich paranormale Phänomene dem Zugriff mit klassischen wissenschaftlichen Methoden zu entziehen scheinen, was sich z.B. im Replikationsproblem ausdrückt. Mit dem von Harald Atmanspacher, Hartmut Römer und Harald Walach entwickelten Ansatz der Generalisierten Quantentheorie wird ein theoretisches Modell zur Verfügung gestellt, das dieses ‚ungewöhnliche Verhalten‘ von Psi nachvollziehbar erklären kann und formal aus der experimentell gut bestätigten Quantenmechanik abgeleitet ist. Vergleichbares leistet das von Walter von Lucadou seit den 1980er Jahren entwickelte Modell der Pragmatischen Information, welches ebenfalls auf Erkenntnisse der Quantenphysik zurückgreift. Walach, v. Lucadou und Römer haben kürzlich eine Darstellung des theoretischen Rahmenwerks der Generalisierten Quantentheorie publiziert, die meines Erachtens sehr verständlich ist und auch auf die oft vorgebrachten Einwände, die Grundprinzipien der Quantenmechanik könnten nicht auf makroskopische Systeme übertragen werden, hinreichend eingeht.

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Zeitschrift für Anomalistik: Ausgabe 2+3 des Jahres 2014 erschienen

Aus der GfA

19.12.14 Danny Ammon

Zeitschrift für Anomalistik Band 14 (2014) Nr. 2+3

Soeben ist Ausgabe 2+3 vom Band 2014 der Zeitschrift für Anomalistik erschienen:

Mit Beiträgen von Egil Asprem, Martin Schneider und Andreas Anton, Nicole Maria Bauer, Michael Tremmel, Walter Meyer zu Erpen u.a.

Das Heft enthält Beiträge zu Naturwissenschaft, Parapsychologie und ‚natürlicher Theologie‘ im frühen 20. Jahrhundert, zum Spannungsverhältnis von Marxismus-Leninismus und Parapsychologie am Beispiel von DDR und UdSSR, zu kabbalistischen Vorstellungen und Praktiken in der religiösen Gegenwartskultur, zu grundlegenden Begriffen und Konzepten der Parapsychologie und verwandten Disziplinen, zur weltweiten Entwicklung der spiritualistischen Bewegung und vieles mehr

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Das Problem der 'Entzauberung der Welt'

Studie des Monats

16.12.14 Gerhard Mayer

Die neue Studie des Monats stammt von dem derzeit an der Unversity of California tätigen Religionswissenschaftler Egil Asprem, dessen Forschungsschwerpunkte im Bereich der Wissenschafts- und Religionsgeschichte liegen und der schon viel zum Themenfeld der Parapsychologie und Esoterikgeschichte publiziert hat. Erst jüngst kam von ihm ein voluminöser (und leider auch sehr teurer) Band mit dem Titel „The Problem of Disenchantment: Scientific Naturalism and Esoteric Discourse, 1900-1939 (Numen Books: Studies in the History of Religions)“ heraus. Der nun hier vorgestellte Aufsatz gibt einen knappen Abriss eines zentralen und dem Buch den Titel gebenden Problems, nämlich dem des prominenten Konzepts der „Entzauberung der Welt“, die mit der Aufklärung und der Erfolgsgeschichte der Naturwissenschaften unvermeidlich eingetreten sein soll.

Weiterlesen: Das Problem der 'Entzauberung der Welt'

   

Das Problem der 'Entzauberung der Welt'

Studie des Monats

16.12.14 Gerhard Mayer

Die neue Studie des Monats stammt von dem derzeit an der Unversity of California tätigen Religionswissenschaftler Egil Asprem, dessen Forschungsschwerpunkte im Bereich der Wissenschafts- und Religionsgeschichte liegen und der schon viel zum Themenfeld der Parapsychologie und Esoterikgeschichte publiziert hat. Erst jüngst kam von ihm ein voluminöser (und leider auch sehr teurer) Band mit dem Titel „The Problem of Disenchantment: Scientific Naturalism and Esoteric Discourse, 1900-1939 (Numen Books: Studies in the History of Religions)“ heraus. Der nun hier vorgestellte Aufsatz gibt einen knappen Abriss eines zentralen und dem Buch den Titel gebenden Problems, nämlich dem des prominenten Konzepts der „Entzauberung der Welt“, die mit der Aufklärung und der Erfolgsgeschichte der Naturwissenschaften unvermeidlich eingetreten sein soll.

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