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Die Gesellschaft für Anomalistik ist eine wegen Förderung der Wissenschaften als gemeinnützig anerkannte Organisation. Ihre rund 130 Mitglieder beschäftigen sich mit natur- und sozialwissenschaftlich orientierten Studien zu wissenschaftlichen Anomalien, außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen und sog. Parawissenschaften.

In diesem kontrovers diskutierten Feld will die Gesellschaft für Anomalistik dazu beitragen, statt unkritischer Akzeptanz oder voreiliger Ablehnung eine Haltung des sorgfältigen und vorsichtigen Abwägens auf fachlich fundierter Basis zu kultivieren. Sie ist ein Forum für einen genauso anspruchsvollen wie konstruktiven Dialog zwischen Vertretern verschiedener inhaltlicher Positionen.

Zum Weiterlesen:

 

Neuerscheinung 2014: Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik

Aus der GfA

02.07.14 Danny Ammon

Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik

Voraussichtlich Ende des 4. Quartals 2014 wird der Band "An den Grenzen der Erkenntnis: Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik" im Schattauer-Verlag erscheinen. Das Handbuch ist unter Mitwirkung zahlreicher Autoren, zum Teil auch Mitglieder der Gesellschaft für Anomalistik erschienen. Es kann beim Verlag oder bei der GfA vorbestellt werden. GfA-Mitglieder erhalten bei Vorbestellung über uns 30% Mitgliederrabatt auf den Verkaufspreis!

Zur GfA-Seite des Handbuchs mit Vorbestellmöglichkeit

   

Libet-Experiment und (un-)freier Wille - eine Fehlinterpretation

Studie des Monats

11.06.14 Gerhard Mayer

Der Physiologe Benjamin Libet (1916-2007) führte ein berühmt gewordenes Experiment zur zeitlichen Abfolge von neurophysiologischen Maßen, bewusster Handlungsentscheidung und -ausführung durch. Obwohl er selbst vor einer Überinterpretation seiner Befunde warnte, bildete der in solchen Experimenten im EEG entdeckte Anstieg des Bereitschaftspotenzials, der vor der bewusst erlebten Entscheidung entsteht, für viele – auch prominente – Neurowissenschaftler einen starken Hinweis darauf, dass der freie Wille des Menschen eine Illusion sei (siehe beispielsweise der Bericht zum Symposion turmdersinne „Freier Wille – frommer Wunsch?“ in der Zeitschrift Skeptiker 4/2004). In den letzten Jahren gab es allerdings zunehmend Kritik an dieser Interpretation. In ausgeklügelten Experimenten ist es nun einem Forscherteam an der Universität Freiburg gelungen, den größten Teil des Anstiegs des Bereitschaftspotenzials als unabhängig von Handlungsentscheidung und -durchführung zu erklären.

Weiterlesen: Libet-Experiment und (un-)freier Wille - eine Fehlinterpretation

   

Das Übernatürliche als Thema der Presseberichterstattung: Band 3 der Schriftenreihe als Volltext verfügbar

Aus der GfA

28.05.14 Danny Ammon

Schriftenreihe der GfA Band 3

Der Band 3 der älteren Schriftenreihe für Anomalistik ist ab sofort auf der Seite der Schriftenreihe der GfA als PDF downloadbar.

Der Band behandelt das Übernatürliche als Thema der Presseberichterstattung. Der umfassenden Studie von Autor Gerhard Mayer liegt die Auswertung von 2635 Presseartikeln zugrunde, die in den letzten 50 Jahren in den Medien „Spiegel“, „Bild“ und „Bild am Sonntag“ zu Themen wie Spuk, UFOs, Astrologie, Sekten, Wahrsagen, Esoterik, Wunderheilungen etc. erschienen sind. Welche – oft unzutreffenden – Stereotype prägen die Berichterstattung der Presse zu diesen Phänomenen? Hat ein Journalismus jenseits von oberflächlichem Spott und naiver Sensationsgier in diesem Bereich überhaupt Chancen?

   

Lebenslauf und astrologische Konstellationen: Band 1 der Schriftenreihe als Volltext verfügbar

Aus der GfA

28.05.14 Danny Ammon

Schriftenreihe der GfA Band 1

Der Band 1 der älteren Schriftenreihe für Anomalistik ist ab sofort auf der Seite der Schriftenreihe der GfA als PDF downloadbar.

Der Band behandelt das Thema Lebenslauf und astrologische Konstellationen. In der Untersuchung von Autorin Ulrike Voltmer, die auf eine Befragung von 400 Testpersonen zurückgeht, wird die sog. Transitlehre der Astrologie überprüft. Sie kommt zu Ergebnissen, die zumindest vordergründig Annahmen der Astrologie zu bestätigen scheinen. Aber auch andere Erklärungsmöglichkeiten für die gefundenen Effekte werden diskutiert.


   

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