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| Struktur
und Korrelate paranormaler Überzeugungssysteme |
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Andrews, Lari;
Lester, David
Manic depressive tendencies and belief in life after death
In: Psychological Reports 82 (3), 1114, 1998
Anhand
einer Stichprobe von 80 Studenten wird eine Korrelation zwischen
dem Glauben an ein Leben nach dem Tod sowie dem Glauben an Gott
und paranormale Phänomene dokumentiert. Keine Korrelation konnte
zwischen dem Glauben an ein Leben nach dem Tod und manischen oder
depressiven Tendenzen festgestellt werden.
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Callaghan, Amelia; Irwin, Harvey
Paranormal Belief as a Psychological Coping Mechanism
In: Journal of the Society for Psychical Research 67, 200-207, 2003
Psychodynamic depictions
of the functions of paranormal belief imply such belief serve as a psychological coping
mechanism. The relation between the intensity of paranormal beliefs and three global coping
styles was investigated in a sample of Australian adults. Canonical correlation analysis
revealed a weak relationship between global paranormal belief and the combination of
avoidant coping and a lack of task-oriented coping. The findings are interpreted to
suggest that the activation of paranormal beliefs either serves only a minor role as
a coping technique or is a relatively specialized adaptive response to a particular class
of perceived threat to the person's psychological well-being.
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Dag, I.
The relationships among paranormal beliefs, locus of control and
psychopathology in a Turkish college sample
In: Personality and Individual Differences 26, 723-737, 1999
350
türkische Studenten in Ankara füllten einen Fragebogen aus, der
die "Paranormal Belief Scale" von Tobacyk, die "Locus of Control"-Skala
von Rotter und einen psychiatrischen Symptomkatalog enthielt. Es
ergaben sich schwache, aber signifikante Korrelationen zwischen
den drei Skalen. Die Diskussion des Autors dreht sich um "the role
of paranormal beliefs as a personality system that brings a kind
of control feeling, depending on insufficient internal control perceptions,
with a cost of psychopathology". Auch Geschlechtsunterschiede bezüglich
der Subskalen der "Paranormal Belief Scale" werden thematisiert.
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Dambrun, Michael
Belief in paranormal determinism as a source of prejudice toward disadvantaged groups: “The Dark Side of Stars”
In: Social Behavior and Personality 32 (7), 627-636, 2004
Abstract: “In previous research and theory dealing with prejudice, the role of belief in a paranormal determinism of human personality and behavior has been relatively over-looked. The studies (N=371) tested the impact of belief in astrology on prejudice toward significant stigmatized groups in France (i.e., Arabs, woman, and overweight people). Results of the first study reveal that belief in astrology is a significant predictor of prejudice toward stigmatized groups. In addition, results of the second study suggest that attribution of ethnic outgroups’ disadvantages to internal causes mediates the effect of belief in astrology on ethnic prejudice.”
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Downey, Jerrold
L.
Sex and the Barnum Effect: A Reply to Layne
In: Psychological Reports 84, 424-426, 1999
Diskutiert
werden mögliche Erklärungen für kürzlich publizierte Ergebnisse,
wonach Frauen stärker als Männer dem "Barnum-Effekt" unterliegen,
der nicht selten auch zur Erklärung von z.B. astrologischen Evidenzerlebnissen
angeführt wird.
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Dudley, Thomas
R.
Effect of restriction of working memory on reported paranormal belief
In: Psychological Reports 84, 313-316, 1999
56
Studenten füllten die Paranormal Belief Scale (PBS) von Tobacyk
(1988) sowie die "Positive and Negative Affect Scale" von Watson
et al. (1988) aus. Die eine Hälfte der Versuchspersonen musste während
des Ausfüllens der PBS fortlaufend eine fünfstellige Nummer aufsagen.
Für jene Personen ergab sich eine höhere paranormale Glaubensstärke
als bei der anderen Versuchsgruppe, der keine Zahlen aufsagen musste.
Hinsichtlich der Affect Scale zeigten sich zwischen beiden Versuchsgruppen
hingegen keine Unterschiede. Die Resultate werden dahingehend interpretiert,
dass eine Auslastung des Kurzzeitgedächtnisses zu einer verminderten
Leistungsfähigkeit bei der kritischen Überprüfung von paranormalen
Behauptungen führe.
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Dudley, Thomas
R.
The effect of superstitious belief on performance following an unsolvable
problem
In: Personality and Individual Differences 26, 1057-1065, 1999
In
zwei Experimenten mit Studenten als Versuchspersonen wurde das Konstrukt
"Aberglaube" mittels der "Superstition"-Subskala der "Paranormal
Belief Scale" von Tobacyk (1988) erfasst. Im ersten Experiment
bekam die eine Hälfte der Probanden zunächst eine lösbare Aufgabe
gestellt, die andere Hälfte eine unlösbare Aufgabe. Danach erhielten
beide Gruppen eine lösbare Aufgabe zur Bearbeitung. Es stellte sich
heraus, dass die Versuchspersonen, die zunächst eine lösbare Aufgabe
bekommen hatten, bei den darauf folgenden (ebenfalls) lösbaren Aufgaben
wesentlich erfolgreicher waren, als diejenigen Teilnehmer, die zunächst
durch eine unlösbare Aufgabe frustriert worden waren. Zusätzlich
trat jedoch auch ein Interaktionseffekt des "Aberglaubens" auf:
Unter den Teilnehmern, die zunächst eine unlösbare Aufgabe erhalten
hatten, waren die abergläubischen Personen bei den späteren lösbaren
Aufgaben deutlich erfolgreicher als die nicht-abergläubischen. Dagegen
gab es in der Gruppe, die von vornherein nur lösbare Aufgaben erhalten
hatte, keinen Unterschied zwischen Abergläubischen und Nicht-Abergläubischen,
was verdeutlicht, dass abergläubische Personen nicht grundsätzlich
bessere Rätsellöser sind und der gefundene Effekt bei der anderen
Gruppe darauf nicht zurückgeführt werden kann. Im zweiten Experiment
wurde die Stärke des "Aberglaubens" sowohl vor wie nach den zu bearbeitenden
Aufgaben gemessen. Es ergab sich, dass der "Aberglaube" nach der
Konfrontation mit unlösbaren Aufgaben anstieg, nicht jedoch, wenn
lösbare Aufgaben zu bearbeiten waren. Die Autoren interpretieren
die Befunde als Belege dafür, dass unkontrollierbare Umstände und
die damit verbundene Unsicherheit abergläubische Haltungen hervorbringen,
die dann mögliche Leistungseinbußen in solchen Situationen der Unsicherheit
verhindern und insofern für die Individuen sehr funktional sind.
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Groth-Marnat,
Gary; Pegden, Julie-Ann
Personality correlates of paranormal belief: Locus of control and
sensation seeking
In: Social Behavior and Personality 26 (3), 291-296, 1998
81
Studenten füllten Tobacyks "Paranormal Belief Scale" (PBS), Rotters
"Locus of Control"-Skala sowie eine Itembatterie zu Sensation seeking
aus. Externale Kontrollüberzeugungen korrelierten mit dem Glauben
an Präkognition und Spiritismus. Bei "Aberglauben" war die Korrelation
entgegen der Erwartung negativ. Insgesamt korrelierte die PBS nicht
mit Sensation seeking, sondern nur die Subskalen "Psi" und "Aberglaube".
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Hartman, Steve
E.
Another View of the Paranormal Belief Scale
In: Journal of Parapsychology 63, 131-141, 1999
Basierend
auf neuen faktorenanalytischen Studien kommt der Autor zum Schluss,
dass die von Tobacyk (1988) revidierte Paranormal Belief Scale (PBS)
sich am besten durch eine nur vierdimensionale Faktorenstruktur
abbilden lässt. Die PBS weise jedoch derart viele Mängel auf, dass
eine Neukonstruktion der Skala unumgänglich sei. Im Gefolge der
bisherigen Kritik an der PBS führt der Autor zehn methodische Schritte
an, die bei einer Neukonstruktion zu befolgen seien.
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Hergovich, Andreas
Field dependence, suggestibility and belief in paranormal phenomena
In: Personality and Individual Differences 34, 195-209, 2003
Anhand von drei
Studien mit insgesamt 279 Versuchspersonen werden Zusammenhänge zwischen Feldabhängigkeit
und der Suggestibiltät bezüglich des Glaubens an paranormale Phänomene untersucht. Dabei
interpretiert der Autor den Glauben an solche Phänomene im Sinne einer Bewältigungsstrategie
(insbesondere von Individuen mit hoher Feldabhängigkeit und Suggestibilität), um mit
Unsicherheiten umzugehen, denen sie in ihrer Umwelt begegnen.
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Herrmann, Dieter
B.
Astronomisches Wissen und astrologischer Glaube
In: Astronomie+Raumfahrt 36 (3), 14-17, 1999
Es
handelt sich um eine überarbeitete und erweiterte Fassung eines
bereits in Sterne und Weltraum 37 (8-9), 732-735, publizierten Aufsatzes.
640 Besucher des Berliner Zeiss-Planetariums wurden befragt, um
Korrelate des Glaubens an Astrologie zu ermitteln.
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Höllinger, Franz
Astrologie, Yoga und Politik. New Age und politische Orientierungen
bei StudentInnen
In: Soziale Welt 50 (1), 51-66, 1999
Im
Rahmen eines Forschungspraktikums an der Universität Graz wurde
eine Umfragestudie mit einer studentischen Stichprobe durchgeführt.
Untersucht wurden Einstellungen und Erfahrungen zu Esoterik und
Okkultismus, sowie Zusammenhänge mit der Studienfachrichtung und
politischem Interesse.
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Höllinger, Franz; Smith, Timothy
Religion and Esotericism among Students: A Cross-Cultural Comparative Study
In: Journal of Contemporary Religion 17, 229-249, 2002
Studentenstichproben von
16 Universitäten aus 10 Ländern (Argentinien,
Brasilien, Kolumbien, Uruguay, USA, Österreich, Deutschland, Großbritannien,
Italien und Portugal - insgesamt 3569 Befragte) werden hinsichtlich
von Unterschieden in der Orientierung an traditionellen Religionen
bzw. Esoterik untersucht. Diese scheint in den amerikanischen Ländern
ausgeprägter zu sein als in den europäischen, auch ist das typische
Profil esoterischer Überzeugungen in
Europa offenbar ein anderes als in Amerika. Studenten der Sozialwissenschaften
weisen gegenüber traditionellen Religionen eine größere Distanz auf als
Studenten der Naturwissenschaften, während für post-traditionelle Formen der
Esoterik das Umgekehrte zu gelten scheint.
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Houran, James
Preliminary study of tolerance of ambiguity of individuals reporting
paranormal experiences
In: Psychological Reports 82, 183-187, 1998
Untersucht
wurde, ob 30 Personen mit Poltergeist-Erfahrungen im Vergleich zu
einer Kontrollgruppe ein anderes Niveau von Ambiguitätstoleranz
aufweisen, also der Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten zu tolerieren.
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Houran, James;
Thalbourne, Michael
Theoretical Refinements on Entity Encounter Experiences and Transliminality
In: Journal of the Society for Psychical Research 65 (4), 241-256, 2001
In
diesem Aufsatz fließen die theoretischen Konstrukte "Entity Encounter
Experiences" (von Houran) und "Transliminalität" (von Thalbourne) zu einem
gemeinsamen theoretischen Modell zusammen, das anhand einer Fallstudie plausibel
gemacht werden soll. Personen mit "Entity Encounter"-Erfahrungen zeichnen sich
durch erhöhte Transliminalitäts-Scores aus.
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Houran, James;
Williams, C.
Relation of tolerance of ambiguity to global and specific paranormal
experience
In: Psychological Reports 83, 807-818, 1998
Anhand
einer 107 Studenten umfassenden Stichprobe wurde untersucht, inwiefern
das Anomalous Experience Inventory von Kumar et al., sowie seine
Subskalen, mit Ambiguitätstoleranz korreliert sind. In der Regel
trat eine positive Korrelation zwischen Ambiguitätstoleranz und
paranormalen Überzeugungssystemen auf.
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Irwin, Harvey
Belief in the Paranormal and a Sense of Control over Life
In: European Journal of Parapsychology 15, 68-78, 2000
Anhand
einer Fragebogenstudie mit 174 erwachsenen Australiern wird
untersucht, ob Zusammenhänge zwischen dem Glauben an paranormale Phänomene
einerseits und ausgeprägten Kontrollbedürfnissen bezüglich der sozialen oder
natürlichen Umwelt andererseits bestehen. Dazu wurden differenziert verschiedene
Dimensionen von Kontrollbedürfnissen und -attributionen untersucht. Die häufig
berichteten positiven Korrelationen zwischen einer externalen
Kontrollorientierung ("Locus of Control") und paranormalen Überzeugungsystemen
bestätigten sich in dieser Studie nicht. Ansonsten ergab sich ein komplexes
Beziehungsmuster zwischen verschiedenen Subdimensionen der Paranormal Belief
Scale und verschiedenen Typen von Kontrollbedürfnissen.
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Irwin, Harvey
The Luck of the Paranormal Believer
In: International Journal of Parapsychology 11, 79-96, 2000
Anhand einer
Fragebogenstudie mit 174 australischen
Erwachsenen werden die Beziehungen zwischen dem Glauben an paranormale Phänomene
und der Vorstellung vom "Glück" als einer schicksalhaften Fügung untersucht. Die
Korrelationen sind uneinheitlich und unterschiedlich gerichtet je nach
paranormalem Phänomenbereich.
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Irwin, Harvey;
Green, Melissa
Schizotypal Processes and Belief in the Paranormal: A Multidimensional
Study
In: European Journal of Parapsychology 14, 1-15, 1999
Previous
research has established a relationship between paranormal beliefs
and the construct of schizotypy or personality traits reflective
of schizophrenia-proneness. As yet, however, there has been insufficient
cognisance of the multidimensional nature of schizotypy. In this
study 194 Australian adults completed multidimensional questionnaire
measures of schizotypy and paranormal belief, and then performed
a laboratory task that indexed central monitoring efficiency, a
cognitive process previously implicated in the positive symptoms
of schizotypy and schizophrenia. Canonical correlation analysis
revealed that the factors of schizotypy predicted three specific
combinations of six out of seven paranormal beliefs, but the size
and the direction of the underlying interrelationships varied. There
was little evidence that paranormal beliefs are related to a central
monitoring dysfunction. The findings suggest that the relationship
between paranormal beliefs and schizotypy is complex. Certainly
the data do not encourage the simplistic view that paranormal believers
uniformly suffer a tendency toward schizophrenic-like thought disorder.
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Krippner, Stanley
A Cross-cultural Model of Dissociation and its Inclusion of Anomalous
Phenomena
In: European Journal of Parapsychology 15, 3-29, 2000
Basierend
auf einer umfassenden Auswertung der Literatur entwickelt der Autor
ein Modell, inwiefern außergewöhnliche menschliche Erfahrungen mit
Dissoziationserlebnissen zusammenhängen.
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Lange, R.; Houran,
J.
Delusions of the Paranormal: A Haunting Question of Perception
In: Journal of Nervous and Mental Disease 186 (10), 637-645, 1998
Die
Autoren erhoben Daten zu den Dimensionen "Paranormale Überzeugungen",
"Paranormale Erfahrungen", Angst, Ambiguitätstoleranz, Geschlecht
und Alter - einerseits für eine Studentenstichprobe (N=86), andererseits
für eine nach dem Schneeball-Verfahren ermittelte Personengruppe,
die Erfahrungen mit Poltergeist-Phänomenen hatte. Für beide Personengruppen
getrennt wurden pfadanalytische Modelle gerechnet, deren Modellstruktur
eine Feedback-Schleife zwischen paranormalen Erfahrungen, paranormalen
Überzeugungen und Angst annimmt. Auf dieser Grundlage glauben die
Autoren schlussfolgern zu können, dass Poltergeist-Phänomene und
andere paranormale Erfahrungen vollständig auf Täuschungen ("delusions")
zurückgeführt werden könnten.
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Lange, R.; Houran,
J.
The role of fear in delusions of the paranormal
In: Journal of Nervous and Mental Disease 187 (3), 159-166, 1999
Ausgehend
von einer Stichprobe mit Studenten, die für sie beängstigende Erfahrungen
mit "Spuk" gemacht hatten, werden Zusammenhänge zwischen paranormalen
Überzeugungen, entsprechenden Erfahrungen und Angst untersucht.
Auf der Basis dieser Daten und einer attributionstheoretischen Grundlage
wird ein "self-reinforcing feedback loop" postuliert: Angst sei
förderlich für den Glauben an "Paranormales", dieser wiederum förderlich
für entsprechende paranormale Erfahrungen, und jene steigerten schlussendlich
wieder die Angst.
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Lawrence, Tony
R.; De Cicco, Pio
The Factor Structure of the Paranormal Belief Scale: More Evidence
in Support of the Oblique Five
In: Journal of Parapsychology 61, 243-251, 1997
Die
1983 von Tobacyk und Milford entwickelte "Paranormal Belief Scale",
die heute international die größte Verbreitung bei der Verwendung
derartiger Skalen besitzt, wird anhand neuer Daten und Faktorenanalysen
einer massiven Kritik unterzogen, was mit der Schlussfolgerung endet,
dass aufgrund einer ganzen Reihe von Problemen die Entwicklung einer
besseren Skala angesagt wäre. Empirisch zeigt sich zudem, dass sich
die Items der Skala unter Annahme von nur fünf Dimensionen (und
nicht, wie bisher oft angenommen, sieben) am besten repräsentieren
lassen.
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Lillqvist, Outi;
Lindeman, Marjaana
Belief in Astrology as a Strategy For Self-Verification and Coping
With Negative Life-Events
In: European Psychologist 3 (3), 202-208, 1998
20
Teilnehmer eines Astrologiekurses in Helsinki (Finnland) wurden
mit einer Kontrollgruppe verglichen, die aus 30 Teilnehmern eines
Psychologie- sowie eines Deutschkurses bestand. Es stellte sich
heraus, dass die Teilnehmer am Astrologiekurs im Vergleich zur Kontrollgruppe
häufiger persönliche Krisen durchlebt hatten, nicht jedoch traumatische
Erfahrungen. Im Verlauf des Astrologiekurses erhöhte sich die Sicherheit
der Teilnehmer bezüglich ihres Selbstbildes bzw. ihrer Selbstbeschreibung
sowie der empfundenen Selbstkontrolle - ein Effekt, der bei den
Teilnehmern des Psychologie- und des Deutschkurses nicht zu beobachten
war.
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MacDonald, Douglas;
Friedman, Harris L.; Kuentzel, Jeffrey G.
A survey of measures of spiritual and transpersonal constructs:
Part one - research update
In: Journal of Transpersonal Psychology 31 (2), 137-154, 1999
Es
handelt sich um ein Update zur Übersicht von MacDonald et al. (1995)
- Journal of Transpersonal Psychology 27, 171-235 -, in der die
Autoren in der Literatur verwendete Operationalisierungen, Messinstrumente
und den entsprechenden Forschungsstand zu 20 Konstrukten der transpersonalen
Psychologie zusammenstellten. In diesem ersten Teil des Updates
werden zu diesen bereits vorgestellten Konstrukten weitere empirische
Untersuchungen referiert, die in jüngster Zeit erschienen sind.
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Mac Donald,
Douglas; Kuentzel, Jeffrey G.; Friedman, Harris L.
A survey of measures of spiritual and transpersonal constructs:
Part two - additional instruments
In: Journal of Transpersonal Psychology 31 (2), 155-177, 1999
Es
handelt sich um ein Update zur Übersicht von MacDonald et al. (1995)
- Journal of Transpersonal Psychology 27, 171-235 -, in der die
Autoren in der Literatur verwendete Operationalisierungen, Messinstrumente
und den entsprechenden Forschungsstand zu 20 Konstrukten der transpersonalen
Psychologie zusammenstellten. In diesem zweiten Teil des Updates
werden 10 weitere Konstrukte und Messinstrumente präsentiert, die
seitdem neu eingeführt wurden.
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Mahoney, John
M.
Alienation and Irrational Beliefs in a Nonclinical University Population
In: Psychological Reports 84, 137-140, 1999
Untersucht
wird der Zusammenhang zwischen dem ursprünglich von Marx eingeführten
und später psychologisch operationalisierten Konstrukt der "Entfremdung"
und irrationalem Denken. Dazu füllten 126 Studenten die von Gould
(1966) entwickelte "Manifest Alienation Scale" sowie die von Watson
et al. (1990) eingeführte "Irrational Beliefs Scale" aus. Mit r=0,29
ergab sich eine positive Korrelation zwischen Entfremdung und irrationalem
Denken.
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Mercer, Calvin;
Durham, Thomas
Religious Mysticism and Gender Orientation
In: Journal for the Scientific Study of Religion 38 (1), 175-182,
1999
Anhand
einer Befragung von 411 Studenten wurden Zusammenhänge zwischen
Mystizismus und Geschlechterrollenorientierung untersucht. Entsprechend
der aufgestellten Hypothese wiesen Personen mit hohen Werten auf
der Mystizismus-Skala eher feminine oder androgyne Orientierungen
auf als maskuline.
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Newby, Robert; Davis, Jessica Boyette
Relationships between locus of control and paranormal beliefs
In: Psychological Reports 94, 1261-1266, 2004
Abstract: „The present study investigated the associations between scores on the paranormal beliefs, locus of control, and certain psychological processes such as affect and cognitions as measured by the Linguistic Inquiry and Word Count. Analysis yielded significant correlations between scores on Locus of Control and two subscales of Tobacyk’s (1988) Revised Paranormal Beliefs Scale, New Age Philosophy and Traditional Paranormal Beliefs. A step-wise multiple regression analysis indicated that Locus of Control was significantly related to New Age Philosophy. Other correlations were found between Tobacyk’s subscales, Locus of Control, and three processes measured by the Linguistic Inquiry and Word Count.
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Pollack, Detlef
Der Zusammenhang zwischen kirchlicher und außerkirchlicher Religiosität
in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland
In: Pollack, D., Pickel, G. (2000, Hrsg.): Religiöser und kirchlicher
Wandel in Ostdeutschland 1989-1999. Leske+Budrich, Opladen, S. 294-309
Anhand
von Daten des ISSP 1991 sowie der EKD-Studie "Fremde Heimat Kirche"
zeigt der Autor, dass kirchliche und außerkirchliche Religiosität
(z.B. gemessen am Glauben an Wahrsager, Astrologie, Wunderheiler
u.a.) in Ostdeutschland gering korrelieren, in Westdeutschland hingegen
nicht. Im Ergebnis wird die Kompensationshypothese abgelehnt, wonach
bei einem Bedeutungsrückgang des Christentums eine Zuwendung zu
alternativen Religionsformen erfolge. Ein solcher Zusammenhang besteht
nicht. Die Hinwendung zu alternativen Religionsformen vollziehe
sich sowohl innerhalb wie außerhalb der Kirchen, kann aber nicht
zu einem Ausgleich kirchlicher Verluste beitragen. Mit zunehmender
Marginalisierung von religiösen Konzepten an sich nivellierten sich
wahrgenommene Differenzen zwischen kirchlicher und außerkirchlicher
Religiosität.
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Roberts, M.J.; Seager, P.B.
Predicting belief in paranormal phenomena: A comparison of conditional and
probabilistic reasoning
In: Applied Cognitive Psychology 13, 443-450, 1999
This
study attempted to replicate previous research findings (Blackmore &
Troscianko 1985; Wierzbicki 1985) and to investigate the relationship between
two types of reasoning ability (probabilistic and conditional) and the level of
paranormal belief in a single study with a sample of 65 non-undergraduate
participants. As predicted, the authors found that as conditional reasoning
scores decreased, the global level of paranormal belief increased (r=-0,27);
however, contrary to their predictions, there was no similar relationship with
probabilistic reasoning scores (r=0,01). The authors suggest that one possible
explanation for this latter finding may be that probabilistic reasoning is only
related to specific rather than global paranormal beliefs. In terms of
conditional reasoning, they also found some indication that inability to make
particular inferences might be associated with paranormal belief.
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Roe, C.A.
Critical thinking and belief in the paranormal: a re-evaluation
In: British Journal of Psychology 90, 85-98, 1999
Psychologiestudenten
sollten die methodische Qualität eines fiktiven parapsychologischen
Experiments beurteilen. In einer Testbedingung wurde den Studenten
erzählt, das Experiment habe positive Ergebnisse zugunsten von "Psi"
erbracht, während den Studenten in der anderen Testgruppe mitgeteilt
wurde, die Ergebnisse des Experiments seien negativ. Untersucht
wurde die Bewertung der methodischen Qualität des Experiments in
Abhängigkeit von der Überzeugung der Studenten bezüglich "Psi".
Es ergab, sich dass die Studenten dazu neigten, die methodische
Qualität des Experiments vor allem dann anzuzweifeln, wenn die angeblichen
Experimentalergebnisse ihrer eigenen Überzeugung widersprachen.
Insofern besteht hier eine Symmetrie zwischen "paranormal believers"
und "paranormal disbelievers". Da aber, von diesem Effekt abgesehen,
die believers den Experimentalaufbau ansonsten nicht weniger kritisch
beurteilten als die disbelievers, bestreiten die Autoren die von
"Skeptikern" häufig vertretene These, paranormale Überzeugungen
seien auf Defizite im kritischen Denken zurückzuführen.
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Roig, Miguel;
Bridges, Robert K.; Renner, Catherine; Jackson, Cheryl R.
Belief in the paranormal and its association with irrational thinking
controlled for context effects
In: Personality and Individual Differences 24 (2), 229-236, 1998
Von
814 Studenten wurde Tobacyks PBS-Skala sowie das "Irrational Belief
Inventory" (IBI) unter drei verschiedenen Testbedingungen ausgefüllt,
um Kontexteffekte zu prüfen. Unter der Bedingung 1 wurden PBS- und
IBI-Fragebogen zusammen als Teile einer einzigen Studie ausgefüllt.
Unter der Bedingung 2 wurden beide Fragebögen im Abstand von zwei
Wochen ausgefüllt und den Teilnehmern suggeriert, es handle sich
um zwei verschiedene Untersuchungen, die überhaupt nichts miteinander
zu tun hätten. Unter der Bedingung 3 wurden den Teilnehmern die
Fragebögen im Abstand von zwei Wochen zudem noch von verschiedenen
Untersuchern überreicht, um auch den personellen Zusammenhang zwischen
beiden vermeintlich unabhängigen Studien zu verschleiern. Die Korrelation
zwischen PBS- und IBI-Skala war zwar unter Bedingung 1 am stärksten
und unter Bedingung 3 am schwächsten, die Unterschiede zwischen
den Testbedingungen waren jedoch nicht signifikant. Die Autoren
folgern, dass Kontexteffekte für die Korrelation von PBS- und IBI-Skala
offenbar nicht ausschlaggebend sind. Unter allen Testbedingungen
korrelierte die IBI-Skala signifikant mit den PBS-Subskalen "Traditionelle
Religiosität", "Aberglaube" und "Präkognition".
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Rose, Nicholas; Blackmore, Susan
Are False Memories Psi-Conducive?
In: Journal of Parapsychology 65 (2), 125-144, 2001
In
insgesamt drei Experimenten fand sich keine Korrelation zwischen dem
Glauben an paranormale Phänomene und der Neigung, falsche Erinnerungen zu
produzieren. Zudem fanden sich keine Indizien dafür, dass unter einer
experimentellen Bedingung, bei der falsche Erinnerungen induziert werden, "Psi"-Effekte
auftreten.
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Rose, Stuart
An Examination of the New Age Movement: Who is Involved and What
Constitutes its Spirituality
In: Journal of Contemporary Religion 13 (1), 5-22, 1998
Anhand
einer Befragung von 908 Personen aus der "New Age"-Szene in Großbritannien
werden sozio-demographische Charakteristiken dieses Milieus herausgearbeitet.
Als besonders auffallend ergab sich ein überproportionaler Anteil
von Frauen, die Mittelklasse als soziale Basis, sowie eine Altersstruktur,
die im wesentlichen nur Jahrgänge mittleren Alters umfasst, während
Personen mit einem Lebensalter von unter 25 Jahren quasi nicht vertreten
sind. Diskutiert werden auch die Ergebnisse einer offenen Frage
zum Begriffsverständnis von "Spiritualität".
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Schriever, Friederike
Are There Different Cognitive Structures Behind Paranormal Beliefs?
In: European Journal of Parapsychology 15, 46-67, 2000
Es
handelt sich um die englischsprachige Zusammenfassung der Dissertation der
Autorin, die deutschsprachig bereits als 700-Seiten-Buch "Grenzbereiche der
Realitätserfassung" im Retriever-Verlag erschienen ist. Das Antwortverhalten von
60 erwachsenen Personen zu Fragen paranormaler Phänomene wurde methodisch
anspruchsvollen Kategorisierungsversuchen und Korrelationsrechnungen unterzogen,
um typische Muster von kognitiven Strukturen bezüglich von paranormalen
Phänomenen herauszuarbeiten.
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Schriever, Friederike
Phänomenspezifische Begründungsmuster für paranormale Überzeugungen
In: Grenzgebiete der Wissenschaft 48 (3), 195-227, 1999
Es
handelt sich bei diesem Aufsatz um in Auszügen vorgestellte Ergebnisse
der Dissertation der Autorin, die unter dem Titel "Grenzbereiche
der Realitätserfassung" als Buch erschienen ist. Anhand ausführlicher
Interviews mit 60 Befragten werden kognitive Begründungsmuster für
die Akzeptanz oder Ablehnung bestimmter paranormaler Phänomene mit
CHAID-Analysen rekonstruiert. Die ermittelten sehr phänomenspezifischen
Begründungen für / gegen verschiedene paranormale Überzeugungen
unterstützen die Annahme, dass es sich bei dem Konstrukt der paranormalen
Überzeugung um ein eindeutig mehrdimensionales handelt
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Sherwood, Simon
Relationship Between Childhood Hypnagogic, Hypnopompic, and Sleep Experiences,
Childhood Fantasy Proneness, and Anomalous Experiences and Beliefs: An
Exploratory WWW Survey
In: Journal of the American Society for Psychical Research 93, 167-197, 1999
Anhand
einer Internet-Umfrage werden Korrelationen zwischen hypnagogen/hypnopompen
Schlaferfahrungen und Fantasie-Neigungen in der Kindheit sowie anomalen
Erfahrungen und Überzeugungen untersucht. Die Korrelationen sind positiv, wofür
verschiedene Erklärungsmodelle diskutiert werden.
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Thalbourne, Michael
Theism and Belief in the Paranormal
In: Journal of the Society for Psychical Research 67, 208-210, 2003.
In 10 verschiedenen
Datensätzen wurde die Korrelation zwischen dem Glauben an Gott und paranormalen
Überzeugungssystemen untersucht. In allen Datensätzen zeigte sich eine positive
Korrelation zwischen beiden Variablen.
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Thalbourne,
Michael A.
Personality Characteristics of Students Who Believe Themselves to
be Psychic
In: Journal of the Society for Psychical Research 63 (856), 203-212,
1999
A
sample of 301 psychology university students was administered a
large number of questionnaire scales along with a visual analogue
measure of conviction that one is or is not psychic. Results showed
that those students who believed themselves psychic were, as expected,
much higher on other sheep-goat variables, were higher on the variable
known as transliminality, and tended not to read the Bible. Subsidiary
analysis showed such students to be higher in absorption, more favourable
towards dream-interpretation, older, higher in magical ideation,
again, with a tendency not to read the Bible, higher in religiosity
and in creative personality, engaging frequently in dream-interpretation,
and lower in dissociation.
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Thalbourne,
Michael A.
Dualism and the Sheep-Goat Variable: A Replication and Extension
In: Journal of the Society for Psychical Research 63 (856), 213-222,
1999
Stanovich
(1989) argued that believers in ESP would be expected to subscribe
to philosophical dualism - the viewpoint that mental events and
brain events are separate and distinct. He himself, however, was
unable to obtain straightforward evidence for his hypothesis. Svensen
et al. (1992) obtained a significant correlation betwwen dualistic
belief and a belief-in-ESP scale. In the present study 85 undergraduate
psychology students completed the Dualism Scale and the 18-item
visual analogue version of the Australian Sheep-Goat Scale. Significant
positive correlations were found with the overall scale, with the
ESP section, with the PK section, and with the afterlife belief
items. The Svensen et al. finding was thus replicated and extended.
It was concluded that, at least among undergraduates, sheep tend
to be philosophical dualists.
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Thalbourne,
Michael A.
Belief in Life After Death and its Relationship to Transliminality-Relevant
Variables
In: European Journal of Parapsychology 14, 16-30, 1999
Transliminality
is a factor-analytically derived variable currently defined as "susceptibility
to, and awareness of, large volumes of imagery, ideation and affect
- these phenomena being generated by subliminal, supraliminal and/or
external input". One of the core constituent variables of this factor
is paranormal belief and experience, and there are eight others
thus far identified (Thalbourne 1998). Moreover, previous research
has demonstrated that correlates of belief in life after death can
differ according to the form of survival envisaged (Thalbourne 1996).
In this study (N=301 psychology students) it was predicted that
transliminality, its constituent variables, and certain of its correlates
and associated variables might differ in relation to the kind of
afterlife believed in. For the most part the results bore out this
prediction. On transliminality itself, using the 29-item Transliminality
Scale (Form B), reincarnationists and eclectics (the latter of whom
believe in both immortality and reincarnation) were found to score
highest, the lowest scores being obtained by extinctionists.
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Thalbourne, Michael
Broken Relationships and Claims of Psychic Phenomena
In: Australian Journal of Parapsychology 1 (1), 56-60, 2001
In
mindestens 6 empirischen Studien zeigte sich, dass Menschen, die
gescheiterte Beziehungen (Scheidungen, Trennungen etc) hinter sich haben,
signifikant öfter an paranormale Phänomene glauben als Menschen, auf die dies
nicht zutrifft. Zur Erklärung zieht der Autor Vergleiche mit Studien, die
positive Korrelationen zwischen Kindheitstraumata und dem Glauben an
Paranormales feststellten. Der gemeinsame Nenner sei die Erfahrung eines
Traumas, das somit als Auslöser für die paranormale Glaubensbereitschaft
anzunehmen sei.
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Thalbourne, Michael
The Paranormal and ist Place in Human Relationships: Some Hypothesis
In: Australian Journal of Parapsychology 1 (1), 72-85, 2001
Personen,
die während ihres gesamten (bisherigen) Lebens noch nie eine enge
emotionale Beziehung zu einem anderen Menschen eingegangen sind, glauben
signifikant seltener an paranormale Phänomene als andere Menschen. In dem
Artikel werden zunächst einige empirische Belege für diesen Zusammenhang
vorgetragen, um dann verschiedene psychologische Erklärungen für diesen Effekt
zu diskutieren.
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Thalbourne,
Michael A.; Delin, Peter S.
Transliminality: Its Relation to Dream Life, Religiosity, and Mystical
Experience
In: International Journal for the Psychology of Religion 9 (1),
45-61, 1999
Untersucht
werden zahlreiche Korrelate zum Konstrukt der Transliminalität,
u.a. die Fähigkeit, sich an Träume und deren Inhalt zu erinnern,
verschiedene Konstrukte der Religiosität und Skalen zu mystischen
Erfahrungen. Die Korrelationen werden als stark genug angesehen,
um die genannten Variablen in das faktorenanalytisch ermittelte
Konstrukt der Transliminalität zu integrieren.
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Thalbourne,
Michael; O'Brien, Rebecca
Belief in the Paranormal and Religious Variables
In: Journal of the Society for Psychical Research 63 (854), 110-122,
1999
Der
Artikel enthält einerseits einen umfassenden Überblick zu bisherigen
empirischen Studien betreffend Zusammenhängen zwischen paranormalen
Überzeugungen und religiösen Variablen. Andererseits werden die
Ergebnisse einer Untersuchung in Adailaide (Australien) präsentiert,
bei der 127 Teilnehmer einen Fragebogen mit folgenden Skalen bearbeiteten:
die Australische Sheep-Goat-Skala von Thalbourne & Delin (1993)
zur Messung paranormaler Überzeugungen, sowie die Religiositäts-Skala
von Haraldsson (1981), die Skala von Wilson & Patterson zu religiösem
Puritanismus (Wilson 1975) sowie die Subskala "Traditionelle Religiosität"
aus Tobacyks PBS-Skala. Entgegen der Erwartung ergab sich nur bei
der Skala von Haraldsson mit r=0,29 eine signifikante Korrelation
mit der Australischen Sheep-Goat-Skala.
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Walter, Tony;
Waterhouse, Helen
A Very Private Belief: Reincarnation in Contemporary England
In: Sociology of Religion 60 (2), 187-197, 1999
Survey
data indicate a substantial minority of westerners who have no attachment
to Eastern or New Age religion but who nevertheless believe in reincarnation.
This paper summarizes the findings of a small intensive interview
study of a group of English people who take seriously the possibility
of reincarnation: 1) Many of them hold reincarnation alongside Christian
belief; 2) Most are less than dogmatic about their belief; 3) Some
entertain the possibility of reincarnation because of experience
(first or second hand), for others reincarnation solves intellectual
problems, e.g., concerning theodicy; 4) They see bodily incarnations
in the context of long-term spiritual progress, and they value spirit
over body; 5) Their belief in reincarnation has rather little effect
on the rest of their lives. It is concluded that rising belief in
reincarnation heralds neither a spiritual nor a moral revolution,
but fits easily into the privatized religion that characterizes
contemporary western societies, and England in particular.
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Wolfradt, Uwe;
Guerra, Simon
Dissoziative Erfahrungen und paranormale Überzeugungen - Eine deutsch-venezolanische
Vergleichsuntersuchung
In: Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychopathologie und
Psychotherapie 45 (4), 393-407, 1997
Bei
488 Erwachsenen aus Deutschland und Venezuela wurden Beziehungen
zwischen dissoziativen Erfahrungen und Tobacyks PBS-Skala untersucht,
wobei jeweils eine klinische Gruppe von an Schizophrenie erkrankten
Personen mit einer Kontrollgruppe aus der allgemeinen Bevölkerung
verglichen wurde. Beide klinischen Gruppen hatten ein höheres Dissoziationsniveau
als die jeweiligen Kontrollgruppen. Die venezolanischen Gruppen
zeigten höhere Werte bei paranormalen Überzeugungssystemen (Hexerei,
Psi, Präkognition, Spiritismus) als die deutschen Gruppen. In der
deutschen Klinik-Gruppe traten die größten Korrelationen zwischen
den PBS-Subskalen und der Dissoziationsskala auf. Diskutiert werden
auch kulturspezifische Unterschiede zwischen Deutsch-land und Venezuela
hinsichtlich paranormaler Überzeugungssysteme.
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Wunder, Edgar;
Hermann Dieter B.
Astronomisches Wissen und astrologischer Glaube - gibt es Zusammenhänge?
In: Sterne und Weltraum 37 (8-9), 732-735, 1998
Die
Autoren berichten über die Ergebnisse einer Umfrage unter 640 Besuchern
des Berliner ZEISS-Großplanetariums, bei der untersucht wurde, ob
sich Astrologieglaube durch einen Mangel an astronomischen Wissen
erklären lässt und inwiefern Unterschiede im Astrologieglauben zwischen
West- und Ostdeutschland auf den früheren obligatorischen Astronomie-Schulunterricht
in der DDR zurückgeführt werden können. Beide Fragen werden aufgrund
der empirischen Ergebnisse von den Autoren verneint.
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Zingrone, Nancy;
Alvarado, Carlos; Dalton, Kathy
Psi Experiences and the "Big Five": Relating the NEO-PI-PR to the
Experience Claims of Experimental Subjects
In: European Journal of Parapsychology 14, 31-51, 1999
This
study was based on an analysis of data collected for a ganzfeld
study conducted at the University of Edinburgh (Morris et al. 1995).
We attempted to relate psi experiences to the five factors and corresponding
facets of the NEO-PI-PR and to a variety of dream experiences, absorption
experiences and other variables. We used data from 97 artists and
musicians recruited for the purpose of conducting ESP tests in the
Ganzfeld. We predicted that an index of claims of psi experiences
would correlate significantly and positively to the Openness factor
and to the Fantasy facet of the NEO-PI-PR, and that the Psi Index
would correlate positively to two questions about spontaneous alternation
of consciousness taken from a participant information form, namely
losing sense of your surroundings and the passage of time while
engaged in an activity. Our predictions of a positive correlation
between the Psi Index (a combined measure of the incidence of several
psi experiences) and openness to experience (r=0,20; p=0,02, one-tailed)
and Fantasy (r=0,22; p=0,02, one-tailed) were confirmed. The Psi
Index was significantly correlated to the question of losing awareness
of the sense of time (r=0,16; p=0,05, one-tailed), but not to the
questions about losing awareness of surroundings (r=0,13; p=0,10,
one-tailed). The Psi Index correlated significantly and negatively
with the Order facet of the Conscientiousness factor (r=-0,29; p=0,004,
two-tailed). In addition, there were significant positive relationships
between the Psi Index and being raised in an environment with a
tradition of paranormal ablilities (t=3,03; p=0,003, two-tailed,
Cohen's d=0,73) and having members of the family with psi experiences
(t=3,01; p=0,004, two-tailed, d=1,05).
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Letztes Update: 11.02.2005
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