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Betz, Hans-Dieter
Rutengänger und Wissenschaft
In: Grenzgebiete der Wissenschaft 51, 291-312, 2002
Der Autor gibt
einen Überblick zu Studien zum Rutenphänomen,
die er in den letzten 15 Jahren durchgeführt hat, insbesondere in Zusammenarbeit
mit der GTZ. Zusammenfassend kommt er zum Ergebnis, dass (a) das Rutenphänomen
qua Indizienbeweis als existent anzusehen sei, (b) jedoch bislang keine
experimentelle Verfahrensweise gefunden werden konnte, das Phänomen im
"Schnellverfahren" wissenschaftlich sicher zu objektivieren, und (c) der harte
Kern der Beobachtungsdaten sich vorerst nicht erklären lasse. Er problematisiert
die Frage, ob das Rutengängerphänomen als "paranormal" klassifiziert werden
könne.
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Bischof, Marco
Der Kristallplanet. Ideengeschichte der globalen Gitternetze
In: Hagia Chora Nr. 7, 74-78, 2000
Beginnend
mit Konzepten der Geologie des 19. Jahrhunderts, Theorien zu Tetraeder-Struktur
der Erdkruste (Hans Ulrich Schmutz) bis hin zur modernen Plattentektonik
zeichnet der Autor die Anfänge neuzeitlicher Globalgitternetz-Theorien
in der Radiästhesie nach.
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Bischof, Marco
Der Kristallplanet. Ideengeschichte der globalen Gitternetze. Teil 2
In: Hagia Chora Nr. 8, 74-79, 2001
Im
zweiten Teil dieser Serie behandelt der Autor u.a. das "Bermuda-Dreieck"
sowie geomantische Vorstellungen in Russland.
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Bischof, Marco
Der Kristallplanet. Ideengeschichte der globalen Gitternetze. Teil 3.
In: Hagia Chora Nr. 9, 86-90, 2001
Im
dritten Teil dieser Serie behandelt Marco Bischof die Zusammenhänge von
UFO-, Katastrophen- und New Age-Theorien mit Vorstellungen über globale
Gitternetze.
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Bischof, Marco
Der Kristallplanet. Ideengeschichte der globalen Gitternetze. Teil 4.
In: Hagia Chora Nr. 10, 86-90, 2001
Im
vierten Teil dieser Serie werden die Arbeiten von Bethe Hagens und William
Becker dargestellt, die aus verschiedenen geomantischen Traditionslinien eine
Synthese bildeten.
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Bischof, Marco
Die Wiederentdeckung der Geomantie
In: Hagia Chora Nr. 7, 54-58, 2000
Historisch
beleuchtet werden die ersten westlichen Kontakte und Abhandlungen
zum chinesischen Feng Shui-System um 1870, die Entwicklung der Ley-Linien-Forschung
in England, geomantische Aktivitäten der nationalsozialistischen
Stiftung "Ahnenerbe" sowie archäo-astronomische Aspekte.
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Bischof, Marco
Die Wiederentdeckung der Geomantie, Teil 2
In: Hagia Chora Nr. 8, 66-70, 2001
Im
zweiten Teil dieser Serie behandelt der Autor die Lehren der
Geomantie-Pioniere John Michell, Nigel Pennick und Paul Devereux.
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Bischof, Marco
Die Wiederentdeckung der Geomantie. Zur historischen Entwicklung der modernen
Geomantie. Teil 3
In: Hagia Chora Nr. 9, 74-77, 2001
Dieser
Teil der Serie von Marco Bischof über die Geschichte der Geomantie
widmet sich den Forschungen von Paul Devereux und dem von ihm verfolgten Konzept
der Ley-Linien.
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Bischof, Marco
Die Wiederentdeckung der Geomantie. Zur historischen Entwicklung der modernen
Geomantie. Teil 4
In: Hagia Chora Nr.10, 78-81, 2001
In
diesem letzten Teil der Serie gibt Marco Bischof einen Überblick zu
jüngeren Ideengeschichte der Geomantie im deutschen Sprachraum bis in die
heutige Zeit hinein. Er konstatiert, dass die Geomantie im deutschen Sprachraum
lange Zeit durch gegenkulturelle Strömungen getragen wurde.
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Marco Bischof, Stefan
Brönnle, Paul Devereux, Reinhard Falter, Eike Georg, Jochen Kirchhoff, Ingeborg
Lüdeling, Hartmut Lüdeling, Ulrich Magin, Nigel Pennick, Siefried Prumbach, Otto
Schärli, Martin Schmidt-Bredow, Rüdiger Sünner, Gesine Stöcker, Peter F. Strauss
und Josef Volsa.
Was ist Geomantie?
In: Hagia Chora Nr. 10, 16-69, 2001
In
dieser umfassenden (und in dieser Form wohl einmaligen) Zusammenstellung
antworten verschiedene prominente Autoren aus dem Themenfeld der Geomantie in
Beiträgen unterschiedlicher Länge auf die von der Redaktion gestellte Frage "Was
ist Geomantie?". Somit werden unterschiedliche Ansätze und Verständnisse, aber
auch Gemeinsamkeiten sichtbar.
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Schmidt, Stefan; Walach, Harald
Wasser oder Gift? Ein Wünschelrutenexperiment
In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 39
(1/2), 76-91
In
einem doppelblinden Wünschelrutenexperiment wurde untersucht, ob es
gelingt, mittels einer Wünschelrute 20 undurchsichtige Behälter nach ihrem
Inhalt zu unterscheiden. 10 Behälter enthielten Mineralwasser, die anderen 10
Behälter das Gift E 605 in einer lebensbedrohlichen Dosis. 104
Wünschelrutengänger beteiligten sich als Versuchspersonen an dem Experiment. Sie
hatten die 20 Proben hinsichtlich der Frage "Ist der Inhalt gut für mich?" zu
unterscheiden. Doch dies gelang nicht, die Trefferquote der Versuchspersonen
bewegte sich im Rahmen der Zufallserwartung. Allerdings zeigte sich eine
negative Korrelation zwischen der vorab erhobenen Variable "paranormale
Überzeugung" und der Trefferquote von r=-0,29. Weiterhin stellte sich heraus,
dass bei einem der drei Versuchsleiter die Rutengänger ein signifikant positives
Ergebnis erzielten (p=0,01). Die Autoren sind der Ansicht, dass es sich dabei um
keine statistischen Artefakte handelt, sondern um einen realen
Versuchsleitereffekt, der aber als "nicht-klassisch" bezeichnet werden müsse, da
alle bekannten Kanäle für eine Informationsübertragung ausgeschlossen waren.
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Timm, Ulrich
Zur methodischen Kontroverse um das Wünschelrutenexperiment von Schmidt und
Walach
In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 39
(1/2), 92-101
Aufgrund
einer von Houtkooper & Vaitl geübten Kritik an der statistischen
Auswertung des von Schmidt & Walach durchgeführten Wünschelrutentests führte der
Autor eine Reanalyse der Daten des Wünschelrutenexperiments mit einem ihm
angemessener erscheinenden statistischen Verfahren durch. Dabei sank die
Signifikanz der beiden Hauptresultate auf p=0,05 bzw. p=0,08.
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Wunder, Edgar
Das Wünschelrutenexperiment des Hans von Zeppelin. Ein Evaluierungsbericht
In: Zeitschrift für Anomalistik 3, 231-250, 2003
Im Jahr 2001 wurde
in Schramberg (Schwarzwald) durch Hans von
Zeppelin ein Wünschelrutenexperiment durchgeführt. Die Untersuchungsfrage war,
ob es einen Zusammenhang zwischen dem Ausschlag der Wünschelrute (bzw. dadurch
indizierten "Reizzonen") und der unabhängig davon erhobenen Morbidität in der
Bevölkerung gibt. In einem Quadratkilometer des Siedlungsgebiets wurde
radiästhetisch der Verlauf von derartigen "Reizzonen" ermittelt, und Menschen
aus 100 Wohnungen berichteten ein breites Spektrum von Krankheiten. Zeppelin
erachtete die Ergebnisse als einen starken Beleg für den schädlichen Einfluss
von "Erdstrahlen" auf die Gesundheit. Eine systematischere Reanalyse seiner
Daten zeigt jedoch, dass die Resultate nicht aussagekräftig sind, bedingt durch
zahlreiche methodische Fehler. Im übrigen ist die Morbidität der auf "Reizzonen"
lebenden Personen relativ zu einer Kontrollgruppe nicht signifikant erhöht.
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Letztes Update: 01.02.2004
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