FP-Logo
leer
 
links leer
rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten
 
linksunten leer rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten
 
links leer rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten

Gesellschaft für Anomalistik e.V.


Paraphysik

Arp, H.C.; Burbidge, E.M.; Chu, Y.; Zhu, X.
X-Ray-emitting QSOs Ejected from Arp 220.
Astrophysical Journal Letters 553, L11-L13, 2001

Am Beispiel des Objekts Arp 220 versuchen die Autoren die These stark zu machen, dass Quasare aus dem Innern von relativ nahen Galaxien herausgeschleuderte Objekte sind, deren hohe Rotverschiebungen nicht etwa eine große Fluchtgeschwindigkeit (und gemäß dem Urknall-Modell damit ein große Entfernung) sondern nur ein junges Alter indizierten. Dies widerspricht zentralen Prämissen der derzeitigen Mainstream-Kosmologie.

 

Beichler, James E.
To Be or Not to Be! A 'Paraphysics' for the New Millennium
In: Journal of Scientific Exploration 15 (1), 33-56, 2001

Dieser Aufsatz bietet einen umfassenden und vielseitigen Überblick zur historischen Entwicklung der Paraphysik vom 19. Jahrhundert bis heute, wobei der Schwerpunkt auf die Zeit seit 1974 gelegt wird, als sich - angeregt durch Interpretationsfragen zur Quantenmechanik - die Paraphysik erstmals als relativ eigenständiges disziplinäres Unternehmen zu entwickeln begann.

 

Freund, Friedemann
Rocks That Crackle and Sparkle and Glow: Strange Pre-Earthquake Phenomena
In: Journal of Scientific Explanation 17, 37-71, 2003

Es wird ein Überblick zu verschiedenartigen Phänomenen gegeben, die diversen Berichten zufolge im unmittelbaren Vorfeld von Erdbeben auftreten, z.B. 'Erdbebenlichter', ungewöhnliches Verhalten von Tieren, Anomalien des magnetischen Feldes sowie der Temperatur und anderes mehr. Der Autor entwirft ein theoretisches Modell, das zur Erklärung all dieser Phänomene geeignet sein könnte.

 

Kendl, Alexander
Zehn Jahre danach: Was blieb von der "Kalten Kernfusion"?
In: Skeptiker 12 (1+2), 32-39, 1999

Der Autor diskutiert die andauernden Forschungen zu einer postulierten "kalten Kernfusion" (siehe dazu auch den weiter unten angeführten Aufsatz von Simon) als angeblich "typisches Beispiel einer 'pathologischen Wissenschaft'". Einerseits konstatiert er "suspekte Blüten" im Umfeld jener Forschungen, die ihn an "reinste Alchemie" erinnern, sowie einen "Dunstkreis einer nahezu religioiden Anhängerschaft von Laien, welche die Kalte Fusion gerne in einem Atemzug nennen mit ominösen Nullpunktsenergien, angeblichen Antigravitationsmaschinen, Perpetuum Mobiles und anderen Bonmonts pseudophysikalischer Fantasien", andererseits hält er auch fest: "Es erweist sich als außerordentlich schwer, aus der Fülle neuer Daten, etwa der letzten fünf Jahre, die Spreu vom Weizen zu trennen." Dies liege u.a. daran, "dass sich äußerst wenige kritische Beobachter aus dem Bereich der etablierten Wissenschaft die Mühe machten, alle Entwicklungen über die Jahre zu verfolgen", es deshalb "nun wieder einmal nötig (erscheint), dass sich auch die Garde der etablierten Wissenschaften erneut einschaltet, um die besser dokumentierten und sorgfältigeren der neuen Behauptungen über experimentelle Belege ... einer kritischen Überprüfung unterzieht."

 

McCausland, Ian
Anomalies in the History of Relativity
In: Journal of Scientific Exploration 13 (2), 271-290, 1999

Eine wissenschaftshistorische Untersuchung, wie es dazu kommen konnte, dass 1919 die Relativitätstheorie Einsteins sehr rasch von den meisten Wissenschaftlern akzeptiert wurde, nachdem mitgeteilt wurde, dass bei einer Sonnenfinsternis im Mai 1919 eine von der Theorie vorausgesagte Ablenkung des Lichts der umgebenden Fixsterne beobachtet worden war. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Messfehler bei dieser Beobachtung viel zu groß waren, um als Beleg für den vermuteten Effekt gelten zu können. Der Autor folgert, dass die Beobachtungen im Rahmen der Sonnenfinsternis des Jahres 1919 und der dadurch beförderte Paradigmenwechsel nicht etwa einen "Triumph der Wissenschaft" darstellten, sondern eher einen Beleg dafür, wie sehr Theorienakzeptanz von nicht-wissenschaftlichen, sozialen Faktoren abhänge.

 

Simon, Bart
Undead Science: Making Sense of Cold Fusion After the (Arti)fact
In: Social Studies of Science 29 (1), 61-85, 1999

Der Aufsatz behandelt die wissenschaftssoziologisch interessante Frage nach dem Status der aktuellen Forschung zur postulierten "kalten Kernfusion", nachdem die Kontroverse im wissenschaftlichen Mainstream im Jahr 1990 zu Ungunsten der "kalten Kernfusion" für beendet erklärt wurde, gleichzeitig aber nach wie vor hunderte von Wissenschaftlern in einer gewissen "Grauzone" der offiziellen Wissenschaft zum Problem der "kalten Kernfusion" arbeiten. Die Autoren kommen zum Schluss: "The issue of whether the controversy is in fact closed and Cold Fusion is 'dead', or whether it is still 'alive', is considered, and this dualism is rejected in favour of a hybrid category: Cold Fusion is 'undead'. Reseachers continue to do scientific work, but that work is configured by the experience of having 'lost' the controversy in 1989-90. Consequently, Cold Fusion is 'alive', but it is not scientific life as we, in science studies, typically understand it."



HOME
Letztes Update: 11.02.2005