FP-Logo
leer
 
links leer
rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten
 
linksunten leer rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten
 
links leer rechts
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
leer leer leer
leer leer
linksunten leer rechtsunten

Gesellschaft für Anomalistik e.V.


Parapsychologie (Modelle)

Alvarado, Carlos S.
ESP and Altered States of Consciousness: An Overview of Conceptual and Research Trends
In: Journal of Parapsychology 62, 27-63, 1998

Mit Schwerpunkt auf dem 20. und Rückblick auf das 19. Jahrhundert werden Wechselbeziehungen zwischen zeitgenössischen populären Vorstellungen über "veränderte Bewussteinszustände" und entsprechenden Forschungstrends in der Parapsychologie untersucht. Ein gegenwärtiger Trend ist die multivariate Analyse von Einflussgrößen, die Erfolge unter Ganzfeld-Bedingungen determinieren.

 

Dobyns, York H.
Overview of Several Theoretical Models on PEAR Data
In: Journal of Scientific Exploration 14 (2), 163-194, 2000

Existing PEAR datasets on microelectronic experiments are reviewed for their consistency with several theoretical models. The analysis includes a comparison of the observed data with predictions from bitwise-effect (BIT), Decision Augmentation Theory (DAT), time-normalized (TIM), and teleological (TEL) models for the phenomena. Methods for constructing a model comparison are discussed, together with the merits of relative versus absolute tests and the sensitivity of various test representations. Final results are presented in both frequentist (p-value) and Bayesian (hypothesis odds) formats. BIT seems to be the best model to describe the PEAR data.

 

Irwin, Harvey
Parapsychology as a Career
In: Australian Journal of Parapsychology 1 (1), 2-8, 2001

Anlässlich der immer wieder von Interessierten gestellten Frage, wie man Parapsychologe werden, dieses Fach studieren und dann später als Beruf ergreifen könne, gibt der Autor einige Hinweise, die bei einer solchen Entscheidung zu bedenken sind. Es folgt eine Übersicht zu den wichtigsten Anlaufstellen im Bereich der Parapsychologie sowie entsprechende Literaturempfehlungen.

 

Jahn, Robert; Dunne, Brenda
A Modular Model of Mind/Matter Manifestations (M5)
In: Journal of Scientific Exploration 15 (3), 299-329, 2001

Auf der Grundlage von Reanalysen der Daten der Experimente zu Mensch-Maschine-Interaktionen am PEAR-Laboratorium entwickeln die Autoren ein M5 genanntes neues theoretisches Modell zum Verständnis solcher Phänomene. Dabei wird im Gegensatz zu bisherigen Vorstellungen davon ausgegangen, dass nicht etwa bewusste sondern vielmehr unbewusste Vorgänge in Interaktion mit physikalischen Prozessen treten.

 

Jahn, Robert
The Challenge of Consciousness
In: Journal of Scientific Exploration 15 (4), 443-457, 2001

Behandelt werden konzeptuelle und methodologische Probleme der Operationalisierung von "Bewusstsein" in empirischen Studien, besonders im Hinblick auf Experimente mit "Mind-Matter-Anomalien", wie sie in den PEAR-Studien untersucht wurden.

 

Kennedy, J.E.
Why is Psi so Elusive? A Review and Proposed Model
In: Journal of Parapsychology 65 (3), 219-246, 2001

Es wird ein Literaturüberblick sowie eine kritische Diskussion zu insgesamt 11 immer wieder zu hörenden Thesen vorgelegt, warum "Psi"-Phänomene so elusiv sind, d.h. warum sie so "flüchtig" und deshalb schwer kontrollierbar sind. Dies wird ergänzt durch einige eigene Überlegungen des Autors sowie Empfehlungen für zukünftige Studien, um die Stichhaltigkeit dieser 11 Thesen besser zu überprüfen.

 

Lucadou, Walter v.
Hans in Luck: The Currency of Evidence in Parapsychology
In: Journal of Parapsychology 65, 3-16, 2001

Der Autor thematisiert das Problem einer angemessenen Abbildung außergewöhnlicher menschlicher Erfahrungen in kontrollierten wissenschaftlichen Studien, die zumindest im Bereich der Parapsychologie hier an deutliche Grenzen zu stoßen scheinen. Als "Hans-im-Glück-Syndrom" bezeichnet der Autor das Phänomen, dass sich die Gegenstände wissenschaftlicher Untersuchungen in diesem Zusammenhang immer weiter von ihrem eigentlichen Anlass, den außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen, entfernen und entfremden.

 

Milton, Julie; Schmeidler, Gertrude; Edge, Hoyt
Should Ganzfeld Research Continue to be Crucial in the Search for a Replicable Psi Effect?
In: Journal of Parapsychology 63 (4), 309-388, 1999

Dies ist eine von Schmeidler und Hoyt editierte, d.h. thematisch aufgegliederte E-Mail-Diskussion zum aktuellen Status der Ganzfeld-Studien, an der sich 41 führende Forscher dieses Gebiets beteiligten. Vorangestellt ist ein Thesenpapier von Julie Milton, das die Grundlage für die Diskussion bildete. Zusammenstellungen neuerer Experimentalergebnisse seit der negativen Meta-Analyse von Milton & Wiseman (1997) zeigen demnach insgesamt wieder einen positiven signifikanten Effekt.

 

Morris, Robert L.
Experimental Systems in Mind-Matter Research
In: Journal of Scientific Exploration 13 (4), 561-577, 1999

Research into mind-matter interactions (MMI) investigates the possibility of some sort of relationship between the consciousness of living beings and external material systems, mediated by mechanisms beyond those we presently understand. This paper presents a conceptual basis for experimental strategies in the investigation of such effects. Twelve different classes of interpretations of evidence are presented and described. An observer-centered communication model is developed for use in designing MMI experiments and its application described. It is linked to three kinds of ESP designs (restricted choice, free response and somatic) and three kinds of PK designs (discrete outcome, stable system and static system). Some measurement issues in MMI research are raised, relating to evaluation of the null hypothesis and the concept of psi-missing.

 

Morris, Robert
Parapsychology in the 21st Century
In: Journal of Parapsychology 64, 123-137, 2000

Aus Anlass der Jahrtausendwende formuliert der Autor thesenartig die grundlegenden Probleme, mit denen die Entwicklung der Parapsychologie heute konfrontiert ist, sowie die Perspektiven und möglichen Strategien, die daraus für das kommende Jahrhundert erwachsen. Ein sehr guter Überblick zum heutigen Diskussionsstand in der Parapsychologie.

 

Stokes, Dougles
The Skrinking Filedrawer. On the Validity of Statistical Meta-analyses in Parapsychology
In: Skeptical Inquirer 25 (3), 22-25, 2001

Aufbauend auf der Kritik einer Studie von Vaughn & Houck vertritt der Autor die These, dass bisherige Berechnungen zur Ermittlung der Zahl notweniger unveröffentlichter Studien, um Effekte in Meta-Analysen durch einen selektiven Publikationbias erklären zu können, von falschen Annahmen ausgingen. Tatsächlich sei die Zahl benötigter unveröffentlichter Studien viel geringer als bisher angenommen.

 

Storm, Lance; Thalbourne, Michael A.
A paradigm shift away from the ESP-PK dichotomy: The theory of Psychopraxia
In: Journal of Parapsychology 64, 279-300, 2000

Die Autoren kritisieren die Annahme, dass es sich bei ASW und PK um zwei verschiedene Prozesse handeln soll und erklären jene traditionelle Arbeitshypothese als nicht weiter fruchtbar. Alternativ dazu definieren sie Psychopraxia als "a principle underlying all interactions between the self, or ego, and the realm consisting of mental and physical events, whereby under certain conditions (not yet fully specified, but probably psychophysiological) the adoption of a pro attitude results in its fulfillment in reality". Diskussionsgrundlage ist u.a. ein interessanter Vergleich der Effektstärken verschiedener Experimentklassen, basierend auf den jeweiligen Meta-Analysen. Die beiden Extreme sind demnach DMILS-Studien (mittlere Effektstärke: 0,42) und RNG-Studien (mittlere Effektstärke: 0,0003).

 

Tart, Charles T.
Parapsychology and Transpersonal Psychology: 'Anomalies' to be explained away or spirit to manifest?
In: Journal of Parapsychology 66, 31-47, 2002

Tart kritisiert in diesem Aufsatz eine zunehmend "materialistische" Orientierung der experimentellen Parapsychologie im Sinne des seit dem 19. Jahrhundert dominierenden philosophischen Paradigmas. Er lehnt die Trivialisierung von "Psi" als "bloße Anomalie" ab und plädiert für eine Perspektive der transpersonalen Psychologie, die nach der fundamentalen Bedeutung von "Psi" für die Natur des menschlichen Bewusstseins frage.

 

Thalbourne, Michael A.
A Layperson's Guide to the Theory of Psychopraxia
In: Australian Journal of Parapsychology 1 (2), 127-132.

Das vom Autor entwickelte "Psychopraxia"-Modell nimmt an, dass es nicht sinnvoll ist, ESP und PK als unterschiedliche Prozesse zu unterscheiden, sondern dass vielmehr nur ein einziger Prozess anzunehmen ist. Der Artikel ist als leicht verständliche Zusammenfassung der wesentlichen Annahmen dieses Modells konzipiert.

 

Utts, Jessica
The Significance of Statistics in Mind-Matter Research
In: Journal of Scientific Exploration 13 (4), 615-638, 1999

Statistical methods are designed to detect and measure relationships and effects in situations where results cannot be identically replicated because of natural variability in the measurements of interest. They are generally used as an intermediate step between anecdotal evidence and the determination of causal explanations. Many anomalous phenomena, such as remote viewing or the possible effect of prayer on healing, are amenable to rigorous study. Statistical methods play a major role in making appropriate conclusions from those studies. This paper examines the role statistics can play in summarizing and drawing conclusions from individual and collective studies. Two examples of using meta-analysis to assess evidence are presented and compared. One is a conventional example relating to the use of antiplatelets to reduced vascular disease, and the other is an example from mind-matter research, illustrating results of ganzfeld and remote viewing experiments.

 

Van Belzen, J.A.
Pendeln zwischen Magie und Religion. Van Mourik Broekman zwischen Parapsychologie und Religionspsychologie
In: Archiv für Religionspsychologie 23, 102-122, 2000

Das Verhältnis zwischen Religionspsychologie und Parapsychologie in der historischen Entwicklung des 20. Jahrhunderts wird anhand des Beispiels der Niederlande aufgezeigt, wo Van Mourik Broekman, dessen Biographie ausführlich beleuchtet wird, eine Brückenposition zwischen beiden Disziplinen einnahm.



HOME
Letztes Update: 11.02.2005