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Gesellschaft für Anomalistik e.V.


Nahtodes-Erfahrungen / Außerkörperliche Erfahrungen / Reinkarnations-Berichte

Alvarado, Carlos; Zingrone, Nancy
Exploring the Factors related to the After-Effects of Out-of-Body Experiences
In: Journal of the Society for Psychical Research 67, 161-183, 2003

In diesem Artikel werden Zusammenhänge zwischen der Struktur und dem Gehalt von Außerkörperlichkeitserfahrungen und daraus resultierenden späteren Persönlichkeits- und Einstellungsveränderungen untersucht. Derartige Veränderungen scheinen um so wahrscheinlicher zu sein, je komplexer sich Außerkörperlichkeitserfahrungen darstellen.

 

Alvarado, Carlos
The Concept of Survival of Bodily Death and the Development of Parapsychology
In: Journal of the Society for Psychical Research 67, 65-95, 2003

In diesem Artikel wird aufgezeigt, wie die Entwicklung der frühen Geschichte der Parapsychologie eng verwoben war mit der Frage nach einem möglichen Überleben des körperlichen Todes. In diesem Kontext werden auch Bezüge zum historischen Spiritismus hergestellt.

 

Alvarado, Carlos S.
Mapping the Characteristics of Out-of-Body Experience
In: Journal of the American Society for Psychical Research 91, 15-32, 1997

Die Phänomenologie von Out-of-Body-Erfahrungen (OBEs) und sie moderierende Variablen werden mit folgendem Erkenntnisinteresse diskutiert: (1) Entwicklung einer empirisch fundierten Definition derartiger Erfahrungen, (2) Entwicklung einer Typologie von OBEs, (3) Entwicklung und Test von Theorien zur Erklärung von OBEs, (4) Ermittlung von Unterschieden oder Zusammenhängen von OBEs in Relation zu anderen Bewusstseinszuständen bzw. anderen außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen, (5) Hilfestellung für klinische Psychologen im Umgang mit Patienten, die OBEs berichten.

 

Alvarado, Carlos S.; Zingrone, Nancy
Out-of-body experiences among readers of a Spanish New Age magazine
In: Journal of the Society for Psychical Research 63, 65-85, 1999

A survey was conducted among readers of a Spanish New Age magazine to study the features of out-of-body experiences (OBEs). It was hypothesized that there would be significant positive relationships between a measure of the number of OBE features per case and OBE frequency, claimed capacity to induce the OBE at will, and the frequency of dream recall, lucid dreams, and parapsychological experiences. A questionnaire of parapsychological experiences was printed in a Spanish magazine for New Age and paranormal topics. 492 questionnaires were received. Out of 486 questionnaires with information about OBE incidence, 400 or 82 % claimed to have had OBEs. There was no significant difference between the proportion of OBEs reported by men and women. Most of the predictions were confirmed. The results of the analyses of OBE frequency and OBE control seem consistent with Blackmore's theoretical model of the OBE which assumes that practice in the changing of cognitive maps should affect the content of the OBE.

 

Andrews, Lari; Lester, David
Manic depressive tendencies and belief in life after death
In: Psychological Reports 82 (3), 1114, 1998

Anhand einer Stichprobe von 80 Studenten wird eine Korrelation zwischen dem Glauben an ein Leben nach dem Tod sowie dem Glauben an Gott und paranormale Phänomene dokumentiert. Keine Korrelation konnte zwischen dem Glauben an ein Leben nach dem Tod und manischen oder depressiven Tendenzen festgestellt werden.

 

Braude, Stephan E.
Out-of-Body Experiences and Survival of Death
In: International Journal of Parapsychology 12, 83-130, 2001

Der Autor analysiert die Argumentationsstrukturen, welche außerkörperliche Erfahrungen als ein Indiz für ein "Leben nach dem Tod" werten. Er kommt zur Schlussfolgerung, dass die nicht auf eine solche Annahme zielenden Erklärungsmodelle im allgemeinen überzeugender sind.

 

Gerunde, Harald
Für immer und doch nicht verloren. Begegnungen mit den Toten
In: Grenzgebiete der Wissenschaft 53, 3-45, 2004

In diesem Artikel geht es um Berichte von Menschen, die davon erzählen, dass und wie sie Verstorbenen, denen sie im Leben nahe standen, nach deren Tod noch einmal begegnet sind, sog. "Nachtod-Kontakte". In neun ausführlich erläuterten Thesen diskutiert die Autorin Fragen der angemessenen Bewertung und des Umgangs mit solchen Berichten.

 

Greyson, Bruce
Dissociation in people who have near-death experiences: out of their bodies or out of their minds?
In: Lancet 355, 460-463, 2000

Near death experiences (NDEs) share some features with the phenomenon of dissociation, in which a person's self identity becomes detached from bodily sensation. This study explored the frequency of dissociative symptoms in people who had come close to death. 96 individuals who had had self-reported NDEs, and 38 individuals who had come close to death but who had not had NDEs completed a mailed questionnaire that included a measure of 'depth' of NDE and a measure of dissociative symptoms. People who reported NDEs also reported significantly more dissociative symptoms than did the comparison group. Among those who reported NDEs, the depth of the experience was positively correlated with dissociative symptoms, although the level of symptoms was substantially lower than that of patients with pathological dissociative disorders. The pattern of dissociative symptoms reported by people who have had NDEs is consistent with a non-pathological dissociative response to stress, and not with a psychiatric disorder. A greater understanding of the mechanism of dissociation may shed further light on near-death and other mystical or transcendental experiences.

 

Groth-Marnat, Gary; Summers, Roger
Altered beliefs, attitudes, and behavior following near-death experiences
In: Journal of Humanistic Psychology 38 (3), 110-125, 1998

52 Personen, die Nahtodeserfahrungen (NDEs) berichteten, wurden mit 27 Personen in der Kontrollgruppe verglichen, die ebenfalls lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt waren. Für die NDE-Gruppe hatten jene Erfahrungen wesentlich größere Konsequenzen, was einen Wandel von Einstellungen und Lebensstil betraf, insbesondere hinsichtlich der Bereitschaft, sich um Mitmenschen zu kümmern, weniger Angst vor dem Tod zu haben, ein höheres Selbstwertgefühl zu zeigen und "paranormalen" Phänomenen eine größere Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Hollander, Lewis
Unexplained Weight Gain Transients at the Moment of Death
In: Journal of Scientific Exploration 15 (4), 495-500, 2001

Seit einigen Jahrzehnten wird davon berichtet, dass Menschen im Augenblick des Todes angeblich um wenige Gramm leichter würden, weil "die Seele entweiche". Die Berichte stützen sich auf nur schlecht dokumentierte und methodisch mangelhafte Messungen, die keine zuverlässigen Schlussfolgerungen erlaubten. Um die Frage zu klären wurden nun Tierversuche durchgeführt, bei denen 12 Schafe (die ohnehin geschlachtet werden sollten) unter genau kontrollierten Laborbedingungen auf einer Hochpräzisionswaage getötet wurden. Es zeigte sich insgesamt keine dauerhafte Gewichtsveränderung der getöteten Schafe im Vergleich zum lebendigen Zustand. Allerdings wurde bei 7 Schafen eine unerklärliche, nur vorübergehend wenige Sekunden anhaltende Gewichtszunahme von bis zu 780 Gramm genau im Augenblick des eintretenden Todes (Herzstillstand) beobachtet, obwohl sich die Schafe zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr bewegten.

 

Irwin, Harvey
Is Scientific Investigation of Postmortem Survival an Anachronism? The Demise of the Survival Hypothesis
In: Australian Journal of Parapsychology 2, 19-27, 2002

Der Autor legt dar, dass die historische Verquickung der parapsychologischen Forschung mit Thesen über ein "Leben nach dem Tod" ein Haupthindernis zur Erlangung wissenschaftlicher Akzeptanz gewesen seien. Er plädiert für einen weitgehenden Ausschluss dieses Themenkreises aus dem Focus der parapsychologischen Forschung.

 

Irwin, Harvey
The Disembodied Self: An Empirical Study of Dissociation and the Out-of-Body Experience
In: Journal of Parapsychology 64, 261-277, 2000

In einer Fragebogenstudie wurden Korrelationen zwischen Out-of-Body-Erlebnissen und verschiedenen Formen der Dissoziations-Fähigkeit untersucht. Anschließend wird eine Dissoziationstheorie des OBE-Phänomens formuliert.

 

Keil, Jürgen; Stevenson, Ian
Do cases of the reincarnation type show similar features over many years? A study of Turkish cases a generation apart
In: Journal of Scientific Exploration 13 (2), 189-198, 1999

Durch den Vergleich von jeweils 45 angeblichen Reinkarnationsfällen unter alevitischen Türken, die um 1950 bzw. 1977 herum auftraten, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass sich die typischen Merkmale derartiger Fälle in diesem Zeitraum trotz des großen Modernisierungsschubs für die Türkei quasi nicht verändert haben.

 

Knoblauch, Hubert; Schmied, Ina; Schnettler, Bernt
Different Kinds of Near-Death Experiences: A Report on a Survey of Near-Death Experiences in Germany
In: Journal of Near-Death Experiences 20 (1), 15-29, 2001

Es handelt sich die englischsprachige Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse einer Studie, die die Autoren bereits 1999 in dem deutschsprachigen Buch "Todesnähe" von Hubert Knoblauch und Hans-Georg Soeffner veröffentlichten. Unter 2000 repräsentativ befragten Deutschen hatten 4 % davon berichtet, schon einmal eine Nahtodes-Erfahrung erlebt zu haben. Die Autoren unterstreichen die Bedeutung kultureller Faktoren auf die Phänomenologie von Nahtodes-Erfahrungen.

 

Parker, Adrian
What Can Cognitive Psychology and Parapsychology Tell Us About Near-Death Experiences?
In: Journal of the Society for Psychical Research 64 (4), 225-240, 2001

Der Autor fasst den Forschungsstand zu Nahtodes-Erfahrungen zusammen und diskutiert überblicksartig die verschiedenen Theorien, die zur Erklärung solcher Erfahrungen vorgebracht wurden. Er kommt zum Ergebnis, dass reduktionistische Ansätze, die das Phänomen allein auf neurochemische und psychophysiologische Prozesse zurückführen wollen, starke Inkonsistenzen aufweisen und Schwierigkeiten haben, die Phänomenologie von Nahtodes-Erfahrungen hinreichend zu erklären.

 

Pasricha, Satwant
Cases of the Reincarnation Type in South India: Why So Few Reports?
In: Journal of Scientific Exploration 15 (2), 211-221, 2001

Der Aufsatz diskutiert Erklärungsmöglichkeiten für die Frage, warum "Reinkarnations-Erinnerungen" von Kindern in Indien bis jetzt fast ausschließlich nur aus Nord-Indien berichtet wurden, jedoch nicht aus Süd-Indien, obwohl dort das kulturelle Umfeld hinsichtlich des Reinkarnationsglaubens kaum anders ist.

 

Poynton, John
Challenges of Out-of-Body Experience: Does Psychical Research Fully Meet Them?
In: Journal of the Society for Psychical Research 65 (3), 194-206, 2001

Mögliche ontologische Implikationen von Out-of-Body-Erfahrungen werden in vergleichender Perspektive diskutiert und gegeneinander abgewogen. Der Autor folgert, dass OBEs unsere überkommenen alltagsweltlichen Konzepte, was "normal" und "real" sei, deutlich in Frage stellen.

 

Rivas, Titus
Three Cases of Reinkarnation Type in the Netherlands
In: Journal of Scientific Exploration 17, 527-532, 2003

Der Autor stellt drei Fälle aus den Niederlanden vor, bei denen sich Kinder an angebliche "frühere Leben" erinnern. Sie weisen ähnliche Muster auf wie die von Ian Stevenson dokumentierten Fälle aus Ländern, in denen Reinkarnationsvorstellungen im Unterschied zu den Niederlanden ein fester Bestandteil der kulturellen Tradition sind.

 

Schmied, Ina
Jenseits der Grenze - Todesnäheerfahrungen in Ost- und Westdeutschland
In: Pollack, D., Pickel, G. (2000, Hrsg.): Religiöser und kirchlicher Wandel in Ostdeutschland 1989-1999. Leske+Budrich, Opladen, S. 328-347

Der Aufsatz bietet eine Zusammenfassung des von der Autorin mit durchgeführten Forschungsprojekts "Struktur und Verbreitung von Erfahrungen in Todesnähe", dem eine repräsentative Befragung von 2000 Personen in Ost- und Westdeutschland zugrunde lag. Den Schwerpunkt des Artikels bilden Vergleiche zwischen Ost- und Westdeutschland bezüglich des Inhalts von Nahtodesberichten.

 

Schouten, Sybo; Stevenson, Ian
Does the socio-psychological hypothesis explain cases of the reincarnation type?
In: Journal of Nervous and Mental Disease 186 (8), 505-506, 1998

Verglichen wird die Zahl und Genauigkeit der Angaben bei angeblichen Reinkarnationsfällen von Kindern in Indien und Sri Lanka in Abhängigkeit davon, ob die schriftlichen Berichte mit jenen Angaben bereits vor oder erst nach der Untersuchung des jeweiligen Falles verfasst wurden. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass keine Unterschiede zwischen diesen beiden Bedingungen auszumachen seien und dies der Erwartung widerspreche, wenn man keine "paranormalen" Hintergründe annehme.

 

Schröter-Kunhardt, Michael
Nah-Todeserfahrungen - Grundlage neuer Sinnfindung
In: Grenzgebiete der Wissenschaft 52, 313-337, 2003

Nach einer statistischen Auswertung von Daten zu 100 vom Autor gesammelten Fällen von Nah-Todeserfahrungen konzentriert sich dieser Aufsatz auf die Diskussion der späteren Verarbeitung von Nah-Todeserfahrungen im Sinne einer religiösen Sinnstiftung. Er schlussfolgert, dass Nah-Todeserfahrungen "allenfalls Katalysatoren für einen weiteren mühsamen Entwicklungsprozess" seien, wobei der "Weg dorthin ... in spiritueller/religiöser Disziplin einer anthropologisch gesunden Religion gegangen werden" müsse; "eine esoterischwahnhafte Religiosität als Interpretationsrahmen macht die potentiell positiven Effekte der NDEs wieder zunichte".

 

Schweer, Wennemar
Todesnäheerfahrungen und christlicher Glaube
In: Materialdienst der EZW 64 (2), 41-55, 2001

Ausführlich schildert der Autor die Phänomenologie von Todesnäheerfahrungen (NDEs) sowie daran anschließende Deutungsversuche. Vor allem aber werden theologische Überlegungen zur Verhältnisbestimmung von NDEs und christlichem Glauben angestellt.

 

Thalbourne, Michael A.
Belief in Life After Death and its Relationship to Transliminality-Relevant Variables
In: European Journal of Parapsychology 14, 16-30, 1999

Transliminality is a factor-analytically derived variable currently defined as "susceptibility to, and awareness of, large volumes of imagery, ideation and affect - these phenomena being generated by subliminal, supraliminal and/or external input". One of the core constituent variables of this factor is paranormal belief and experience, and there are eight others thus far identified (Thalbourne 1998). Moreover, previous research has demonstrated that correlates of belief in life after death can differ according to the form of survival envisaged (Thalbourne 1996). In this study (N=301 psychology students) it was predicted that transliminality, its constituent variables, and certain of its correlates and associated variables might differ in relation to the kind of afterlife believed in. For the most part the results bore out this prediction. On transliminality itself, using the 29-item Transliminality Scale (Form B), reincarnationists and eclectics (the latter of whom believe in both immortality and reincarnation) were found to score highest, the lowest scores being obtained by extinctionists.

 

Tucker, Jim
A Scale to Measure the Strength of Children's Claims of Previous Lives: Methodology and Initial Findings
In: Journal of Scientific Exploration 14 (4), 571-581, 2000

Basierend auf Daten von 799 Fällen, in denen sich Kinder angeblich an frühere Reinkarnationen erinnern konnten, entwickelt der Autor eine gewichtete Skala, in die insgesamt 22 Items eingehen und die die Glaubwürdigkeit der Schilderungen indizieren soll. Anschließend werden Korrelationen zwischen den Skalenwerten und soziodemographischen und andere Variablen untersucht.

 

Tobacyk, J.J.; Wells, D.H.; Miller, M.M.
Out-of-body Experience and personality functioning
In: Psychological Reports 82, 481-482, 1998

Die Studie ergibt, dass Personen, die über außerkörperliche Erfahrungen berichten, hinsichtlich Kontrollüberzeugungen, Selbstwirksamkeitsüberzeugung und Einschätzungen zum Sinn des Leben sich nicht signifikant von anderen Personen unterscheiden, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben. Die Gruppe der Personen mit außerkörperlichen Erfahrungen war jedoch stärker von der Existenz von Geistern und Außerirdischen überzeugt.

 

van Lommel, Pim; van Wees, Ruud; Meyers, Vincent; Elfferich, Ingrid
Near-death experiences in survivors of cardiac arrest: a prospective study in the Netherlands
In: Lancet 358, 2039-2044, 2001

Untersucht wurden 344 Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden mussten. 62 Patienten (=18 %) berichteten in diesem Zusammenhang später von einer Nahtodes-Erfahrung. Patienten, die eine Nahtodes-Erfahrung während des Herzstillstandes hatten, starben mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit trotzdem binnen 30 Tagen nach der Wiederbelebung. Diejenigen Patienten, die auch längerfristig überlebten, wurden in einer Langzeitstudie bis zu 8 Jahre weiter verfolgt, wie sie die Nahtodes-Erfahrung psychologisch verarbeiteten.

 

Walter, Tony; Waterhouse, Helen
A Very Private Belief: Reincarnation in Contemporary England
In: Sociology of Religion 60 (2), 187-197, 1999

Survey data indicate a substantial minority of westerners who have no attachment to Eastern or New Age religion but who nevertheless believe in reincarnation. This paper summarizes the findings of a small intensive interview study of a group of English people who take seriously the possibility of reincarnation: 1) Many of them hold reincarnation alongside Christian belief; 2) Most are less than dogmatic about their belief; 3) Some entertain the possibility of reincarnation because of experience (first or second hand), for others reincarnation solves intellectual problems, e.g., concerning theodicy; 4) They see bodily incarnations in the context of long-term spiritual progress, and they value spirit over body; 5) Their belief in reincarnation has rather little effect on the rest of their lives. It is concluded that rising belief in reincarnation heralds neither a spiritual nor a moral revolution, but fits easily into the privatized religion that characterizes contemporary western societies, and England in particular.

 

White, Rhea
The amplification and integration of near-death and other exceptional human experiences by larger cultural context: An autobiographical case
In: Journal of Near-Death Studies 16 (3), 181-204, 1998

Die Bedeutung des kulturellen Kontexts bei Nahtodes-Erlebnissen und anderen außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen wird diskutiert. Auch die Relevanz derartiger Erfahrungen für kulturellen Wandel wird postuliert.



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Letztes Update: 11.02.2005