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medizinische Verfahren |
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Abbot, N.C.
Healing as a therapy for human disease: a systematic review
In: Journal of Alternative and Complementary Medicine 6, 159-169, 2000
Eine weitere
unabhängige Meta-Analyse zu Studien, die zur Frage des
Fernheilens durchgeführt wurden. Im Vergleich zur Meta-Analyse von Astrin et al.
(2000) lagen weniger strenge Auswahlkriterien zugrunde, so dass insgesamt noch
37 Studien für die Meta-Analyse berücksichtigt werden könnten. Wie auch Astin et
al. warnt der Autor angesichts der großen Heterogenität der Studien vor
verallgemeinernden Schlussfolgerungen, "dispite some intriguing observations",
die weitgehend den von Austin et al. entsprechen. Weitere wissenschaftliche
Studien seien notwendig, um die Heterogenität der Daten besser auflösen zu
können, bevor einzelne konkrete Verfahren als wissenschaftlich validiert
angesehen werden könnten.
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Abbot, N.C.,
Harkness, E.F.; Stevinson, C.; Marshall, F.P.; Conn, D.A.;
Ernst, E.
Spiritual healing as a therapy for chronic pain: a randomized clinical trial
In: Pain 89, 79-89, 2001
An
einer Klinik in Exeter wurde unter Beteiligung von 132 Patienten mit
chronischen Schmerzen, die konventionell nicht mehr zu behandeln waren, eine
Studie mit Geistheilern durchgeführt, darunter sowohl Fernheiler als auch
Face-to-face-Heiler. Die Geistheiler konnten im Vergleich mit einer Gruppe von
Nicht-Geistheilern, die die Bewegungen der Heiler nur imitierten, keine
statistisch signifikant besseren Heilungserfolge erzielen.
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Albrecht, H.;
Schütte, A.
Homoeopathy versus antibiotics in meta-phylaxis of infectious diseases:
a clinical study in pig fatting and its significance to consumers.
In: Alternative Therapies in Health and Medicine 5 (5), 64-68, 1999
Untersucht
wurden 1440 Schweine, die im Rahmen der doppelblinden Studie entweder
(a) Antibiotika, (b) Homöopathika oder (c) Placebos bekamen. Die
homöopathische Behandlung erwies sich als signifikant effektiver
als die Behandlung mit Antibiotika oder Placebos.
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Armstrong, N.C., Ernst, E.
A randomised, double-blind, placebo controlled clinical trial of a Bach
Flower Remedy
In: Perfusion 12, 440-446, 1999
In
dieser randomisierten, doppelblinden und placebo-kontrollierten Studie
wurde bei 100 Studenten einer Universität untersucht, ob Bach-Blüten-Präparate
deren Prüfungsangst lindern konnten. Es zeigte sich kein Unterschied zwischen
der Bach-Blüten- und der Placebo-Gruppe, so dass Bach-Blüten-Präparate hier als
nicht wirksam gelten können.
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Astin, J.A.
et al.
A review of the incorporation of complementary and alternative medicine
by mainstream physicians
In: Archives of Internal Medicine 158 (21), 2303-2310, 1998
Verglichen
werden die Ergebnisse von 19 Studien, in denen untersucht wurde,
inwiefern Ärzte komplementärmedizinische Verfahren (z.B. Akupunktur,
Homöopathie u.a.) in ihrer Praxis anwenden und von ihrer Wirksamkeit
überzeugt sind.
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Astin, J.A. ;
Harkness, E. ; Ernst, E.
The efficacy of 'distant healing': a systematic review of randomized trials
In: Annals of Intern. Medicine 132, 903-910, 2000
Eine Meta-Analyse
zu bis 1999 erschienenen Studien zur Frage des Fernheilens
mit insgesamt 2774 Probanden. Die Zusammenlegung der Daten erwies sich aufgrund
der Heterogenität der Methoden (Beten, TT, Reiki, Geistheilung, Handauflegen, "Energie-Channeling"
etc.) als schwierig und vermutlich nicht sinnvoll. Von den 23 Studien, die die
methodischen Anforderungen erfüllten (randomisiert, placebokontrolliert,
verblindet, in Zeitschrift mit peer review-System erschienen), zeigten 57 %
signifikante Effekte zugunsten der Realität des Fernheilens. Die Effektstärke
für die doppelblinden Studien beträgt durchschnittlich 0,40 (p<0,001), ist also
durchaus beachtlich. Mit durchschnittlich 0,63 scheint die Effektstärke bei den
TT-Studien am größten zu sein.
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Avants, S.K.;
Margolin, A.; Holford, T.R.; Kosten, T.R.
A randomized controlled trial of auricular acupuncture for cocaine dependence
In: Archives of Intern. Medicine 160, 2305-2312, 2000
In dieser
randomisierten, placebo-kontrollierten und verblindeten Studie
wurde bei 82 Drogenabhängigen untersucht, ob Akupunktur als Therapie sinnvoll
ist. In der Tat konnten in der Akupunktur-Gruppe signifikant größere Erfolge
gegen die Kokainabhängigkeit erzielt werden als in der Placebo-Gruppe (in der
sham-Nadeln verwendet wurden), die Effektivität der Akupunktur konnte also
erhärtet werden.
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Aviles, J.M.;
Whelan, E.; Hernke, D.A.; Williams, B.A.; Kenny, K.E.; O'Fallon,
M.; Kopecky, S.L.
Intercessory Prayer and Cardiovascular Disease Progression in a Coronary Care
Unit Population: A Randomized Controlled Trail
In: Mayo Clinic Proceedings 76, 1192-1198, 2001
799
hospitalisierte Patienten mit Herzproblemen wurden über 26 Wochen
verfolgt, wobei für einen Teil der Patienten durch andere Personen gebetet
wurde, während die andere Hälfte der Patienten als Kontrollgruppe diente. Die
gesundheitliche Entwicklung der Patienten, für die gebetet wurde, unterschied
sich im Untersuchungszeitraum nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Jedoch
war ein nicht-signifikanter Trend zugunsten derjenigen Patienten zu beobachten,
für die gebetet wurde, insbesondere in der Versuchsteilgruppe, deren
Genesungschancen als eher günstig eingestuft wurden.
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Brown, V.; Ennis, M.
Flow-cytometric analysis of basophil activation: inhibition by histamine at
conventional and homeopathic concentrations
In: Inflammation Research 50, Supplement 2, 48-49, 2001
Die
Autoren untersuchten anti-IgE-induzierte Degranulation von menschlichen
Basophilen in Abhängigkeit vom Verdünnungsgrad von Histamin. Es ergab sich, dass
sowohl bei pharmakologischen Konzentrationen des Histamins als auch bei extremen
Verdünnungen in homöopathischen Dosen signifikante Effekte auftraten. Dies
bestätigt frühere vergleichbare Ergebnisse von Jacques Benveniste.
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Bunnell, Toni
The effect of "healing with intent" on pepsin enzyme activity.
In: Journal of Scientific Exploration 13, 139-148, 1999
This
study was conducted in an attempt to determine whether "healing
with intent" could be shown to exert an effect on pepsin enzyme
activity which, if proven, might serve to raise the credibility
of healing as a bona fide therapy. The ability of healing to influence
enzyme activity was chosen as a method of assessment as it eliminated
the possibility of the placebo effect, which is often encountered
when using human subjects. The rate of breakdown of egg albumen
by a 1 % pepsin solution was followed using a Jenway 6051 Colorimeter
at a wavelength of 470 nm. A effect due to healing was indicated
by experiments using percentage light transmission (%T) as an indicator
of reaction rate. Across 20 separate trials the reaction rate of
the enzyme sample "healed with intent" was found to be significantly
greater than the unhealed sample (p=0,03).
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Burns, E.E.
et al.
An investigation into the use of aromatherapy in intrapartum midwifery
practice
In: Journal of Alternative and Complementary Medicine 6, 141-147,
2000
Ergebnisse
einer umfangreichen 9-jährigen Studie werden präsentiert, bei der
8058 vor der Entbindung stehende Frauen aromatherapeutisch behandelt
wurden, um Ängste zu reduzieren und zur Entspannung beizutragen.
Die Resultate zeigen, dass Aromatherapie in diesem Zusammenhang
effektiv zu sein scheint.
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Chapman, E.H.;
Weintraub, R.J.; Milburn, M.A. et al.
Homeopathic treatment of mild traumatic brain injury: A randomized,
double-blind, placebo-controlled clinical trial
In: J. Head. Trauma Rehabil. 14, 521-542, 1999
In
dieser methodisch vorbildlichen Doppelblind-Studie wurden 60 Patienten
untersucht, die nach der Randomisierung vier Monate lang entweder ein
individuell ausgewähltes homöopathisches Mittel oder ein Placebo bekamen. Die
Heilungserfolge waren bei den homöopathischen Mitteln signifikant größer als bei
dem Placebo.
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Collacott, E.A.;
Zimmerman, J.T.; White, D.W.; Rindone, J.P.
Bipolar permanent magnets for the treatment of chronic low back
pain
In: JAMA 283, 1322-1325, 2000
Es
zeigte sich, dass unter Doppelblindbedingungen bei chronischen Rückenschmerzen
Magneten nicht mehr helfen als Placebo-"Magneten".
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Cooke, B.; Ernst, E.
Aromatherapy: a systematic review
In: British Journal of. Gen. Pract. 50, 493-496, 2000
12 bisher
erschienene Studien zur Frage der Effektivität von Aromatherapie
werden überblicksartig im Sinne einer Präsentation des gegenwärtigen
Forschungsstands diskutiert. 10 der 12 Studien kamen zu signifikant positiven
Ergebnissen zugunsten der Aromatherapie. Leider lässt aber einerseits die
Qualität der Studien oft zu wünschen übrig, andererseits sind die Studien
untereinander schwer vergleichbar, da sie sich auf unterschiedliche
Anwendungsbereiche der Aromatherapie beziehen (z.B. Erkältung,
Bronchitis-Prophylaxe, Raucher-Entzugserscheinungen etc.). Am gesichertsten
scheinen die Effekte bezüglich der Reduktion von Angst bzw. der Steigerung des
allgemeinen Wohlbefindens zu sein. Die Autoren weisen allerdings darauf hin,
dass die Effektstärke nur gering und deshalb die Aromatherapie trotz der
überwiegend positiven Studienergebnisse nicht kosteneffektiv sein könnte.
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Cucherat, M.;
Haugh, M.; Gooch, M.; Boissel, J.-P.
Evidence of clinical efficacy of homeopathy
In: European Journal of Clinical Pharmacology 56, 27-33, 2000
Eine neue
Meta-Analyse zu insgesamt 118 empirischen Studien, die bis Mitte
1998 erschienen und der Frage nachgingen, ob Homöopathika eine über Placebos
hinausgehende Wirkung haben. Aufgrund der sehr strengen Selektionskriterien
wurden davon nur 17 Untersuchungen, die die hohen methodischen Anforderungen
erfüllten, für die Analyse berücksichtigt. 11 dieser 17 Tests (=65%) kamen zum
Ergebnis, dass die Homöopathika statistisch signifikant besser abschnitten als
die jeweilige Placebo-Kontrollgruppe. Die Autoren der Meta-Analyse
schlussfolgern, dass es einige Belege dafür gibt, dass homöopatische
Behandlungen effektiver sind als Behandlungen mit Placebos. Da die methodische
Qualität vieler der publizierten Studien jedoch zu wünschen übrig lässt, ist die
Datenbasis der methodisch guten Studien, die zu diesem Urteil führten, bis jetzt
allerdings noch relativ schmal.
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Dossey, L.
The right man syndrom: skepticism and alternative medicine
In: Alternative Therapies 4, 12-19 / 108-114, 1998
Es
handelt sich um einen weiteren umfassenden Beitrag zur Kritik von
"Skeptiker"-Bewegungen mit speziellem Bezug zur Paramedizin. Als
"Right man syndrom" bezeichnet Dossey ein Bündel von Persönlichkeits-
und Verhaltensmerkmalen bei unfairen Kritikern der "Alternativmedizin".
Der Autor schlussfolgert, dass vom "Right man syndrom" betroffene
Personen sich auch durch wissenschaftliche Untersuchungen wohl niemals
von ihren Überzeugungen abbringen lassen würden.
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Druss, B.G.;
Rosenheck, R.A.
Association between use of unconventional therapies and conventional
medical services
In: JAMA 282, 651-656, 1999
Präsentiert
werden die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 16068
US-Bürgern. Demnach nutzten im Jahr 1996 6,5 % der Bevölkerung der
USA sowohl Angebote konventioneller wie unkonventioneller medi-zinischer
Verfahren. 1,8 % nutzen nur unkonventionelle Verfahren, 59,5 % nur
konventionelle Verfahren. 32,2 % nahmen überhaupt keine medizinische
Versorgung in Anspruch.
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Druss, B.; Rosenheck, R.A.
Use of practitioner-based complementary therapies by persons reporting mental
conditions in the Unied States
In: Arch. Gen. Psychiatry 57, 708-724, 2000
Eine
wichtige Studie zur Verbreitung und den Determinanten des Gebrauchs von
komplementärmedizinischen Verfahren, da hier im Rahmen eines 1996 erhobenen
Surveys nicht weniger als 16038 US-Bürger systematisch nach ihren
diesbezüglichen Gewohnheiten befragt wurden. Aufgrund der hohen Fallzahl
beinhaltet die Auswertung nicht nur bivariate, sondern auch aufschlussreiche
multivariate Analysen.
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Ebneter, M.; Binder, M.;
Kristof; 0.; Walach, H.; Salier, R.
Fernheilung und Diabetes mellitus: Eine Pilotstudie
In: Forschende Komplementärmedizin und klassische Naturheilkunde 9, 22-30,
2002
Eine explorative
Pilotstudie der Abteilung für Naturheilkunde an der
Universitätsklinik Zürich und des IGPP Freiburg, bei der 40 Fernheiler versuchen
sollten, bei 14 Diabetespatienten eine Verbesserung der Befindlichkeit zu
bewirken. Die Autoren schlussfolgern: "Die Ergebnisse scheinen die Möglichkeit nahezulegen, dass die Fernbehandlung bei den teilnehmenden Diabetikern gewisse
Veränderungen zu bewirken vermochte. Eine doppelblind konzipierte
Nachfolgestudie in größerem Rahmen erscheint sinnvoll."
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Eich, H.; Agelink,
M.W.; Lehmann, E.; Lemmer, W.; Klieser, E.
Akupunktur bei leichten und mittelschweren depressiven Episoden
und Angststörungen
In: Fortschritte in Neurologie und Psychiatrie 68, 137-144, 2000
In
dieser Doppelblindstudie schnitt die tatsächliche Akupunktur bezüglich
der Reduzierung von Angst-Symptomen signifikant und deutlich besser
ab als eine "Placebo-Akupunktur".
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Ernst, E.; White, A.
Prospective studies of the safety of acupuncture: A systematic review
In: American Journal of Medicine 110, 481-485, 2001
Eine
systematische Auswertung der Literatur ergibt, dass geringfügige
unangenehme Nebenwirkungen (wie z.B. Müdigkeit) bei der Akupunktur recht
verbreitet sind, schwerwiegendere Komplikationen aber als extrem selten
angesehen werden müssen.
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Ezzo, J.; Berman,
B.; Hadhazy, V.A.; Jadad, A.R.; Lao, L.; Singh, B.B.
Is acupuncture effective for the treatment of chronic pain? A systematic
review
In: Pain 86, 217-225, 2000
Von
51 besprochenen Studien zur Frage, ob Akupunktur bei chronischen
Schmerzen besser sei als eine Placebo-Therapie, kamen 21 zu signifikant
positiven Ergebnissen. Die Autoren folgern, dass Belege dafür vorhanden
seien, dass Akupunktur effektiver sei als gar keine Behandlung,
jedoch keine unumstrittenen Be-lege, dass sie besser als eine Placebo-Behandlung
sei.
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Grom, Bernhard
Macht der Glaube gesund?
In: Materialdienst der EZW 64 (10), 313-321, 2001
Überblicksartig
werden einige Studien zu Zusammenhängen zwischen religiösem
Glauben und Gesundheit diskutiert. Vor allem aber ist der Autor an der
Entwicklung von Kriterien interessiert, wie verschiedene religiös unterfütterte
Angebote auf dem Gesundheitsmarkt angemessen bewertet werden können. Es handelt
sich um die schriftliche Fassung eines Vortrags, den der Autor, ein bekannter
Münchner Religionspsychologe, auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2001 in
Frankfurt gehalten hat.
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Harris, William
S.; Gowda, Manohar; Kolb, Jerry W.; Strychacz, Christopher P.; Vacek,
James L.; Jones, Philip G.; Forker, Alan; O'Keefe, James H.; McCallister,
Ben D.
A Randomized, Controlled Trail of the Effects of Remote, Intercessory
Prayer on Outcomes in Patients Admitted to the Coronary Care Unit
In: Archives of Internal Medicine 159 (19), 2273-2278, 1999
Intercessory
prayer (praying for others) has been a common response to sickness
for millennia, but it has received little scientific attention.
This study attempts to replicate positive findings of a previous
controlled trial of intercessory prayer (Byrd 1988). To determine
whether remote, intercessory prayer for hospitialized, cardiac patients
will reduce overall adverse events and length of stay, 990 consecutive
patients who were newly admitted to the coronary care unit (CCU)
were subjects in a randomized, controlled, double-blind, prospective
study. At the time of admission, patients were randomized to receive
remote, intercessory prayer (prayer group) or not (usual care group).
The first names of patients in the prayer group were given to a
team of outside intercessors who prayed for them for 4 weeks. Patients
were unaware that they were being prayed for, and the intercessors
did not know and never met the patients. The medical course from
CCU admission to hospital discharge was summarized in a CCU course
score derived from blinded, retrospective chart review. Compared
with the usual care group (n=524), the prayer group (n=466) had
lower mean weighted (6.35 vs 7.13; p=0,04) and unweighted (2.7 vs
3.0; p=0,04) CCU course scores. Lenghts of CCU and hospital stays
were not different. In conclusion, remote intercessory prayer was
associated with lower CCU course scores. This result - a successful
replication of the study published by Byrd (1988) - suggests that
prayer may be an effective adjunct to standard medical care.
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Harkness, E.F.;
Abbott, N.C.; Ernst, E.
A randomized trial of distant healing for skin warts
In: American Journal Medicine 108, 448-452, 2000
Bei
den 91 an dieser Studie beteiligten Freiwilligen wurde festgestellt,
dass die Anstrengungen von 10 erfahrenen "Fernheilern" offenbar
nicht in der Lage waren, objektive oder subjektive Veränderungen
an Warzen hervorzurufen.
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Hira, K. et
al.
Influence of superstition on the date of hospital discharge and
medical cost in Japan
In: British Medical Journal 317, 1680-1683, 1998
Untersucht
wurden die Aufenthaltszeiten von Patienten in einem japanischen
Krankenhaus in Abhängigkeit davon, ob die Patienten an Taian-Batsumetsu
glaubten, "a superstition relating to the six-day lunar calender".
Die Autoren folgern, dass der Glaube an günstige und ungünstige
Tage im Rahmen des Taian-Batsumetsu-Systems die Aufenthaltszeit
der Patienten im Krankenhaus verlängere und dies das Krankenhaus
pro Jahr etwa 31000 englische Pfund koste.
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Hodgkinson, Neville
AIDS: Scientific or Viral Catastrophe?
In: Journal of Scientific Exploration 17, 87-120, 2003
Der Autor trägt
Argumente zusammen, die gegen die (alleinige) Erklärung von AIDS durch
den HIV-Virus sprechen.
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Jacobs, J.;
Jimenez, M.; Malthouse, S.; Chapman, E.; Crothers, D.; Masuk, M.;
Jonas, W.B.
Homeopathic treatment of acute childhood diarrhoea: results from
a clinical trial in Nepal
In: Journal of Alternative and Complementary Medicine 6, 131-139,
2000
Diese
doppelblinde, randomisierte und placebo-kontrollierte Studie ist
ein Replikationsversuch einer 1994 in der Zeitschrift Pediatrics
veröffentlichten Untersuchung, wonach Homöopathie bei akutem Durchfall
von Kindern effektiv ist, damals untersucht in Nikaragua. Der jetzige
Replikationsversuch wurde in Nepal durchgeführt und war erfolgreich.
Die signifikanten Ergebnisse zugunsten der Homöopathie stehen im
Einklang mit denen aus Nikaragua.
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Jacobson, J.S.;
Workman, S.B.; Kronenberg, F.
Research on complementary/alternative medicine for patients with
breast cancer: a review of the biomedical literature
In: Journal of Clinical Oncology 18, 668-683, 2000
51
wissenschaftliche Studien, die im Zeitraum 1980-1997 publiziert
wurden und die Effektivität von komplementär/alternativmedizinischen
Verfahren bei Brustkrebs untersuchten, werden besprochen. Die Autoren
folgern, dass zwar keine einzige der Studien unzweifelhaft einen
Erfolg der Therapien gegen Brustkrebs nachweisen konnte, einige
Verfahren (z.B. Akupunktur) aber positive Auswirkungen auf die Lebensqualität
der Patienten zu haben scheinen.
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Kleinhenz, J.,
Streitberger, K., Windeler, J., Güßbacher, A., Mavridis, G.,
Martin, E.
Randomised clinical trial comparing the effects of acupuncture and a newly
designed placebo needle in rotator cuff tendinitis
In: Pain 83, 235-241, 1999
52 Sportler
mit Schulterschmerzen wurden daraufhin untersucht, ob Akupunktur
zu einer stärkeren Besserung führt als eine Behandlung mit einer neu
entwickelten Placebo-Nadel, die in Wirklichkeit gar nicht in die Haut eindringt.
In beiden Fällen war die tatsächlich / vermeintliche Einstichstelle unter einem
Pflaster verborgen, so dass die Versuchspersonen tatsächlich nicht mehr zwischen
der Akupunktur- und der Placebo-Behandlung unterscheiden konnten, wie bereits
eine Vorstudie gezeigt hatte (Lancet 352, 364). Es ergab sich ein deutliches und
signifikant (p=0,014) besseres Abschneiden der Akupunktur gegenüber der
Placebo-Behandlung. Die Autoren schlussfolgern, dass das Eindringen der Nadel in
die Haut für die Wirksamkeit der Akupunktur offenbar notwendig ist, zumindest
bei Schulterschmerzen. Keine Auskunft gibt die Studie allerdings darüber, ob es
auch darauf ankommt, dass das Einstechen an den traditionellen Akupunkturpunkten
erfolgt.
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Krucoff, M.W.;
Crater, S.W.; Green, C.L.; Maas, A.C.; Seskevich, J.E.; Lane,
J.D.; Loeffler, K.A.; Morris, K.; Bashmore, T.M.; Koenig, H.G.
Integrative noetic therapies as adjuncts to percutaneous intervention during
unstable coronary syndroms: Monitoring and Actualization of Noetic Training (MANTRA)
feasability pilot.
In: American Heart Journal 142, 760-767, 2001
Untersucht
wurden 150 Patienten mit akuten Herzproblemen, die vor einer
Herzoperation standen. Für einen Teil der Patienten wurde gebetet, teilweise
wurden die Patienten auch selbst zum Beten ermuntert. Bei Patienten, die dieser
"Sonderbehandlung" unterzogen wurden, zeigten sich größere Heilerfolge als bei
Patienten, bei denen dies nicht getan wurde.
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Krycka, Kevin
C.
Shamanic Practices and the Treatment of Life-Threatening Medical
Conditions
In: Journal of Transpersonal Psychology 32 (1), 69, 2000
An
dieser Studie nahmen 15 Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten
teil, die in schamanistische Techniken eingeführt wurden, um die
Krankheit besser zu bewältigen und das Körperbewusstsein zu erhöhen,
was - so der Autor - zu einer Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens
führte.
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Lapeyre-Mestre,
M.; Chastan, E.; Louis, A.; Montastruc, J.-L.
Drug consumption in workers in France: a comparative study at a
10-year interval (1996 versus 1986)
In: Journal of Clinical Epidemiology 52, 471-418, 1999
Die
Verbreitung des Gebrauchs von Homöopathika in Frankreich wird anhand
zweier repräsentativer Bevölkerungsumfragen aus den Jahren 1986
und 1996 ermittelt und verglichen. Während 1986 noch 2,7 % der
französischen Bevölkerung Homöopathika nutzten, war dieser Wert
1996 auf 2,1 % gesunken. Frauen (1986: 4,5%, 1996: 3,1%) nutzen
Homöopathika signifikant häufiger als Manner (1986: 1,2%, 1996:
1,3%). Berufstätige Personen, die körperliche Arbeit verrichten,
gebrauchen Homöopathika seltener als Berufstätige, die geistige
Arbeit verrichten (1,0 vs. 2,8%).
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Linde, K.; Scholz,
M.; Ramirez, G. et al.
Impact of study quality on outcome in placebo-controlled trials
of homoeopathy
In: Journal of Clinical Epidemiology 52, 631-636, 1999
Die
von den Autoren bereits publizierte Meta-Analyse zur Homöopathie
(Lancet 350, 834, 1997), die weite Beachtung fand, wird nochmals
einer Re-Analyse unterzogen. Es ergibt sich, dass die methodisch
besten Studien zu signifikant schlechteren Ergebnissen für die Homöopathie
führten als die methodisch zweitrangigen Studien. Die Autoren folgern,
dass dieses neue Ergebnis die Schlussfolgerungen ihrer vorhergehenden
Meta-Analyse abschwäche, die die Effekte der Homöopathie "zumindest
überschätzt".
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Melchart, D.,
Linde, K., Fisher, P., White, A., Allais, G., Vickers, A.,
Berman, B.
Acupuncture for recurrent headaches: a systematic review of randomised
controlled trails
In: Cephalalgia 19, 779-786, 1999
In diesem
Review-Artikel werden 22 Studien (Patientenzahl insgesamt: N=1042)
vergleichend diskutiert, die zur Frage durchgeführt worden waren, ob bei
chronischen Kopfschmerzen Akupunktur hilfreich ist. In der Tat zeigten 14 der 22
Studien zumindest einen Trend in die Richtung, dass Akupunktur stärkere Effekte
zeitigte als eine vergleichbare Placebo-Behandlung. Die Autoren werten dies zwar
als einen Hinweis dafür, dass Akupunktur bei chronischen Kopfschmerzen
tatsächlich wirksam sei, jedoch nicht als vollständig überzeugend. Studien mit
größeren Probandenzahlen wurden zu dieser Fragestellung leider noch nicht
durchgeführt.
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Molz, Günter;
Küstermann, Werner; König, Robert
Wer verwendet alternative Verfahren in der Kinderheilkunde?
In: Skeptiker 13 (2), 86-91, 2000
Repräsentativ
befragt wurden 346 deutsche Kinderärzte, ob und inwiefern sie komplementärmedizinische
Verfahren bei Diagnose und Therapie einsetzen. Es ergab sich, dass
komplementärmedizinische Verfahren mehr von Ärztinnen als von Ärzten
und eher in Praxen als in Kliniken eingesetzt werden, jedoch fast
stets nur in Kombination mit konventionellen Verfahren.
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Mueller, P.S.;
Plevak, D.J.; Rummans, T.A.
Religious Involvement, Spirituality, and Medicine: Implications for Clinical
Practice
In: Mayo Clinic Proceedings 76, 1225-1235, 2001
Es
handelt sich um einen systematischen Überblick zu empirischen Studien über
Zusammenhänge zwischen Religiosität und psychischer wie körperlicher Gesundheit.
In der Regel korrelieren die beiden Variablen positiv.
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Rasky, E.,
Stronegger, W.J., Freidl, W.
Nutzung unkonventioneller Heilverfahren bei Krebserkrankungen
In: Soz-Präventivmedizin 44, 22-29, 1999
154 Patienten
einer onkologischen Abteilung eines österreichischen
Universitätskrankenhauses wurden nach ihrer Nutzung von 74
komplementärmedizinischen Verfahren befragt. Es ergab sich, dass 62 % aller
Patienten im Laufe ihres bisherigen Lebens bereits mindestens einmal eines der
genannten Verfahren genutzt hatten.
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Resch, K.L.;
Ernst, E.; Garrow, J.
A randomized controlled study of reviewer bias against an unconventional
therapy
In: J.R.Soc.Med. 93, 164-167, 2000
166
Mediziner wurden im Rahmen eines angeblichen peer review-Verfahrens
gebeten, Gutachten zur methodischen Qualität einer angeblich zur
Veröffent-lichung eingereichten Arbeit zu schreiben. Die eine Hälfte
der Referees hatte eine angebliche empirische Studie zur Homöopathie
zu bewerten, die andere Hälfte eine zu einem "konventionellen" medizinischen
Verfahren. Die Methoden beider angeblicher Studien waren identisch.
Es zeigte sich ein deutlicher Reviewer-Bias zuungunsten der Homöopathie-Studie.
Deren Veröffentlichung wurde eher abgelehnt als die der konventionellen
Studie, obwohl sie methodisch von gleicher Qualität waren.
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Riley, D.;
Fischer, M.; Singh, B.; Haidvogl, M.; Heger, M.
Homoeopathy and conventional Medicine: An outcomes study comparing
effectiveness in a primary care setting.
In: Journal of Alternative and Complementary Medicine 7, 149-159, 2001
Eine Studie mit
prospektivem Design, bei der die subjektive
Gesundung von Patienten mit Atemwegsbeschwerden und Ohrenschmerzen vergleichend
untersucht wurden bei homöopathischer Behandlung einerseits und bei
konventioneller Behandlung andererseits. Es zeigten sich signifikante Effekte
zugunsten der Homöopathie.
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Shi, J.; Flemming,
M.; Stehr-Zirngibl, S.; Taeger, K.
Schmerztherapie mit Akupunktur bei chronischen Kopfschmerzen
In: Chinesische Medizin 15, 14-25, 2000
Diese
an der Universitätsklinik Regensburg durchgeführte randomisierte,
verblindete und placebo-kontrollierte Studie zu 34 Patienten mit
chronischen Kopfschmerzen ergab, dass Akupunktur im Vergleich zur
Placebo-Bedingung deutliche und signifikant positive Effekte für
die Patienten zeitigte.
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Sikand, A.;
Laken, M.
Pediatricians' experience with and attitudes toward complementary/alternative
medicine
In: Archives of Pediatric and Adolescent Medicine 152, 1059-1064,
1998
348
Kinderärzte in Michigan wurden befragt, ob sie in ihrer Praxis auch
verschiedene komplementärmedizinische Verfahren zur Anwendung bringen.
Weibliche Kinderärzte erwiesen sich gegenüber komplementärmedizinischen
Verfahren als aufgeschlossener.
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Smolle, J.J.;
Prause, G.; Kerl, H.
A double-blind, controlled clinical trial of homeopathy and an analysis
of lunar phases and postoperative outcome
In: Archives of Dermatology 134, 1368-1370, 1998
Weder
signifikante Effekte zugunsten der Homöopathie noch eine Bedeutung
der Mondphasen für den Erfolg von Operationen konnten in dieser
Studie bestätigt werden.
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Stark, Rodney
The Rise and Fall of Christian Science
In: Journal of Contemporary Religion 13 (2), 189-214, 1998
Geschildert
wird der kometenhafte Aufstieg der durch Mary Baker Eddy ins Leben
gerufenen Gruppe "Christliche Wissenschaft" sowie deren nicht weniger
dramatischer Verfall seit etwa 1940, der schon bald zum völligen
Verschwinden dieser Gruppierung führen könnte. Dargestellt wird
eine Vielzahl quantitativer Daten, historischer Dokumente sowie
die Feldarbeit des Autors. Die Auflösungserscheinungen der "Christlichen
Wissenschaft" werden auf sozio-demographische Besonderheiten dieser
Bewegung und damit einher gehender sehr geringer Fertilität zurückgeführt
sowie auch auf eine Aufweichung des exklusiven Charakters der Gruppe.
Durch Fortschritte in der modernen Medizin sei zudem die relative
Effektivität der paramedizinischen Placebo-Therapien der Gruppe
stark zurückgegangen und somit ihre Glaubwürdigkeit gesunken. Im
Zentrum der Ideologie der "Christlichen Wissenschaft" steht die
Vorstellung, dass "Krankheit" in Wirklichkeit gar nicht existiere
und nur eine "materielle" Illusion sei, die verschwinde, wenn man
sich vom "materiellen" Denken löse. Stark bedient sich zur Erklärung
von Aufstieg und Fall der "Christlichen Wissenschaft" einer von
ihm entwickelten allgemeinen religionssoziologischen Theorie.
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Taylor, M.A.;
Reilly, D.; Llewellyn-Jones, R.H.; McSharry, C.; Aitchinson,
T.C.
Randomised controlled trial of homoeopathy versus placebo in perennial
allergic rhinitis with overview of four trial series
In: British Medical Journal 321, 471-476, 2000
Bei
dieser doppelblinden, randomisierten und placebo-kontrollierten Studie
wurden parallel in vier Londoner Praxen 51 Patienten untersucht. Die mit
Homöopathika behandelten Patienten zeigten wesentlich und signifikant
deutlichere Besserungserfolge als die mit Placebos behandelten Patienten
(p=0,0001).
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Tessman, Irwin;
Tessman, Jack
Efficacy of Prayer. A Critical Examination of Claims
In: Skeptical Inquirer 24 (2), 31-33, 2000
Kritisiert
werden die Studien von Byrd (1988) und Harris et al. (1999) zu Effekten
des Betens auf fremde Personen. Byrd (1988) wird vorgeworfen, seine
doppel-blinde Studie erfülle an einer kritischen Stelle doch nicht
die Blindbedingung. Die Ergebnisse von Witmer et al. (1999) werden
aufgrund multiplen statistischen Testens als im Rahmen des Zufalls
zu erwarten bezeichnet.
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Vickers, A.J.;
van Haselen, R.; Heger, M.
Can homeopathically prepared mercury cause symptoms in healthy volunteers? A
randomised, double-blind placebo-controlled trial
In: Journal of Alternative and Complementary Therapies 7, 141-148, 2001
118
gesunden Versuchspersonen, die freiwillig an dieser Studie teilnahmen,
wurde täglich eine Woche lang entweder homöopathisch verdünntes Quecksilber
(Verdünnung C12) verabreicht, oder aber Placebos. Die Symptome, die in den
beiden Versuchsgruppen daraufhin auftraten, unterschieden sich nicht. Die
Autoren schlussfolgern, dass das Arbeiten mit vorher definierten
Symptomkatalogen bei Studien zur Homöopathie nicht sinnvoll ist.
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Walach, Harald
Magic of Signs: A Nonlocal Interpretation of Homeopathy
In: Journal of Scientific Exploration 13 (2), 291-315, 1999
Nach
einer Diskussion der in letzter Zeit publizierten Metaanalysen zur
Homöopathie erörtert der Autor verschiedene Möglichkeiten zur Erklärung
der beobachteten Anomalien, stellt in Anlehnung an ähnliche Modelle,
wie sie derzeit in der Parapsychologie diskutiert werden, eine "nicht-lokale"
Interpretation des Geschehens vor und macht auf dieser Grundlage
einige zu verifizierende bzw. falsifizierende Vorhersagen.
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Walach, H.; Bösch, H.;
Haraldsson, E.; Marx, A.; Tomasson, H.; Wiesendanger,
H.; Lewith, G.
Efficacy of Distant Healing - a Proposal for a Four-Armed Randomized Study (EUHEALS)
In: Forschende Komplementärmedizin und klassische Naturheilkunde 9, 168-176,
2002
Dies ist der vorab
publizierte Methodenbericht einer derzeit noch laufenden
umfassenden Studie zur Prüfung der Wirksamkeit von "Fernheilungen" bei Patienten
mit chronischer Müdigkeit und multipler Chemikalienunverträglichkeit. Der
Versuchsplan sieht 400 Patienten und ein 2x2-faktorielles Design vor, bei dem
die Versuchspersonen entweder tatsächlich
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Wiesendanger,
Harald
Die Medizin, die in den Sternen steht
In: Der Heiler 2/98, 30-42, 1998
Eine
umfassende und kritische Diskussion von empirischen Studien, die
angeblich positive Resultate für die "Astromedizin" erbrachten.
Wiesendangers ernüchternde Schlussfolgerung: "Kurzum, in Wahrheit
bröckelt die vermeintlich 'wissenschaftliche Grundlage' der astrologischen
Medizin, wo immer man mit Nachdruck den Finger darauf legt".
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Wiesendanger, H.;
Werthmüller., L.; Reuter, K.; Walach, H.
Chronically ill patients treated by spiritual healing improve in quality of
life: results of a randomised waiting-list controlled trail
In: Journal of Alternative and Complementary Therapies 7, 45-51, 2001
Es handelt sich um
die Publikation einer Studie, deren Ergebnisse bereits im
Jahr 2000 im Rahmen der Basler PSI-Tage vorgestellt wurden und die damals große
öffentliche Aufmerksamkeit fand. 60 Patienten wurden durch Fernheiler behandelt,
was ihnen auch bekannt war, während die Kontrollgruppe aus Personen bestand, die
nur auf einer Warteliste standen, was diesen ebenfalls bekannt war. Die
Befindlichkeit der von den Fernheilern behandelten Patienten verbesserte sich
während des Beobachtungszeitraums von fünf Monaten signifikant gegenüber der
Kontrollgruppe. Wie die Autoren der Studie auch diskutieren, lässt sich mittels
eines solchen Designs nicht sicher schlussfolgern, ob der beobachtete Effekt
wirklich auf die Anstrengungen der Fernheiler zurückgeht, oder ob es sich um
unspezifische "Placebo"-Effekte handelt. Die Autoren schlagen deshalb für eine
Folgeuntersuchung ein verbessertes Design vor. Immerhin zeigt die Untersuchung,
dass die Befindlichkeit von Patienten durch die Hinzuziehung von Fernheilern
verbessert werden kann, unabhängig davon, welchen Erklärungsansatz man dafür
wählt.
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Winstead-Fry,
Patricia; Kijek, Jean
An Integrative Review and Meta-Analysis of Therapeutic Touch Research
In: Alternative Therapies in Health and Medicine 5 (6), 58-66, 1999
38 empirische
Studien zu "Therapeutic Touch", die zwischen 1975 und 1997
durchgeführt wurden, werden einer zusammenfassenden und vergleichenden Diskussion
unterzogen. Die meisten der Studien bestätigten die Effizienz von "Therapeutic
Touch", jedoch stellten sich die Designs und die konkret überprüften Hypothesen
der Studien als teilweise sehr unterschiedlich heraus, so dass die
Vergleichbarkeit leidet. Eine auf 13 relativ gut vergleichbaren Studien
basierende Meta-Analyse ergab eine mittlere Effektstärke von 0,39 (p<0,001).
Methodische Mängel einzelner Studien werden diskutiert.
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Zimpel, T.;
Windeler, J.
Veröffentlichungen von Dissertationen zu unkonventionellen medizinischen
Therapie- und Diagnoseverfahren - ein Beitrag zum 'publication
bias'
In: Forschung zu Komplementärmedizin und Klassischer Naturheilkunde
7, 71-74, 2000
Untersucht
wurden 140 medizinische Dissertationen, die 1982-1992 an den Universitäten
Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm zu komplementär- bzw. alternativ-medizinischen
Verfahren geschrieben wurden. Dissertationen mit Resultaten zugunsten
der Verfahren wurden etwas häufiger veröffentlicht (40 %) als Dissertationen
mit Resultaten zuungunsten der Verfahren (28 %), der Unterschied
war jedoch noch nicht signifikant.
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Letztes Update: 29.05.2004
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