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Basler, Herbert
Sternzeichen und menschliches Verhalten: Die Auskunft der Statistik
In: Spektrum der Wissenschaft 8/99, 94-100, 1999
Ein
kritischer Beitrag zum Buch "Die Akte Astrologie" von Gunter Sachs,
der sich vor allem auf die grundsätzliche Frage konzentriert, inwiefern
statistische Korrelationen kausal interpretiert werden dürfen.
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Berger, Dominik;
Zenner, Christiane
Horoskope - Anspielungen, die vom Himmel fallen
In: Zwischenschritte. Beiträge zu einer morphologischen Psychologie
2/96, 70-81, 1996
Verschiedene
Umgangsweisen mit Horoskopen werden aus psychologischer Perspektive
hinterfragt. Das Horoskop wird dabei als eine Projektionsfläche
für das "Seelische" verstanden.
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Blackmore, Susan; Seebold, Marianne
The Effect of Horoscopes on Women's Relationships
In: Correlation 19 (2), 14-28, 2001
Um
zu untersuchen, ob sich Menschen durch Zeitungshoroskope in ihrem
Verhalten und Empfinden beeinflussen lassen, erhielten 46 Frauen als
Versuchspersonen angeblich echte Horoskope mit Voraussagen in
Liebesangelegenheiten. Die eine, zufällig ausgewählte Hälfte der Frauen bekam
Horoskoptexte, in denen eine günstige Entwicklung in Liebesangelegenheiten
prophezeit wurde, die andere Hälfte dagegen Horoskoptexte, die in dieser
Hinsicht neutrale Informationen enthielten. (Von negativen Prophezeiungen wurde
aus ethischen Gründen abgesehen.) Nach sechs Wochen erhielten die Frauen erneut
einen Fragebogen, in dem sie über die gegenwärtige Qualität der Beziehung zu
ihrem Lebenspartner Auskunft geben sollten. In der Tat stellte sich heraus, dass
diejenigen Frauen, die positive Liebeshoroskope bekommen hatten, mit der
Beziehung zu ihrem Partner nun tendenziell zufriedener waren als die andere
Hälfte der Frauen, die nur neutrale Informationen bekommen hatten. Der
Unterschied zwischen beiden Gruppen war jedoch noch nicht signifikant.
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Campion, Nick
The Start of the Age of Aquarius
In: Correlation 19 (1), 7-16, 2000
Präsentiert
wird eine umfassende Aufstellung von über 100 Datierungsversuchen
für den Beginn des "Wassermann-Zeitalters", wie sie seit 1879 vorgenommen
werden. Die früheste Datierung ist 1457, die späteste 3550 n.Chr.,
so dass sich insgesamt nur völlige Uneinigkeit konstatieren lässt.
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Catani, Remo
The Polemics on Astrology 1489-1524
In: Culture and Cosmos 3 (2), 16-30, 2000
Der
Artikel zeichnet die intellektuellen Auseinandersetzung zur Astrologie um
das Jahr 1500 nach und legt dabei ein besonderes Gewicht auf die Argumentation
von Pico della Mirandola, der als profiliertester und wirkungsmächtigster
Kritiker der damaligen Astrologie dargestellt wird.
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Curry, Patrick
Astrology on Trial, and its Historians: Reflections on the Historiography of
'Superstion'
In: Culture and Cosmos 4 (2), 2000
Anhand
historischer Beispiele aus der Geschichte der Kontroverse um die
Astrologie in früheren Jahrhunderten problematisiert der Autor die Frage,
inwiefern heutige Geschichtsschreiber wertende Parteinahmen in diesen
Kontroversen, die das Geschichtsbild verzerren, vermeiden können.
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Dean, Geoffrey; Kelly, Ivan W.
Is Astrology Relevant to Consciousness and Psi?
In: Journal of Consciousness Studies 10, 175-198, 2003
Ausgehend
vom allgemeinen Forschungsstand bei der Prüfung verschiedener astrologischer
Hypothesen problematisieren die Autoren die Erklärungskraft der in der
Literatur zuweilen zu findenden Annahme, manche astrologischen Evidenzerlebnisse
könnten auch "Psi" zugeschrieben werden.
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Dean, Geoffrey
Parallels
between Phrenology and Astrology
In: Correlation 17 (1), 9-40, 1998
Der
Autor rekonstruiert umfassend die Geschichte der Phrenologie im
19. Jahrhundert, die von der These ausging, dass man Charaktereigenschaften
eines Menschen am Aussehen seines Kopfes erkennen könne. Die Phrenologie
wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Pseudowissenschaft erkannt,
starb aus und wird heute von niemandem mehr vertreten. Dean zeigt
auf, dass die historische Phrenologie hinsichtlich des sozialen
Kontexts, typischer Argumentationsstrukturen u.v.a.m. zahlreiche
Parallelen mit der auch heute noch vertretenden Astrologie aufweist
und sich insofern die gleiche Kritik, die an der Phrenologie geübt
wurde, auch gegen die Astrologie wenden lässt.
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Dean, Geoffrey
Astrology and Human Judgement
In: Correlation 17 (2), 24-71, 1999
Eine
umfassende Zusammenstellung psychologischer Mechanismen, die im
Zusammenhang mit der Astrologie die Urteilsbildung von Menschen
beeinflussen können.
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Dean, Geoffrey
Attribution, a pervasive new artifact in the Gauquelin data
In: Astrology under Scrutiny / Astrologie in Onderzoek 13 (1/2),
1-72, 2000
Dies
ist mit Sicherheit eine der bedeutendsten Veröffentlichungen zur
Gauquelin-Thematik seit vielen Jahren. Dean präsentiert in dieser
umfassenden Abhandlung zahlreiche Indizien, die darauf hindeuten,
dass Eltern des 19. Jahrhunderts bei der Meldung der Geburt ihrer
Kinder an die zuständigen Ämter die Geburtszeiten teilweise manipuliert
und an ihre abergläubischen Vorstellungen, welche Geburtszeiten
besonders günstig seien (auch in Abhängigkeit der Planetenstände),
angepasst haben. Er argumentiert, dass der entsprechende Bias in
Richtung und Stärke ausreichen könnte, um die von Gauquelin festgestellten
Effekte vollständig zu erklären. Die recht komplexe Argumentation,
die hier nicht wiedergegeben werden kann, ist in einem dreiseitigen
Abstract zusammengefasst, das im Internet auf der Homepage
von Rudolf Smit nachgelesen werden kann. Der Untersuchung ist
eine Stellungnahme von Suitbert Ertel angefügt, der Deans Argumentation
anzweifelt, sowie eine Replik Deans, in der Ertels Einwände zurückgewiesen
werden.
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Downey, Jerrold
L.
Sex and the Barnum Effect: A Reply to Layne
In: Psychological Reports 84, 424-426, 1999
Diskutiert
werden mögliche Erklärungen für kürzlich publizierte Ergebnisse,
wonach Frauen stärker als Männer dem "Barnum-Effekt" unterliegen,
der nicht selten auch zur Erklärung von z.B. astrologischen Evidenzerlebnissen
angeführt wird.
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Ertel, Suitbert
Bulky Mars Effect Hard to Hide: Comments on Dommanget's Account
of the Belgian Skeptics' research
In: Journal of Scientific Exploration 14 (3), 431-446, 2000
Der
Autor weist die Vorstellungen des belgischen Astronomen Jean Dommanget
zurück, wonach sich keine sicheren Angaben zur Zufallserwartung
für die von Gauquelin gefundenen Effekte ermitteln ließen. Es handelt
sich um die bisher umfassendste und tiefgehendste Kritik dieser
Argumentation, die außer von Dommanget selbst von keinem anderen
Untersucher der Gauquelin-Effekte für berechtigt gehalten wird.
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Ertel, Suitbert
Debunking with Caution - Cleaning Up Mars Effect Research
In: Correlation 18 (2), 9-41, 2000
Im
Kontext der Mars-Effekt-Kontroverse versucht der Autor ihm gegenüber von
J.W. Nienhuys erhobene Manipulationsvorwürfe zu entkräften und verbindet dies
umgekehrt mit Manipulationsvorwürfen an die Adresse seiner Kritiker am Beispiel
noch offener Fragen im Kontext des von Kurtz et al. um 1980 durchgeführten
Mars-Effekt-Tests.
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Ertel, Suitbert
Wissenschaftliche Qualität und progressive Dynamik im Gauquelin-Paradigma
In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie
28, 104-135, 1986
Es
wird ausgeführt und begründet, warum die von Gauquelin initiierten
Untersuchungen zu Planeten-Effekten zumindest bis Mitte der 80er
Jahre als Beispiel eines progressiven Forschungsprogramms im Sinne
von Lakatos gelten mussten. Dargestellt werden die verschiedenen
Theoriekomponenten von Gauquelins Ansatz und inwiefern sie sich
bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Aufsatzes empirisch
bewährten.
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Ertel, Suitbert
Raising the Hurdle for the Athletes' Mars Effect: Association Co-Varies
With Eminence
In: Journal of Scientific Exploration: 2 (1), 53-82, 1988
Anhand
von Zitatauszählungen berühmter Sportler wird Gauquelins Eminenzhypothese
überprüft, wonach die Berühmtheit der Sportler positiv mit der Stärke
des "Mars-Effekts" korrelieren soll. Die Hypothese bestätigt sich.
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Ertel, Suitbert
Purifying Gauquelin's ,Grain of Gold': Planetary Effects Defy Physical
Interpretation
In: Correlation 9 (1), 5-23, 1989
Gauquelins
naturwissenschaftlich orientierte Erklärungsversuche für die von
ihm festgestellten Planeten-Effekte ("midwife-Hypothese") werden
empirisch zurückgewiesen, da die Effektstärke nicht mit astronomischen
Variablen (z.B. der Planetenentfernung) oder mit der geomagentischen
Aktivität korreliert.
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Ertel, Suitbert;
Irving, Kenneth
Biased Data Selection in Mars Effect Research
In: Journal of Scientific Exploration 11 (1), 1-18, 1997
Der
Autor vertritt in diesem Aufsatz die These, dass die von verschiedenen
"Skeptiker"-Organisationen zusammengestellten Datensätze zum "Mars-Effekt"
im Gegensatz zu den öffentlichen Erklärungen dieser Organisationen
deutliche Hinweise auf die Realität dieses Planeteneffekts zeigen.
Die Datensätze der "Skeptiker" wiesen zudem einen mehr oder minder
starken Selektionsbias zuungunsten des Effekts auf. In einer daran
anschließenden Replik kritisieren Kurtz et al. die Argumentation
des Autors.
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Fuzeau-Braesch, Suzel
Causal or esoteric astrology? A review of the notions of symbol,
synchronicity and archetype vis-ä-vis science
In: Correlation 21 (l), 22-29, 2002
Die Autorin
unterzieht die Konzepte "Symbole", "Archetypen" und "Synchronizität"
in Bezug auf die Astrologie einer kritischen Analyse. Sie kommt zur
Schlussfolgerung, dass sie nicht tragfähig seien und als bloße 'modische'
Sprechweisen ohne analytischen Gehalt viel dazu betragen, die Reputation der
Astrologie zu unterminieren und Kritiker der Astrologie in ihrer Ablehnung zu
bestärken. Dem Aufsatz folgt ein kritischer Kommentar von Christopher Bagley.
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Herrmann, Dieter
B.
Astronomisches Wissen und astrologischer Glaube
In: Astronomie+Raumfahrt 36 (3), 14-17, 1999
Es
handelt sich um eine überarbeitete und erweiterte Fassung eines
bereits in Sterne und Weltraum 37 (8-9), 732-735, publizierten Aufsatzes.
640 Besucher des Berliner Zeiss-Planetariums wurden befragt, um
Korrelate des Glaubens an Astrologie zu ermitteln.
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Hover, Detlef
Astrologie und Beratung. Ergebnisse einer Befragung unter Astrologen
In: Meridian 5/2001, 44-48
Ergebnisse
einer im Jahr 2000 unter 163 deutschen Astrologen durchgeführten
Umfrage werden präsentiert. Dieser erste Teil behandelt Soziodemographie,
angewandte astrologische Techniken, Erfahrungen, Arbeitsgebiete und
Beratungsangebote der Astrologen.
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Hover, Detlef
Astrologie und weltanschauliche Fragen. Ergebnisse einer Befragung unter
Astrologen
In: Meridian 1/2002, 48-54
In diesem
zweiten Teil der Präsentation von Umfrageergebnissen unter 163
DAV-Astrologen werden die Antwortverteilungen zu Religions- und
Weltanschauungsfragen sowie zum astrologischen Selbstverständnis vorgestellt.
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Kelly, Ivan
W.
Why Astrology
Doesn't Work
In: Psychological Reports 82, 527-546, 1998
Untersucht
werden Strategien der Immunisierung gegen Kritik unter Astrologen.
Im Zuge immer besserer wissenschaftlicher Tests sei die Selbstimmunisierung
durch Ad hoc-Hypothesen mittlerweile so weit fortgeschritten, dass
sich Astrologie als ein geschlossenes, unwiderlegbares ideologisches
System darstelle, dem jede empirische Fundierung fehle.
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Lillqvist, Outi;
Lindeman, Marjaana
Belief in Astrology as a Strategy For Self-Verification and Coping
With Negative Life-Events
In: European Psychologist 3 (3), 202-208, 1998
20
Teilnehmer eines Astrologiekurses in Helsinki (Finnland) wurden
mit einer Kontrollgruppe verglichen, die aus 30 Teilnehmern eines
Psychologie- sowie eines Deutschkurses bestand. Es stellte sich
heraus, dass die Teilnehmer am Astrologiekurs im Vergleich zur Kontrollgruppe
häufiger persönliche Krisen durchlebt hatten, nicht jedoch traumatische
Erfahrungen. Im Verlauf des Astrologiekurses erhöhte sich die Sicherheit
der Teilnehmer bezüglich ihres Selbstbildes bzw. ihrer Selbstbeschreibung
sowie der empfundenen Selbstkontrolle - ein Effekt, der bei den
Teilnehmern des Psychologie- und des Deutschkurses nicht zu beobachten
war.
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Mortensen, Preben
Bo; Pedersen, Carsten Bocker; Westergaard, Tine; Wohlfahrt, Jan;
Ewald, Henrik; Mobs, Ole; Andersen, Per Kragh; Melbye, Mads
Effects of Family History and Place and Season of Birth on the Risk
of Schizophrenia
In: New England Journal of Medicine 340, 603-608, 1999
Persönlichkeitseigenschaften
von Menschen sind nach zahlreichen früheren Studien nicht von der
Jahreszeit der Geburt (bzw. dem Sonnenstand in den Tierkreiszeichen)
abhängig. Die einzige bisher gut belegte Aus-nahme scheint nach
verschiedenen Untersuchungen das Risiko zu bilden, an Schizophrenie
zu erkranken. Die vorliegende Studie untersuchte 2669 Schizophrenie-Fälle
in Dänemark. Auch unter Kontrolle der familialen Herkunft (aus Familien,
in denen schon andere Personen an Schizophrenie erkrankten) sowie
des Wohnorts (Schizophrenie tritt in urbanen Regionen häufiger auf
als in ländlichen) war ein deutlicher Jahreszeiteneffekt nachweisbar:
Das höchste Risiko an Schizophrenie zu erkranken haben im Februar
und März geborene Menschen.
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Müller, Arno
Ist die Character-Trait-Hypothese Gauquelins endgültig widerlegt?
In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie
38, 136-157, 1996
Präsentiert
werden Ergebnisse einer neuen Kontrolluntersuchung zu Michel Gauquelins
These, dass Zusammenhänge zwischen Charaktereigenschaften und Planetenstellung
bestünden (die von Gauquelins anderer, bekannterer These zu unterscheiden
ist, es bestünden Zusammenhängen zwischen der Zugehörigkeit zu bestimmten
Berufsgruppen und Planetenstellung). Wie auch alle anderen früheren,
von Gauquelin unabhängigen empirischen Studien zu dieser These,
so kommt auch diese Untersuchung zu dem Resultat, dass keinerlei
derartige Zusammenhänge nachweisbar sind. Der Autor folgert, dass
die Gesamtheit der bisher vorliegenden Ergebnisse zu Gauquelins
"Character-Trait-Hypothese" so eindeutig negativ sei, dass man auf
weitere Untersuchungen dazu verzichten und die Hypothese getrost
"begraben" könne.
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Ruppert, Hans-Jürgen
Vom Sternenkult zum Computerhoroskop. Weltanschauliche Deutungsansätze
der Astrologie
EZW-Texte Nr. 150, 18 Seiten
Kostenlose Anforderung dieses Heftes ist möglich bei der EZW, Auguststraße
80, 10117 Berlin
Der
Aufsatz bietet einen Überblick zu den wichtigsten weltanschaulichen
Grundströmungen in der Geschichte der Astrologie und zeichnet die
historische Entwicklung und ihre Hintergründe systematisch nach.
Behandelt werden astralreligiöse Vorstellungen in Mesopotamien,
die antike "klassische" Astrologie, die esoterische Astrologie,
die "revidierte" Astrologie sowie die Astrologie der Gegenwartskultur,
die als "säkularisiert" gekennzeichnet wird.
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Scofield, Bruce
Gaia and Astrology: The Living Earth and Astrological Theory
In: National Council for Geocosmic Research Journal 2000/2001, 26
Es werden Beziehungen zwischen der Gaia-Hypothese (derzufolge die Erde als
Lebewesen oder Organismus angesehen werden müsse) und den Grundannahmen der
Astrologie hergestellt, was in dem Versuch gipfelt, die Astrologie durch die
Gaia-Hypothese theoretisch zu fundieren.
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Strimer, Steve
Synchronicity and Jung's Astrological Experiment
In: National Council for Geocosmic Research Journal 2000/2001, 45-53
Da Carl Gustav Jungs Begriff der "Synchronizität" häufig von Astrologen zur
Erklärung astrologischer Evidenzerlebnisse herangezogen wird - ohne den von Jung
gesetzten Kontext zu beachten -, gibt der Autor in diesem Artikel anhand
zahlreicher Jung-Zitate einen umfassenden Überblick zu Jungs
Synchronizitätsverständnis und dessen speziellem Verhältnis zur Astrologie.
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Thiede, Werner
Astrologie und kosmischer Christus
In: Materialdienst der EZW 64 (9), 281-293, 2001
Dieser Artikel ist der Abdruck eines Vortrags an der Evangelischen Akademie
Bad Herrenalb aus dem Jahr 2000 und gleichzeitig Auszug aus der
Habilitationsschrift der Autors zum Thema "Kosmischer Christus". Es werden
historische Querverbindungen zwischen der Astrologie und der Idee eines
"kosmischen Christus" belegt, die theosophischen Ursprünge dieses Konzepts
nachvollzogen, sowie "aufgezeigt, wie theologisch angemessen vom ,kosmischen
Christus' gesprochen werden kann und welche Konsequenzen sich daraus für
astrologische Einstellungen ergeben".
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Van Rooij, Jan
J.F.
Self-Concept in Terms of Astrological Sun-Sign Traits
In: Psychological Reports 84, 541-546, 1999
422
Befragte gaben an, wie gut 96 Persönlichkeitseigenschaften auf sie
persönlich zutrafen. Die Aussagen waren astrologischer Literatur
zu den 12 Tierkreiszeichen entnommen, jedes Tierkreiszeichen war
durch 8 Aussagen repräsentiert. Untersucht wurde, ob die Befragten
vor allem die Aussagen zu ihrem eigenen Sonnenzeichen als besonders
zutreffend empfanden. Dies traf nur für Befragte zu, die in einem
weiteren Fragebogen nachweisen konnten, dass sie über gewisse astrologische
Kenntnisse zu den den 12 Tierkreiszeichen zugeschriebenen Eigenschaften
verfügten, während sich bei Befragten mit nur geringen astrologischen
Kenntnissen keine signifikante Korrelation ergab. Das Ergebnis wird
im Sinne eines Selbstattribuierungs-Effekts gedeutet, wonach astrologische
Kenntnisse die Selbstwahrnehmung einer Person beeinflussen können.
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von Stuckrad, Kocku
Entsprechungsdenken als Grundform esoterischer Weltdeutung: Das Beispiel
Astrologie
In: Spirita 1/99, S.12-17, 1999
Im Anschluss
an Ernst Cassier und seine eigene umfassende Dissertation zum
gleichen Thema versucht der Autor Grundprämissen der astrologischen
Weltinterpretation herauszuarbeiten.
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Wackford, Michael
The Polar Horoscope
In: Correlation 19 (2), 54-61, 2001
Ein immer wieder auftauchendes Argument gegen die Astrologie lautet, dass
astrologische Häusersysteme nördlich des Polarkreises zusammenbrechen bzw. nicht
mehr sinnvoll anwendbar sind. Der Autor diskutiert diese Behauptung anhand eines
Vergleichs verschiedener Häusersysteme und stellt einige der üblichen
Fehlvorstellungen richtig.
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Waterfield, Robin
The Evidence for Astrology in Classical Greece
In: Culture and Cosmos 3 (2), 3-15, 2000
Der Autor versucht in diesem Artikel zu belegen, dass die von Historikern
weitgehend geteilte Auffassung, die Astrologie habe im antiken Griechenland erst
im dritten vorchristlichen Jahrhundert fußfassen können, nicht haltbar ist,
sondern sie vielmehr bereits in früheren Jahrhunderten in Griechenland
verbreitet gewesen sei.
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Wiesendanger,
Harald
Die Medizin, die in den Sternen steht
In: Der Heiler 2/98, 30-42, 1998
Eine
umfassende und kritische Diskussion von empirischen Studien, die
angeblich positive Resultate für die "Astromedizin" erbrachten.
Wiesendangers ernüchternde Schlussfolgerung: "Kurzum, in Wahrheit
bröckelt die vermeintlich 'wissenschaftliche Grundlage' der astrologischen
Medizin, wo immer man mit Nachdruck den Finger darauf legt".
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Wunder, Edgar
Self-attribution, sun-sign traits, and the alleged role of favourableness as
a moderator variable: long-term effect or artefact?
In: Personality and Individual Differences 35, 1783-1789, 2003
Diskutiert
wird die Rolle von Selbstattributionseffekten bei
der Genese von astrologischen Evidenzerlebnissen in Bezug auf die 12
Tierkreiszeichen (Sonnenzeichen). In Erwiderung auf eine Studie von Hamilton
(2001) wird ausgeführt, dass die relative Zustimmungsbereitschaft zu den
Persönlichkeitsprofilen einzelner Tierkreiszeichen hier irrelevant sei, weil in
der Alltagspraxis typischerweise keine Vergleiche zwischen Tierkreiszeichen
vorgenommen würden. Unter 1700 deutschen Befragten fanden sich keine
Unterschiede im Astrologieglauben in Abhängigkeit vom Sonnenzeichen. Die
Ergebnisse von Hamilton (2001) werden als Artefakte eingeordnet.
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Wunder, Edgar;
Hermann Dieter B.
Astronomisches Wissen und astrologischer Glaube - gibt es Zusammenhänge?
In: Sterne und Weltraum 37 (8-9), 732-735, 1998
Die
Autoren berichten über die Ergebnisse einer Umfrage unter 640 Besuchern
des Berliner ZEISS-Großplanetariums, bei der untersucht wurde, ob
sich Astrologieglaube durch einen Mangel an astronomischen Wissen
erklären lässt und inwiefern Unterschiede im Astrologieglauben zwischen
West- und Ostdeutschland auf den früheren obligatorischen Astronomie-Schulunterricht
in der DDR zurückgeführt werden können. Beide Fragen werden aufgrund
der empirischen Ergebnisse von den Autoren verneint.
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Wunder, Edgar
Die Astrologie ringt um ihre Institutionalisierung
In: Materialdienst der EZW 64 (3), 91-97, 2001
Nach einem kurzen Überblick zu jüngsten Entwicklungen in den USA und England
werden aktuelle Bemühungen des Deutschen Astrologen-Verbands geschildert und
kritisch diskutiert, eine gesellschaftliche und insbesondere staatliche
Anerkennung des Berufs "Astrologe" zu erreichen, wobei als Fernziel die
Einrichtung eines entsprechenden Studiengangs an einer Fachhochschule angestrebt
ist. Der Autor schlussfolgert, dass das Scheitern der Astrologie in
wissenschaftlichen Tests nicht ausschlaggebend für die Frage nach der
Sinnhaftigkeit einer Institutionalierung des Astrologen-Berufs sei, vielmehr sei
dafür die gesellschaftliche Relevanz der Astrologie entscheidend.
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Wunder, Edgar
Ist Astrologie Glaubenssache? Neue international vergleichende Bevölkerungsumfrage
zur Astrologie
In: Meridian 6/2000, 36-40, 2000
Vorgestellt
werden Ergebnisse von repräsentativen Bevölkerungsumfragen zum Glauben
an Astrologie in 16 Ländern aus dem Zeitraum 1998/99. Korrelationen
zu Geschlecht, Alter, Schulbildung, Religiosität, Glauben an Glücksbringer,
Fatalismus u.a. werden mitgeteilt. Die Validität des verwendeten
Items im Sinne von "Astrologieglauben" wird durch hohe Korrelationen
zu anderen Astrologie-Items im Rahmen einer begleitenden Internet-Befragung
von 409 Personen abgesichert.
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Letztes Update: 29.05.2004
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