Um die gemeldeten und untersuchten UFO-Sichtungen zu spezifizieren, werden unterschiedliche Klassifikationen verwendet.
Klassifikation nach J. Allen Hynek
Von J. Allen Hynek stammt die wohl bekannteste und noch heute vielfach gebräuchliche Klassifikation, nach der die gemeldeten Sichtungen (ohne Wertung) eingeordnet werden:
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Klassifikation nach Allen Hendry
Da die Hyneksche Klassifikation nicht geeignet ist, um die Ergebnisse untersuchter Sichtungen zu differenzieren, findet ergänzend die Klassifikation nach Allen Hendry Anwendung:
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Die UFO i.e.S.-Klassifikation erweitert Hendry um eine weitere Differenzierung:
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Weitere Klassifikationen
Jacques Vallee unterscheidet Nahbegegnungen nach 4 Kategorien (Anomalie/AN, Vorbeiflug/FB, Flugmanöver/MA, Nahbegegnung/CE), die wiederum mit 5 Unterkategorien kombiniert werden (Sichtung, physische Effekte, fremde Wesen, Transformation in andere Realität, bleibende oder tödliche Verletzungen).
Harley Rutledge unterteilt UFOs i.e.S. in zwei Klassen, Klasse A (Flugkörper mit festen Strukturen und physikalischen Wechselwirkungen mit der Umwelt) und Klasse B (Kugelförmige Lichter oder Leuchtphänomene ohne Wechselwirkungen). Diese Unterteilung wurde später durch MUFON-CES um eine Klasse C erweitert, die speziell paranormale Lichter mit möglichem parapsychologischen oder religiös-sprirituellem Hintergrund enthält.
Willy Smith klassifiziert die beobachteten UFOs für das Projekt UFOCAT u.a. nach crafts (CR, Objekte mit fester Struktur), no objects – lights only (NO, reine Leuchterscheinungen), radar only (RO, reine Radarregistrierungen) und landing (LG, gelandete Objekte).
Rudolf Henke versieht die IFO-Fälle mit einer Verifikation 1., 2. oder 3. Ordnung, die die Zuverlässigkeit der Erklärung angibt.
International sind die Klassifikationen nach Hynek, Hendry und Vallee am gebräuchlichsten. Aus heutiger Sicht finden manche Klassifikationen nicht immer ungeteilte Zustimmung, da bspw. die Hyneksche Einteilung rein objektorientiert sei und insbesondere psychologische Aspekte nur unzureichend berücksichtige. Hhinsichtlich der Hendry-Klassifikation steht die Kritik im Raum, dass der verwendete »Strangeness«-Begriff nicht eindeutig definiert ist und nicht zwischen (beobachterabhängigen) Schein- und Rest-Strangeness (nach Untersuchung) unterschieden wird. Das in der Vergangenheit gebräuchliche »Stimulus-Response-Modell« steht mittlerweile ebenso in der Kritik.
UFO-Klassifikationen