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Gesellschaft für Anomalistik e.V.

Studie des Monats

Archiv: Frühere Studien des Monats

In dieser Rubrik weisen wir - monatlich oder zweimonatlich wechselnd - auf wissenschaftliche Studien hin, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter abonnieren, werden wir Sie über die Aktualisierungen informieren und auch über weitere aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Laufenden halten.

Die generalisierte Quantentheorie als Modell zur theoretischen Rekonstruktion von paranormalen Phänomenen

Für die "harten" Wissenschaften wird die Akzeptanz der Existenz von so genannten paranormalen Phänomenen durch den Mangel an theoretischen Erklärungsmodellen erschwert. Unter Berufung auf das sinnvolle methodologische Prinzip der Sparsamkeit, auch als "Ockhams Rasiermesser" bekannt, werden oft die berichteten und teilweise auch nachgewiesenen Phänomene auf eine Art interpretiert und "bearbeitet", dass sie mit den herkömmlich bekannten wissenschaftlichen Modellen kompatibel sind. Der kritische Betrachter kann sich dabei gelegentlich nicht des mauen Gefühls erwehren, dass - um es in einem Bild von Harald Walach auszudrücken - das Ockham'sche Messer nicht nur zur Rasur verwendet wird, "sondern dem entsprechenden Phänomen gleich den Hals abschneidet und es damit für irrelevant erklärt". Harald Walach tritt in seinem Beitrag für die "Rettung der Phänomene" ein, ohne dass er das Ockham'sche Sparsamkeitsprinzip missachtet. Er stellt mit der generalisierten Quantentheorie ein theoretisches Modell vor, mit dem er paranormale Phänomene als Verschränkungen innerhalb eines Systems rekonstruieren kann, wie sie im Bereich quantenmechanischer Systeme als experimentell gesichert gelten.

Harald Walach ist Leiter der "Arbeitsgruppe für Evaluation, Naturheilverfahren und Umweltmedizin" an der Uni-Klinik Freiburg und Mitglied des Vorstands des Deutschen Kollegiums für Transpersonale Psychologie.

Wie immer bieten wir auch einen öffentlichen Chat-Termin im Internet an, um diese Studie bzw. allgemein die dadurch angesprochene Problematik einer kontroversen Diskussion auszusetzen. Üblicherweise findet der Chat-Termin jeweils am Monatsersten aller geradzahligen Monate statt, in diesem Fall am:

Mittwoch, den 1. Dezember 2004, 21.00 - 22.00 Uhr

Zugang zum Online-Chat
 am Mittwoch, den 1. Dezember 2004

  Archiv: Frühere Studien des Monats


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Letztes Update: 6.10.2004