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Gesellschaft für Anomalistik e.V.

Studie des Monats

Archiv: Frühere Studien des Monats

In dieser Rubrik weisen wir - monatlich oder zweimonatlich wechselnd - auf wissenschaftliche Studien hin, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter abonnieren, werden wir Sie über die Aktualisierungen informieren und auch über weitere aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Laufenden halten.

Eine neue Sicht auf den sogenannten Placebo-Effekt

Der sogenannte Placebo-Effekt hat in den letzten Jahren eine größer werdende Beachtung gefunden, die sich auch in diversen klinischen Studien niedergeschlagen hat. Konnte man noch lange Zeit den Eindruck gewinnen, der Begriff "Placebo-Effekt" würde als eine Art "Erklärungsplacebo", also als pseudowissenschaftliche Erklärung für wenig verstandene Heilungsprozesse benutzt, so finden sich zunehmend differenziertere Sichtweisen, die das Konzept genauer hinterfragen. Jürgen Windeler hat sich in seinem Aufsatz "Was ist der Placebo-Effekt?" (Skeptiker, 11, 3/98, S. 98-103) um eine Definition des Placebo-Begriffes bemüht und dabei dessen uneinheitliche Anwendung aufgezeigt. In dem nun als Studie des Monats vorgestellten Aufsatz von Moerman und Jonas werden einige interessante Forschungsergebnisse referiert. Das Ziel der Autoren ist es, eine neue Sicht und Bezeichnung für diese bedeutsamen Aspekte der Therapie und der Heilungsprozesse vorzuschlagen, indem sie den Placebo-Effekt "dekonstruieren" und durch das Konzept der "Meaning Response" ersetzen.

Wie immer bieten wir auch einen öffentlichen Chat-Termin im Internet an, um diese Studie bzw. allgemein die dadurch angesprochene Problematik einer kontroversen Diskussion auszusetzen. Üblicherweise findet der Chat-Termin jeweils am Monatsersten aller geradzahligen Monate statt, in diesem Fall am:

Freitag, den 1. Oktober 2004, 21.00 - 22.00 Uhr

Zugang zum Online-Chat
  am Freitag, den 1. Oktober 2004

Archiv: Frühere Studien des Monats


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Letztes Update: 3.08.2004