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Archiv: Studie des Monats 3/2002 (Akausale Korrelationseffekte in unbelebten Systemen)
"Telepathische" Telefonanrufe?
In dieser Rubrik weisen wir - monatlich wechselnd - auf aktuelle wissenschaftliche Studien hin, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter abonnieren, werden wir Sie über die monatlichen Aktualisierungen informieren und auch über weitere aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Laufenden halten.
In diesem Monat geht es um eine Studie des bekannten englischen Biologen Rupert Sheldrake. Er beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der außergewöhnlichen Erfahrung, dass manchmal das Telefon klingelt und just jemand am anderen Ende der Leitung ist, an den man nur wenige Augenblicke vorher gerade dachte. Ist dies ein Beispiel für "Telepathie", oder lassen sich solche Vorkommnisse noch im Rahmen der Zufallshypothese erklären? Geschehen solche merkwürdigen Anrufe also häufiger, als es durch Zufall zu erwarten wäre?
Dies ist bis zum heutigen Tag eine völlig offene Frage, denn erstaunlicherweise gibt es bis jetzt dazu keinerlei empirische Untersuchungen, die darauf eine seriöse Antwort geben könnten. Es ist schlicht unklar und aufgrund es gegenwärtigen Forschungsstands nicht zu beantworten, ob solche Anrufe wirklich überzufällig häufig geschehen oder nicht. Wer hier mit "Ja" oder "Nein" antwortet, urteilt in beiden Fällen vorschnell.
Rupert Sheldrake untersucht in seinem - zusammen mit David Jay Brown verfassten - Artikel im Sinne einer Vorstudie zunächst die Berichte über solche ungewöhnlichen Telefonanrufe in der allgemeinen Bevölkerung. Wie viele und welche Menschen haben derartiges schon einmal erlebt? Erst im letzten Abschnitt macht er einige Vorschläge, wie man die verschiedenen Hypothesen, wie diese Erfahrungen zustande kommen, in kontrollierten Studien prüfen könnte.
Am 13. Juli 2002 findet zu diesem und anderen Themen der "Parapsychologie" übrigens ein Fortbildungsseminar von Gesellschaft für Anomalistik e.V. in Braunschweig statt, an dem Sie gerne auch teilnehmen können. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier.
Archiv: Studie des Monats 3/2002 (Akausale Korrelationseffekte in unbelebten Systemen)
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