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Gesellschaft für Anomalistik e.V.

Studie des Monats

Archiv: Frühere Studien des Monats

In dieser Rubrik weisen wir - monatlich oder zweimonatlich wechselnd - auf wissenschaftliche Studien hin, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter abonnieren, werden wir Sie über die Aktualisierungen informieren und auch über weitere aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Laufenden halten.


Die Elusivität von Psi: Von der Schwierigkeit der zuverlässigen Replikation von "Psi-Experimenten"

Ein gängiger Topos in der  parapsychologischer Forschung ist die Auseinandersetzung mit dem Problem, Psi-Effekte zuverlässig zu replizieren. Was den Skeptikern als ein Beweis oder zumindest als ein starkes Indiz für die Nicht-Existenz von Psi-Phänomenen gilt, wird von anderen Forschern gerade als Phänomen-typisch angesehen, da sie es mit hoher Zuverlässigkeit als ein Merkmal in Serien von parapsychologischen Experimenten nachzuweisen glauben. 

J.E. Kennedy gibt in dem vorgestellten Artikel einen Überblick über die unterschiedlichen Äußerungsformen dieser Elusivität oder "unsustainable nature" von Psi-Phänomenen - von deren "Trickster"-Natur, um eine Charakterisierung von George Hansen zu verwenden. Er führt außerdem einige Erklärungsmodelle für dieses Phänomen an, die alle nicht ganz zufriedenstellend sind. Auch seiner eigenen Deutung, dass eine unbekannte Wirkkraft (agency), die er in Ermangelung einer besseren Beschreibung unspezifiert "higher consciousness" nennt, für das Auftreten von Psi-Phänomenen verantwortlich sein könnte, mag sicher nicht jeder folgen. Dennoch ist der Artikel als Einstieg in die Thematik empfehlenswert.




Archiv: Frühere Studien des Monats


Inhaltliche Verantwortung für die einleitenden Texte zu den Studien des Monats: Gerhard Mayer.


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Letztes Update: 09.04.2008