Aktuelles
Ende 2012 - Deutungen und Bedeutung des Maya-Kalenders in unserer Gesellschaft
19.01.11
Preisausschreibung der GfA für einen wissenschaftlichen Aufsatz
Die Gesellschaft für Anomalistik schreibt ein Preisgeld von 1.000 Euro für einen bislang unveröffentlichten wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema „Ende 2012 – Untergang, Neuanfang – oder ohne Belang? Deutungen und Bedeutung des Maya-Kalenders in unserer Gesellschaft“ aus. Gemäß der multidisziplinären Ausrichtung der Gesellschaft für Anomalistik werden keine Vorgaben zur disziplinären Verortung des wissenschaftlichen Ansatzes gemacht, d.h. es kann sich um eine kulturwissenschaftliche, religionswissenschaftliche, historische, soziologische, psychologische oder auch futurologische Arbeit handeln. Entscheidend ist, dass die wissenschaftlichen Standards der jeweiligen Disziplin eingehalten werden. Der eingereichte Aufsatz kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.
Alle weiteren Details zur Teilnahme entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungstext (PDF).
Wissenschaftliche Forschung zwischen Orthodoxie und Anomalie
03.12.10 Gerhard Mayer
Die Zeit um den Jahreswechsel herum regt in vielen Menschen das Bedürfnis nach Bilanzierung und Ausblick an. Für die Gesellschaft für Anomalistik ergibt sich derzeit ein besonderer Anlass für eine Statusbestimmung, denn im zehnten Jahr des Bestehens der Zeitschrift für Anomalistik (ZfA) wurde mit dem Band 9 (die Zeitverzögerung ist eine hoffentlich bald behobene 'Anomalie'!) die erste von Gerd H. Hövelmann als verantwortlichem Redakteur betreute Ausgabe publiziert. Hövelmann nahm die Gelegenheit wahr, in seinem lesenswerten und bilanzierenden Editorial einige grundlegende Probleme der Anomalistik, unter anderem zur Bestimmung von dessen Gegenstand, anzusprechen. Nachdem man dies im Rahmen eines Editorials nur anreißen und nicht in einem angemessenen Umfang bearbeiten kann, habe ich einen Aufsatz als Studie des Monats gewählt, der ausschließlich diesem Thema gewidmet ist.
Weiterlesen: Wissenschaftliche Forschung zwischen Orthodoxie und Anomalie
Der Einfluss von magischen Suggestionen auf das subjektive Erleben
08.10.10 Gerhard Mayer
Der Psychologe Eugene Subbotsky untersucht schon seit ungefähr zwanzig Jahren die Entstehung und Auswirkungen magischen Denkens und metaphysischer Glaubensvorstellungen vor allem bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen. Dazu hat er eine Reihe interessanter Experimente durchgeführt. In der hier präsentierten Studie des Monats werden drei Experimente vorgestellt, die Subbotsky mit erwachsenen Personen durchgeführt hatte. Damit untersuchte er die „protection against magical suggestion hypothesis“, also die Hypothese, nach der Menschen dazu neigen, sich gegen den Versuch magischer Beeinflussung zu wehren.Weiterlesen: Der Einfluss von magischen Suggestionen auf das subjektive Erleben
Aufstieg und Fall des psychophysischen Parallelismus
03.08.10 Gerhard Mayer
Zur Sommerzeit ist wieder einmal ein wissenschaftshistorisches Thema angesagt, das allerdings durchaus einen Bezug zu aktuell relevanten wissenschaftlichen und philosophischen Fragen hat. Es geht um die Diskursfigur des „psychophysischen Parallelismus“, die an das Problem des Zusammenhangs von Psyche und Physis, oder moderner: von mind und matter geknüpft ist und im Laufe des 19. Jahrhunderts eine immense und über den Bereich der Wissenschaft hinausreichende Popularität erreicht – ähnlich wie es gegenwärtig mit manchen Thesen der Fall ist, die von den Neurowissenschaften generiert worden sind.
Weiterlesen: Aufstieg und Fall des psychophysischen Parallelismus
Fußball in Afrika und die Frage nach Erfolg und Misserfolg
07.06.10 Gerhard Mayer
Aus aktuellem Anlass habe ich einen Artikel zur Studie des Monats ausgewählt, der den Fußball in Afrika zum Thema hat. Der amerikanische Politikwissenschaftler und Afrika-Experte Michael G. Schatzberg wählt in seinem Aufsatz den Bereich des Fußballs aus und nimmt ihn als einen Mikrokosmos, um daran die Gleichzeitigkeit verschiedener Kausalitätsmodelle zu demonstrieren. Wissenschaftliche Rationalität besteht gleichermaßen neben einer Rationalität, die sich auf "übernatürliche Kräfte" beruft.
Weiterlesen: Fußball in Afrika und die Frage nach Erfolg und Misserfolg
Weitere Beiträge...
- "Pseudowissenschaft" als Kampfbegriff - Reflexionen zum Demarkationsproblem
- Zur Phänomenologie luzider Traumerfahrungen
- Die kulturhistorische Bedeutung der Figur des "Mad Scientist"
- Klartraum - Wahrtraum. Außergewöhnliche Traumerfahrungen in der empirischen Forschung (26.-28.3.2010)
- Themenheft der Zeitschrift für Anomalistik: Anomalistik-Forschung in Freiburg
- Die Esoterik in der gegenwärtigen Forschung
- Neuere Thesen zur historischen Hexenverfolgung
- Ein Modell zur Physik von Poltergeistphänomenen
- Esoterik heute - Boom oder Niedergang? Podiumsdiskussion am 17. Okt. 2009
- Meditation und Psi - Überblick über den Forschungsstand
- Welche Effekte hat der Mondzyklus auf menschliches und tierisches Verhalten?
- UFO-Fachtagung der GEP am 2.-3. Mai 2009
- Ein Experiment mit "verborgener" Ganzfeld-Telepathie
- UFO-Forschung – ein großes wissenschaftliches Tabu?
- Die westliche Rezeption des Daoismus
- Das Red Rain-Phänomen von Kerala
- Die Elusivität von Psi: Von der Schwierigkeit der zuverlässigen Replikation von "Psi-Experimenten"
- Außergewöhnliche Erfahrungen und Hypnose
- Dr. Volker Guiard verstorben
- Parapsychologisches Labor PEAR an der Princeton Universität wird aufgelöst
Seite 1 von 2
Aktuell
