Aktivitäten des
Arbeitskreises: (Hinweis: Bitte auf die
Abbildungen klicken, um eine vergrößerte Darstellung zu betrachten.) Korrespondierend
zu den Zielen des Arbeitskreises beinhalten seine Aktivitäten zum einen
organisations- und personenübergreifende Untersuchungen direkter,
»interner« Themen der UFO-Forschung, zum anderen
sozialwissenschaftliche und wissenschaftswissenschaftliche Studien zur
gesamten UFO-Forschungs- und Forscher-Szene aus einer Metaperspektive
heraus. Die
einzelfallbezogene Untersuchung anhand eines UFO-Sichtungsberichts
steht als Beispiel für ein »internes« Thema am Anfang jeder
UFO-Forschung, gefolgt von der Beurteilung und Dokumentation der
gesammelten Daten sowie nachgelagerten Fallanalysen. Jochen Ickinger
hat dazu ein Vorgehensmodell entwickelt, das auf drei Säulen beruht und
das einen Rahmen für eine methodische Fall-Untersuchung anbieten soll. Erste Säule ist die Datenerhebung
(Informationsgewinnung), in dessen Mittelpunkt die methodisch
gesicherte Zeugenbefragung steht. Zweite
Säule ist die Bewertung der gesammelten Daten und Informationen. Auch
hier steht die Zeugenaussage (Zuverlässigkeit/Glaubwürdigkeit) im
Mittelpunkt sowie ggf. Foto- und Filmbeweise, Wechsel- wirkungen, etc. Im
Rahmen der Datenbewertung müssen die gesammelten Daten einzeln
analysiert und zu einem Gesamtbild zusammengeführt werden (Datenanalyse
– Datensynthese), an dessen Ende die Bewertung und Einordnung der
Sichtung steht (UFO – IFO). Die dritte Säule umfasst die Dokumentation
der Fälle, die Vorhaltung der Daten für weitere Fallanalysen im Kontext
anderer Fälle und empirischer Erkenntnisse sowie IFO-Kataloge,
UFO-Hypo- thesen und Zeugenprofile.
Dieses
allgemeine Vorgehensmodell als Basis nutzend, hat Danny Ammon formale
UML-Modelle der Untersuchungsschritte Datenerhebung, Datenbewertung und
Falldokumentation erstellt und diese in einen übergeordnentes Modell
der objektzentrierten UFO-Forschung integriert, wodurch ein Entwurf
einer wissenschaftstheoretischen Definition und Abgrenzung der Struktur
des Prozesses »objektzentrierte UFO-Forschung« entstand.




Weitere
Aktivitäten des Arbeitskreises stellen die in den Zielen beschriebene
Etablierung interorganisationeller und theorienübergreifender
Kommunikation der Untersucher und eine Abgrenzung methodisch
gesicherter Forschungsvorgehen durch Bemühung um Standardisierung dar.
Ganz allgemein sind die dem UFO-Phänomen inhärenten Zusammenhänge
zwischen subjektzentrierter und objektzentrierter Forschungsausrichtung
ebenso wie die Zusammenhänge zwischen UFO und UFO-Sichter, UFO-Sichter
und UFO-Melder, UFOs und bekannten UFO-Stimuli sowie der gesamten
genannten Begriffen mit den entsprechenden UFO-Untersuchern und deren
Publikationen für den Arbeitskreis von Interesse.
ZURÜCK
|